„Die Menschen fahren weniger Auto“
2012-08-16T17:34:00+0200
Spüren Sie als Unternehmen, dass die Menschen weniger tanken, weil die Spritpreise hoch sind?
Schmidt: Als der Benzinpreis im Mai auf einem Rekordniveau war, ist deutlich weniger Kraftstoff verbraucht worden. Die Menschen fahren weniger Auto, steigen häufiger aufs Fahrrad um und fahren vorsichtiger oder langsamer.
Die Konjunktur schwächelt. Die Nachfrage nach Kraftstoff lässt nach. Sind fallende Benzinpreise die Folge?
Schmidt: Entscheidend ist der Rohölpreis. Ich kann derzeit nicht erkennen, dass es hier signifikante Bewegungen nach unten gibt. Auch die Schwäche des Euros zum Dollar spielt eine Rolle und bewirkt eher, dass die Preise an der Zapfsäule auf einem hohen Niveau bleiben.
Viele Menschen haben den Eindruck, gerade zur Ferienreisezeit steigen die Preise.
Schmidt: Die Aussage, vor den Ferien gebe es Preiserhöhungen, ist so richtig wie falsch. Ja, es finden Preiserhöhungen statt, aber nicht etwa, weil Ferien sind, sondern weil es ständig Preisanhebungen gibt. Ob sich die Preise dann im Wettbewerb durchsetzen, ist eine andere Sache. Mein Eindruck ist, dass die Menschen zur Ferienzeit besonders preissensibel sind.
Wann ist die günstigste Tageszeit, um zu tanken?
Schmidt: Das lässt sich so pauschal nicht sagen. Früher war es so, dass man am Wochenende keine großen Preisbewegungen hatte, weil die entsprechenden Abteilungen in den Unternehmen unbesetzt waren. Das ist aufgrund des starken Wettbewerbs Geschichte.
Welchen Einfluss haben die Tankstellenpächter?
Schmidt: Sie haben auch ein Interesse daran, dass die Preise möglichst günstig im Wettbewerb und damit attraktiv für die Autofahrer sind. Denn die Pächter bekommen in der Regel eine feste Provision pro Liter Kraftstoff, den sie verkaufen.
Sollten die Mineralölsteuern sinken, um Autofahrer zu entlasten?
Schmidt: Man kann es drehen und wenden, wie man will. Wenn die Decke zu kurz ist, frieren Sie entweder an den Füßen oder an den Schultern. Wir leben als Volkswirtschaft über unsere Verhältnisse. Wir geben mehr Geld aus, als wir haben. Wenn sich die Einnahmen des Staates durch die Energie- und die Mehrwertsteuer verringern würden, müsste dies an anderer Stelle ausgeglichen werden.
Viele Autofahrer machen immer noch einen Bogen um den Biosprit E10. Glauben Sie, dass sich E10 jemals durchsetzen wird?
Schmidt: Ich bin mir sicher, dass sich E10 durchsetzen wird. Derzeit tankt jeder fünfte Kunde, der Ottokraftstoff benötigt, die Sorte E10 – Tendenz leicht steigend. Über kurz oder lang wird sich die Vernunft durchsetzen. Viele Kunden könnten Geld sparen, außerdem ist bislang nicht bekannt, dass ein Motor durch E10 Schaden genommen hat. Wir gehen davon aus, dass E10 in absehbarer Zeit der am häufigsten getankte Otto-Kraftstoff sein wird.
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09:37
Das verstehe wer will. In Wesel kostete ein Liter Super E5 bei ARAL € 177,9 /Liter. Die Star Tanke gegenüber zeitweise bis zu 8 Cent billiger. Trotzdem sind viele Autofahrer nach meinen Beobachtungen nicht bereit auf die andere Strassenseite zu fahren um dort billiger zu tanken. Ich verstehe es nicht, dass den Preistreibern noch die Stange gehalten wird.
13:10
Gibt es noch Bürger, die bei ARAL tanken? Denen kann man nicht mehr helfen, denn sie machen diesem Konzern immer Zusatzgeschenke.
#67
So ist es. Selbst bei Preisdifferenzen von bis zu 8 Cent/Liter Super E5 ( Star Wesel ) fahren noch genügend zur ARAL. Ich kanns nicht fassen.
22:16
PEACE1Und wie sehen die Preise aus, wenn der Staat nicht mitbesteuert?????
21:28
Ich lasse das Auto stehen und geh ein trinken.
BIER ist gerade billiger als BENZIN !!!
11:30
Es ist nicht nur unverschämt,für 1 Liter E5 Super 177,9 zu fordern, es ist auch konjunkturbremsend. Den Euro kann ich nur einmal ausgeben. Entweder für den Konsum oder für das Tanken. Beides kann ich nicht auf die Dauer. Aber ARAL ist für mich dauerhaft passe`. Aber leider sehen das nach meiner Beobachtung noch ( ! ) viele Autofahrer anders.
11:17
Heute morgen, 177 E für Super, unverschämt!!
#63
Heute, Vormittag bei ARAL Wesel an der B8 : 1 Liter Super E5 = 177,9 € / Liter, ja da lohnt sich das tanken.....
Jau PitO1, gegen meinen Preis ist Ihrer ein Schnapper :)
02:22
Die Tankstelle verdient 1 Cent pro Liter Sprit. Laut Herrn Schmidt. Wenn der Preis um 10 Cent Mittags angehoben wird, hat die Tankstelle dann 900% Gewinn gemacht. Oder macht sie, wenn der Preis Abends wieder gesenkt wird 9 Cent Verlust pro Liter?
egal welcher Preis, die Tanke bekommt 1 Cent davon
Ob Sie es glaube oder nicht: Wenn der Liter 1.50 kostet bekomme ich (als Pächter je nach Verpächter, Aral Shell etc) im Schnitt 1 Cent. Und wenn der Liter 1.77 kostet bekomme ich im Schnitt 1 Cent. Und wenn er 1.10 kosten auch 1 Cent und bei 2.22 auch im Schnitt 1 Cent.
Man sollte sich erst informieren bevor man hier mault ...
23:10
Verbrecher, Verbrecher und nochmals Verbrecher.......
23:08
Na klar, die "Weltmarktpreise"!!! Heute Morgen 1,75€ und heute Abend 1,64€ an der gleichen Tanke! Unglaublich, diese Schwankungen des "Weltmarktpreises"!!! Eigentlich haben diese Typen nur noch einen freundlichen Gruß aus dem Hause Wehner/Fischer verdient!!!
22:52
Alle 1 Woche nicht Tanken,dann haben die Ölkonzerne eine Lungenentzündung und ich tanke Grundsätzlich nur bei den Freien.
1. kaufen die Freien bei en Konzernen.
2. bekommen dann wohl die Tankstellenpächter Lungenentzündung.