Anonymous hackt sich in FBI-Telefonkonferenz
03.02.2012 | 19:50 Uhr 2012-02-03T19:50:24+0100
Washington Die Hackergruppe Anonymous hat sich in die Server der US-Bundespolizei FBI gehackt. Die Gruppe veröffentlichte einen Mitschnitt einer Telefonkonferenz des FBI. Darin unterhalten sich die US-Beamten mit Kollegen der britischen Polizeibehörde Scotland Yard. Das FBI leitete Ermittlungen ein.
Die Hackergruppe Anonymous hat den Mitschnitt einer Telefonkonferenz zwischen der US-Bundespolizei FBI und Großbritanniens Scotland Yard ins Internet gestellt. Das FBI bestätigte am Freitag die Echtheit des Gesprächs, in dem sich die Beamten unter anderem über ein Vorgehen gegen Anonymous und andere Hackergruppen austauschen. Die fast 17-minütige Aufnahme wurde auf dem Videoportal Youtube und anderen Internetseiten veröffentlicht.
In der Telefonkonferenz sprechen Mitarbeiter von FBI und Scotland Yard über mehrere Verdächtige, darunter zwei britische Teenager, die im vergangenen Jahr wegen Hackervorwürfen festgenommen worden waren. Auch die Email, in der zu der Konferenz eingeladen wurde, stellte Anonymous ins Netz. Das FBI bittet darin Kollegen in Großbritannien, Deutschland, Frankreich und anderen europäischen Ländern um die Teilnahme an dem Telefontermin, "um die andauernden Ermittlungen mit Bezug auf Anonymous, Lulzsec, Antisec und andere verbündete Splittergruppen zu diskutieren".
Laut FBI schafften es die Hacker nicht ins Allerheiligste der Behörde
Anonymous erklärte über den Kurznachrichtendienst Twitter, dass sich das FBI sicher frage, "wie wir in der Lage sind, seit nun schon einiger Zeit ihre interne Kommunikation zu lesen". Dem FBI zufolge sind die Hacker allerdings nicht in das gesicherte Computernetzwerk der Behörde eingedrungen. Experten glauben, dass möglicherweise ein Email-Konto eines Ermittlers geknackt wurde. In der Einladungs-Mail zu der Telefonkonferenz, die Anonymous in die Hände gefallen war, standen die Nummer und der Einwahlcode. Das FBI leitete nach eigenen Angaben Ermittlungen ein, um die Verantwortlichen zu fassen.
Anonymous ist eine lose verbundene Gruppe von Hackern, die sich in den vergangenen Jahren zu einer Reihe von Cyberattacken bekannt haben. Nach eigener Darstellung wollen sie damit für Freiheit im Internet eintreten.
Im Januar legte die Gruppe kurzzeitig die Webseiten des FBI und des US-Justizministeriums lahm, um gegen die Schließung des Online-Speicherdienstes Megaupload zu protestieren. Ende 2010 attackierte das Kollektiv unter anderem die Seiten des Kreditkartenunternehmens Visa und des Online-Bezahldienstes Paypal, weil diese keine Spenden mehr an die Enthüllungsplattform Wikileaks weiterleiteten. (dapd)
14:25
die Finanztransaktionssteuer so zu programmieren, dass sie sofort und ohne Umwege ins Finanzamt, bzw. - ministerium abgeführt wird - ohne dass die Banker das überhaupt merken....
Das sollten die mal auf so einer Konferenz besprechen....
20:39
vielleicht machen anonymous die welt ein wenig besser und greifen die sogenannte elite da an wo es ihr am meisten weh tut. sie sollten die wall street und deren system vernichten! so wie die wall street millionen menschen arbeits-und obdachlos gemacht hat!
08:02
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23:48
Viele scheinen das Internet noch immer nicht verstanden zu haben. Wenn man bedenkt: Unsere gesamte Welt hängt mittlerweile davon ab. Industrielle Prozesse und sogar Kriege werden online geführt und gesteuert. Und niemand sollte sich in Sicherheit wiegen, nichtmal LINUX-User. Alles eine Frage der Begehrlichkeiten! Wenn Staaten Interesse haben, zählt Mühe/Geld keine Rolle! Regeln - Schwachsinn! Gesunder Menschenverstand - Unbezahlbar!
Ich benutze jetzt seit 9 Jahren BSD und habe keine Probleme mit Viren, Trojanern und aehnlichem Muell. Wer natuerlich auf Phishing hereinfaellt oder illegale Inhalte aus dem Netz laedt, dem ist nicht mehr zu helfen.
Sehense, ich benutze schon immer MS. Und einen Virenscanner und eine Firewall.
Unsachgemäße Handhabung oder auf deutsch: Dummheit, das ist der Grund. Aber das Verstehen-Wollen. Null. "Mein Recht auf Internet" oder so ähnlich. Selber Schuld, wie Sie sagen! :)
22:18
Regel für (unfähige) Administratoren: Wer bei Microsoft kauft wird nicht entlassen.
Ja, ja. Früher hies es noch IBM...
http://www.golem.de/news/windows-bsi-gibt-lueckenhafte-sicherheitsempfehlungen-1202-89549.html
"Vater vergib Ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun" Bibel-Zitat
21:45
Ich kann mich immer nur wundern, wie die Sicherheits-Behoerden und andere wichtigen Dienste in den USA und Europa immer noch auf dieses unsagbar unsichere Windows setzen. Auch wenn die Umstellung auf Solaris, Linux oder BSD zeitintensiv ist, so ist es doch ein deutliches Plus an Sicherheit, das man dafuer bekommt. Ich kann mich an keine Pressemeldung erinnern, wo ein OpenBSD, NetBSD oder FreeBSD-Server gehackt wurde. (Benutzerfreundliches BSD fuer Endanwender: Ghost BSD (http://ghostbsd.org) und PC-BSD (http://www.pcbsd.org)) Aber natuerlich gibt es fuer alles ein erstes Mal und der "Fehler sitzt immer vor dem PC". Die Firma Microsoft tut alles um die wichtigen Auftraege von den Regierungen zu bekommen, selbst wenn es zu einem "Minusgeschaeft" wird. Es gibt aber auch Laender, die nicht auf diesen "Zug" aufspringen und sich fuer Linux entscheiden. Ein solches Beispiel ist Spanien bzw. die Extremadura. Auch die franzoesische Polizei hat sich fuer Ubuntu-Linux entschieden und scheint damit keine Probleme zu haben. In der Tuerkei, China, Brasilien, Kolumbien und Kuba gibt es landeseigene Distributionen, die auch von den staatlichen Stellen gepflegt werden. In der Tuerkei wird z. B. Pardus-Linux (http://www.pardus.org.tr) benutzt und auch mit Erfolg eingesetzt. In Muenchen scheint die Migration ebenfalls von Erfolg gekroent zu sein, was in Wien leider nicht geklappt hat.
ich weiß leider nicht mehr wo, im TV:
Ein junger Mann, arbeitet jetzt in Japan, hat den ersten "Virus" für MS, MAC und LINUX, also voll kompatibel, geschrieben. Niemand ist sicher.