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Photokina 2012

Die Photokina 2012 unter Smartphone-Einfluss - eine Revolution am Rande

21.09.2012 | 16:23 Uhr
Die Photokina 2012 steht ganz unter dem Einfluss von Smartphones, obwohl es nur wenige von ihnen zu sehen gibt. HTC zeigt unter anderem sein neues Smartphone mit Windows 8-Betriebssystem.Foto: dapd

Köln.   Smartphones gibt's auf der Photokina 2012 nur am Rande zu sehen. Doch die Fotomesse, die noch bis Sonntag in Köln läuft, steht ganz unter dem Einfluss der Mobiltelefone. Die qualifizieren sich immer mehr als Immer-Dabei-Kamera. Große Ansprüche ans Bild aber erfüllen - noch - andere.

Sie haben Dschungel aufgebaut, Billard-Salons, sie setzen Models in Szene, lassen Artisten Kunststücke vorführen oder parken einen edlen Sportwagen an ihrem Stand – die Aussteller auf der aktuellen Photokina-Messe in Köln fahren eine Menge auf, um den Besuchern der weltgrößten Fotomesse Bilderfutter zu liefern. Über 1100 Aussteller verteilt auf sieben Messehallen zeigen noch bis diesen Sonntag ihre Produkte. Was bei der Fülle des Angebots im Fotobereich auf den ersten Blick nicht auffällt: Die Schau steht ganz unter dem Einfluss des Smartphone-Booms. Dabei gibt es nur wenige Smartphones auf der Messe zu sehen.

Gemessen an Art und Größe des Auftritts macht sich der finnischen Mobilfunkriese Nokia in Messehalle 2.1 fast unsichtbar: Ein Stehtisch, ein Monitor, daneben ein einsamer Entwicklungsingenieur der vier Handys verschiedener Marken und eine handvoll Elektronik-Bauteile präsentiert. In der Tat ist Nokia nur ein Messegast in einer Ecke vom Stand des deutschen Optik-Spezialisten Carl Zeiss. Doch was Nokia dort vorführt, stellt andere Fotohandys in den Schatten.

Nokia zeigt Smartphone-Kamera mit Verwacklungsschutz

Was Nokia „Pure View“-Technik nennt und in seine aktuellen Lumia-Smartphones eingebaut hat, lässt sogar so manche Kompaktkamera überflüssig werden: Nokia präsentiert das erste Mobiltelefon, das eine Kamera mit optischem Bildstabilisator hat. Und eine enorm lichtstarke Optik – alles entwickelt bei Carl Zeiss.

Die Trends der Photokina

"Die beste Kamera ist die, die man dabei hat" sagt Ari Partinen am besagten Nokia-Stehtisch. Bis dato sind Fotohandys aber kaum bei schlechten Lichtverhältnisse zu nutzen. Zum Beiweis hält der Nokia-Mann ein iPhone 4S und ein Samsung Galaxy SIII in eine dunkle Box und drückt auf den Auslöser (jeweils ohne zu blitzen). Was in der Box steckt, ist bei beiden kaum zu erkennen. Die gleich Situation mit dem Lumia 920 zeigt: im dunklen Kasten sind eine kleine Vase mit Blume und verschiedene Nokia-Handykartons. Alles scharf, klar erkennbar und ohne sichtbares Bild-Rauschen abgelichtet.



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