Die Post will zurück zur 40-Stunden-Woche
12.08.2009 | 17:52 Uhr 2009-08-12T17:52:00+0200
Leipzig. Die Deutsche Post will die 40-Stunden-Woche wieder einführen. Derzeit arbeiten die Beschäftigten 38,5 Stunden. Das Unternehmen begründete den Schritt mit der Wirtschaftskrise und der sinkenden Nachfrage nach klassischen Briefen. Im laufenden Jahr erwartet die Post einen Gewinnrückgang.
Die Deutsche Post will zurück zur 40-Stunden-Woche. Die Wirtschaftskrise und das Schrumpfen des traditionellen Briefmarktes hätten die Gewinne derart schrumpfen lassen, dass es keine andere Möglichkeit gebe, um das Unternehmen stabil zu halten und die Arbeitsplätze zu sichern, sagte der Vertriebschef für den Bereich Brief, Christian Stiefelhagen, am Mittwoch in Leipzig. Andere Einsparmöglichkeiten seien bereits ausgeschöpft.
Schadensbegrenzung steht an
Zurzeit arbeiteten die rund 190 000 Beschäftigten der Post 38,5 Stunden pro Woche. Der Tarifvertrag läuft zum Jahresende aus. Für das laufende Jahr erwartet das Unternehmen einen Gewinn von 1,2 Milliarden Euro, im Vergleich zu 1,6 Milliarden Euro im vergangenen Jahr, sagte Stiefelhagen.
Dennoch müsse jetzt gehandelt werde, weiteres Hinauszögern könne gefährlich werden. Wenn der Gewinn erst weiter gesunken sei, könne es irgendwann zu spät sein und andere Maßnahmen wie Auslagerungen von Geschäftsbereichen könnten dann auf der Tagesordnung stehen.
In die Zukunft mit dem "Internet-Brief"
Auf der Einnahmenseite werde die Post versuchen, mit neuen Produkten erfolgreich zu sein, kündigte Stiefelhagen an. Das wichtigste davon werde der sogenannte Internet-Brief sein. Dieser solle die Eigenschaften des herkömmlichen Briefs, vor allem in Fragen der Sicherheit, mit der Schnelligkeit des Internets verbinden, sagte Stiefelhagen. Bei diesen Briefen garantiere die Post unter anderem die Echtheit des Absenders sowie das Briefgeheimnis. Der Internet-Brief werde bereits mit 5000 Kunden getestet, Ende des Jahres oder Anfang nächsten Jahres solle das Produkt serienreif sein. (ddp)

10:19
Lieber wenige mit viel stunden und Überstunden,
als Viele mit weniger Stunden.
So macht man Arbeitslose.
Damit Wenige die Vielen mitbezahlen müssen.
09:33
wer die forderung stellt lieber 18 Min/pro tag mehr arbeiten als arbeitslos sein dem ist auch zuzumuten das er bei jedem seiner einkäufe an der kasse 20 cent einbehalten bekommt für sozialschwache rentner.
08:47
---
Lieber 1,5 Stunden mehr die Woche arbeiten als arbeitslos... Das sind gerade einmal 18 Minuten am Tag mehr... Ich wette, dass die Gewerkschaften Amok laufen werden und lange, lange streiken werden, da 18 Min/Tag nicht zumutbar sind. Und das zu Post-Mindestlöhnen, die deutlich oberhalb der Konkurrenz liegen...
---
22:20
Weniger Steiger oder bist du Gewerkschafter?
19:30
Aber zu den Löhnen der 38,5 Stundenwoche (oder sogar noch weniger)...
19:25
Die währen schon lange in der PPT aufgegangen und hätten schon seit Jahren die 45 Stunden Woche.
19:04
Wenn sich die Deutsche Post wieder auf die ursächlichen Geschäfte in der BRD besinnen würde und nicht ihre Kohle für Expansionsgeschäfte in die ganze Welt hinausblasen würden dann würde es auch wieder für die Deutsche Post glänzend ablaufen.
Aber solange Gelder in anderen Länder mit Zukäufe verbraten werden dann wird es nichts.