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Bundesbürger telefonieren und simsen so viel wie noch nie

18.10.2012 | 16:47 Uhr
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Bundesbürger verschicken so viele SMS wie noch nie.Foto: dapd

Köln.  Eine SMS hier, ein Anruf dort. Smartphones und Tablet-Computer werden immer beliebter bei den Deutschen. Der Datenverkehr schnellt dabei weiterhin kräftig in die Höhe. Die mobil übertragene Datenmenge von erwarteten rund 131 Millionen Gigabyte ist damit bereits doppelt so hoch wie noch 2010.

Immer mehr Deutsche greifen auf ein Smartphone oder einen Tablet-Computer zurück. Das hat zur Folge, dass sie so viel telefonieren und simsen wie noch nie. Den Datenverkehr im deutschen Mobilfunknetz lassen sie dabei weiter kräftig in die Höhe schnellen. Im laufenden Jahr wird das übertragene Datenvolumen gegenüber 2011 um rund ein Drittel zulegen, wie der Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM) am Donnerstag in Köln prognostizierte.

Die mobil übertragene Datenmenge von erwarteten rund 131 Millionen Gigabyte ist damit bereits doppelt so hoch wie noch 2010. In den zurückliegenden fünf Jahren hat sie sich sogar verdreißigfacht. Zugleich fahren das mobile Surfen und die ungebrochene Beliebtheit der SMS-Kurznachrichten einen immer höheren Anteil am Gesamtumsatz im Mobilfunkmarkt ein. In 2012 seien es bereits 37 Prozent der erwarteten 24,8 Milliarden Euro, schätzt der VATM.

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"Die Deutschen telefonieren und simsen so viel wie nie zuvor", heißt es in der VATM-Studie zum deutschen Telekommunikationsmarkt. Trotzdem lässt der Preiskampf in dem hart umkämpften Geschäft den Gesamtumsatz nicht steigen. Mit 60,1 Milliarden Euro soll er sich 2012 auf dem Niveau des Vorjahres bewegen. Der Umsatzrückgang bei der Deutschen Telekom werde dabei durch Zuwächse bei anderen Anbietern, allen voran den Kabelnetzbetreibern, ausgeglichen, hieß es.

Sinkende Umsätze 2013 erwartet

Auch 2013 müssen sich die Telekommunikationsanbieter nach Einschätzung des VATM auf schwierige Zeiten einstellen. Die Studie rechnet mit um bis zu zwei Prozent sinkenden Umsätzen im Gesamtmarkt, ausgelöst durch weiter sinkende Mobilfunktarife und den Preiskampf im Breitbandgeschäft mit hohen Datenübertragungsraten.

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Als problematisch sieht die VATM-Studie dabei die ungebrochene Dominanz der Deutschen Telekom im Festnetz an. Auch 15 Jahre nach Beginn der Liberalisierung des Marktes setze der Ex-Monopolist in dieser Sparte trotz seiner Einbußen noch genauso viel um wie alle alternativen Festnetz-Anbieter zusammen. Zudem seien die Wettbewerber weiter von den Hausanschlüssen aus den Monopolzeiten der Telekom abhängig. Zum Teil gingen damit pro Euro Umsatz bis zu 65 Cent an die Telekom. (dapd)

Kommentare
19.10.2012
11:23
Mädchen und junge Frauen sind dabei am nervendsten!
von Finnjet | #1

Nur eine beispielhafte Szene bei REWE in Essen: Junge Frau, etwa 25 Jahre, schiebt Kinderwagen über den Parkplatz und telefoniert dabei. Rein in den Laden, Einkaufskorb id der linken Armbeuge, Handy links am Ohr, Kinderwagen wird ohne Rücksicht auf andere Kunden hinter sich hergezogen, dann an der Kasse waren aufs Band, immer noch telefonierend, quengelndes Kind wird die ganze Zeit nicht beachtet, gezahlt, Waren in den Kinderwagenboden gestopft, raus aus dem Laden, zu Fuss über Straße und Bürgersteig. Die Frau hat DIE GANZE ZEIT OHNE UNTERBRECHUNG MIT IHRER FREUNDIN TELEFONIERT!!
Muss sie doch ein armseliges Leben führen, dass das Handy in jeder Lebenssituation Vorrang ohne jede Pause hat...
Und diese Beobachtung ist kein Einzelfall. Junge Frauen leiden offenbar an Logorrhoe.
So, und jetzt könnt ihr alle mir den dumpfen "Macho-Vorwurf" machen....

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