Amazon verkauft mehr E-Books als gebundene Bücher
20.07.2010 | 10:01 Uhr 2010-07-20T10:01:00+0200
Washington. Der US-Internethändler Amazon verkauft mehr elektronische Bücher als solche mit Festeinband. In den vergangenen drei Monaten seien auf hundert Hardcover im Schnitt 143 Bücher für das Lesegerät Kindle gekommen.
Der US-Internetbuchhändler Amazon verkauft inzwischen mehr elektronische Bücher als solche mit Festeinband. In den vergangenen drei Monaten seien über die Website Amazon.com auf hundert Hardcover-Verkäufe im Schnitt 143 elektronische Bücher für das mobile Lesegerät Kindle gekommen, teilte Amazon am Montag in den USA mit. Im vergangenen Monat seien es sogar 180 E-Books auf hundert Bücher mit festem Einband gewesen. Dabei sei der Verkauf von Hardcover-Büchern aber dennoch weiter gewachsen. Angaben zum Taschenbuch-Bereich machte Amazon nicht.
Die Entwicklung sei „erstaunlich“, erklärte Amazon-Chef Jeff Bezos. Der Internet-Shop verkaufe seit 15 Jahren Hardcover-Bücher, elektronische Bücher für das Kindle-Gerät dagegen erst seit 33 Monaten. Ein Grund für die rasante Entwicklung in den vergangenen Wochen ist laut Bezos die Preissenkung für den Kindle-Apparat. Amazon hatte den Preis in den USA am 21. Juni von 259 auf 189 Dollar gesenkt. Grund war die Konkurrenz durch das iPad des Computerherstellers Apple, auf dem ebenfalls elektronische Bücher gelesen werden können. (afp)
19:40
Schon wieder! Wenn Sie es noch nie in der Sonne ausprobiert haben, dann stellen Sie doch nicht solche Behauptungen auf! Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Schn... halten!
Also nochmal: Ein Display eines E-Readers kann man eher mit Papier vergleichen, als mit anderen Displays!
Wie kann man nur so stur sein?
08:12
danke lichtbringer, jetzt geht mir doch glatt ein licht auf. mein geist ist völlig erhellt und ich bin geläutert.
also je mehr licht, desto besser kann man lesen. ich gestehe, ich habs nicht ausprobiert (die bei thalia schauen mich böse an, wenn ich mir das gerät untern arm packe um mal draussen zu schauen), kann jedoch sagen, dass papier bei grellem sonnenlichter nicht immer besser zu lesen ist. ich bezweifel auch, dass ich auf dem display viel erkenne wenn mir die sonne direkt drauf scheint.
handy und cam kommen eh nicht mit an den strand, geld nur lose und in geringen mengen und der mp3-player steck ich einfach in die socken...da geht keiner dran ;-)
05:00
@ 1:
Wenn Sie keine Ahnung haben, dann sollten Sie solche Kommentare lassen!
Ich kläre mal ein bisschen auf:
Ein E-Book-Reader hat kein normales Display, sondern ein eInk-Display. Das kann man mit normalen Displays überhaupt nicht vergleichen! Die kommen natürlichem Papier wirklich extrem nahe! Das ist daher nicht anstrengend oder schädlich für die Augen und Sonneneinstrahlung stört auch nicht. Im Gegenteil! Je mehr Sonne, desto besser kann man davon ablesen! Wie bei Papier eben!
In verschiedenen Bücherläden sind solche E-Reader ausgestellt und jeder kann sich die mal anschauen... Machen Sie das doch einfach mal!
Daß man den Reader nicht am Strand liegen lassen kann stimmt... da haben Sie recht! Aber das ist auch bei Handy, Digicam, MP3-Player und Geldbeutel so!
21:27
Grundsätzlich mag ich auch lieber ein echtes Buch in der Hand als einen eReader - aber letztendlich werde ich wohl kurz über lang darauf umschwenken, genauso wie ich inzwischen all meine Musik digitalisiert habe und mir auch keine neuen CDs mehr kaufe.
Der Grund ist eigentlich ganz einfach: 200 CDs oder noch schlimmer mehrere hundert Bücher sind einfach zu schwer um sie immer bei Umzügen mitzunehmen. Und während ich eine Zeitschrift oder einen Roman natürlich nach dem Lesen wegwerfe, respektive an Freunde oder Kollegen verschenke, besteht ein Großteil meiner Bücher aus Non-Fiction und Sachbüchern, auf die ich auch weiterhin Zugriff haben möchte, auch wenn ich für die nächsten Jahre nach München oder Zürich oder Singapur umziehe.
Ich gebe zu, daß Regale voller Bücher einen ungeheuren Charme haben... das haptile Gefühl wenn man ein Hardcover aus dem Regal nimmt, der Geruch der Druckertinte, der auch nach Jahren nicht verschwindet... ehrlich gesagt, ist die Bibliothek des Trinity College in Dublin der mit Sicherheit magischste Ort den ich jemals besuchen durfte - nur, ich kann nicht mit 30 Kisten von Büchern von Ort A nach Ort B weiterziehen, insbesondere nicht wenn es sich um größere Distanzen handelt.
Sicherlich werde ich nicht all meine Bücher aufgegeben, egal wohin auf diesem Planeten es mich verschlagen mag (meine handgebundene Ausgabe von We Japanese, welche kurz nach dem Zweiten Weltkrieg in geringer Auflage veröffentlicht wurde ist ein wahrer Schatz, den ich nicht nur im Regal stehen habe, sondern auch bisweilen in Reminiszenz an frühere Zeiten auszugsweise zu Lesen pflege) - aber die Zukunft, so schwer es mir auch fällt dies zuzugeben, wird dem eBook gehören.
15:25
Ich denke, das wird vorübergehen, wenn erkannt wird, daß die alte Lesart die bessere ist. Man muß nicht auf jede Neuigkeit aufspringen.
13:23
hardcover...na was ein toller vergleich. mal ganz ehrlich, ich hab mir noch nie im leben ein hardcover gekauft, dafür aber zwei bis drei taschenbücher im monat. man wartet halt ein halbes jahr und kauft für die hälfte des preises des hardcovers das taschenbuch. mir doch egal wann das buch erschienen ist, ein buch ist deswegen ja nicht alt. und da es wohl immer mehr leute so machen, bleibt es nicht aus, dass weniger hardcover verkauft werden.
den drang zu ebooks kann ich jedoch nicht verstehen. ich sitz den ganzen tag im büro am bildschirm und soll dnan auch zum lesen dazu greifen? nein danke. und im urlaub? nem taschenbuch ist die sonne und der sand am strand egal, dem ebook wahrscheinlich nicht. zdem klaut mir das buch keiner wenn ich im wasser bin, das ebook sollt ich wohl besser anketten.