Apple erhöht unangekündigt Preise im App Store
26.10.2012 | 16:24 Uhr 2012-10-26T16:24:09+0200
Berlin. Der amerikanische Technologiekonzern hat die Preise für Programme im App Store ohne vorherige Ankündigung erhöht. Die Preiserhöhung beträgt durchschnittlich zehn Prozent. Die deutschen Zeitungsverlage zeigten sich ob des einseitigen Vorgehens seitens Apple empört.
Mit Empörung haben deutsche Verlage auf eine unangekündigte Preiserhöhung des US-Technologiekonzerns Apple für Apps reagiert. Apple habe "in einer Nacht- und Nebelaktion" die Preise im App-Store um zehn Prozent erhöht und Verlage und Leser vor vollendete Tatsachen gestellt, sagte ein Sprecher vom Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) am Freitag der Nachrichtenagentur AFP. Auf dem deutschen Markt seien mindestens 200 Zeitungs-Apps für Apple-Geräte betroffen.
Bei Android bleiben die Preise stabil
Laut "Spiegel Online" erhöhte Apple die Euro-Preise für Apps in der Nacht zum Freitag, informierte die Vertragspartner aber erst nachträglich in einer E-Mail mit neuen Vertragsbedingungen. Dem Bericht zufolge kostet eine App, die bisher 79 Cent kostete, nun 89 Cent. Eine "Spiegel"-Ausgabe kostet im App-Store nun 4,49 Euro statt wie bisher 3,99 Euro. Für Apps, die im normalen Internet oder über Geräte mit dem Betriebssystem Android gekauft werden, ändert sich der Preis nicht.
"Bedauerlicherweise hat uns Apple im Vorfeld nicht informiert", erklärte der Geschäftsführer von "Zeit Online", Christian Röpke. "Für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit wäre das aber natürlich eine Grundvoraussetzung." Die "Zeit" befinde sich im intensiven Gespräch mit Apple und werde in den nächsten Tagen entscheiden, wie sie auf die Preiserhöhung reagieren werde. Mit dem Preis herunterzugehen, würde aber "einen deutlichen Abschlag gegenüber dem Kiosk-Preis bedeuten".
"Kein fairer Umgang mit Geschäftspartnern"
"Das ist kein fairer Umgang mit Geschäftspartnern", kritisierte der BDZV-Sprecher. Das Vorgehen von Apple "zeigt aber mal wieder, dass sich die Verlage nach anderen Geschäftspartnern umsehen müssen. " Die Marktmacht von Apple sei groß, aber mit Amazon und seinem Tabletcomputer Kindle sowie dem Google-Betriebssystem Android etablierten sich zwei große Konkurrenten am Markt, "die sich in Kundenbeziehungen auch anders verhalten". (afp)
13:48
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19:04
Bei mir um die Ecke hat Netto letztens auch unangemeldet die Preise für ein paar Produkte erhöht. Kommen die jetzt auch im Fernsehen… ich meine, in die WAZ? Und werden die jetzt auch öffentlich nieder gemacht?
09:27
Schade das die Sektenmitglieder ihre Apps online erwerben können. Ich würde nur zu gern sehen wie Sie dafür campieren müssten um die Apps in einen Store "freizuschalten".
08:52
oh erst drei kommentare. ist doch der wöchentliche apple artikel, bei dem sich alles bill gates freunde solidarisieren können, wenn sie das nächste mal wieder eine halbe stunde warten müssen, bis ihr notebook hochgefahren ist ;-)
Immer wieder die gleichen Windows-Klischees der Apple-Freunde, die beim Hochfahren
wieder 2 Sekunden gewonnen haben.
06:22
die verapplen euch
18:53
Wer sich mit dem *****laden einlässt hat es eh nicht anders verdient.
17:53
Apple darf das!
Die Follower werden weiterhin fleissig kaufen und glücklich sein, der Firma aus der
finanziellen Notlage helfen zu können.