Automobile
Deutsche geben weniger Geld für Neuwagen aus
22.09.2009 | 08:24 Uhr 2009-09-22T08:24:00+0200
Essen. Die Deutschen schrauben beim Autokauf erstmals seit 30 Jahren ihre Ansprüche wieder zurück. Durchschnittlich gaben sie in den ersten sieben Monaten dieses Jahres rund 21 400 Euro für einen Neuwagen aus. Das waren etwa 3400 Euro weniger als noch 2008, ergab eine Studie der Uni Duisburg-Essen.
Autokäufer in Deutschland geben erstmals seit 30 Jahren im Durchschnitt wieder weniger Geld für einen Neuwagen aus als noch im Jahr zuvor. In den ersten sieben Monaten des Jahres 2009 ist der Preis des Durchschnittsautos im Vergleich zum Gesamtjahr 2008 um 3423 Euro oder 13,8 Prozent auf 21 430 Euro gesunken. Das ergab eine Studie des Centers Automotive Research (Car) an der Universität Duisburg-Essen.
Ansturm auf Klein- und Kompaktwagen
„Mit der Abwrackprämie ist ein Run auf Klein- und Kompaktwagen eingetreten”, erklärte der Autor der Studie, Autoprofessor Ferdinand Dudenhöffer, den Trend zur neuen Sparsamkeit. Damit seien die Durchschnittsausgaben für Neuwagen etwa auf das Niveau des Jahres 2001 gesunken. Der Preisvorteil durch die Abwrackprämie sei dabei noch nicht berücksichtigt.
Bei den deutschen Autobauern sind die Durchschnittspreise weniger als bei den Importeuren gesunken, die mit ihren günstigeren Autos von der Abwrackprämie besonders profitieren konnten, stellt das Car in seiner Studie fest.
Einen neuen BMW lassen sich die Autokäufer im Durchschnitt 36 646 Euro kosten, 272 Euro weniger als im vergangenen Jahr. Für einen Mercedes geben die Kunden 36 308 (-156) Euro aus, für einen Audi 35 138 (-577) Euro. Für einen VW legten sie im Schnitt 21 267 (-1289) Euro auf den Tisch, für einen Ford 17 890 (-2367) und für einen Opel 17 632 (-1148) Euro.
Der Durchschnittspreis errechnet sich aus dem Listenpreis der angebotenen Modellvarianten gewichtet nach dem jeweiligen Verkaufsvolumen. Zusatzausstattungen und Rabatte sind dabei nicht berücksichtigt.
Von 1980 bis 2008 war den Car-Angaben zufolge der Listenpreis des in Deutschland verkauften Durchschnittsautos von Jahr zu Jahr gestiegen, und zwar von umgerechnet 8420 Euro inklusive Mehrwertsteuer (13%) im Jahr 1980 auf 24 853 Euro im vergangenen Jahr. Das war ein Anstieg um 195 Prozent. „In diesem Jahr wurde dieser Trend gestoppt”, so das Car.
„Die Autobauer müssen sich überlegen, ob immer teurer, größer und schöner auf Dauer der richtige Weg ist. Sonst bleiben ihnen die Kunden weg”, sagte Dudenhöffer der NRZ. Er verwies auf den Erfolg des Billigautos Dacia Logan aus dem Renault-Konzern, den es ab 7300 Euro gibt.
Der Car-Prognose zufolge werden in diesem Jahr in Deutschland 3,7 Millionen Neuwagen verkauft. Nur dank der Abwrackprämie dürfte der Umsatz auf dem Neuwagenmarkt damit von 76,8 Milliarden im Jahr 2008 auf rund 79,3 Milliarden Euro in diesem Jahr steigen. Dies liege aber noch unter dem Wert von 2006.

07:40
Nach der Euro einführung wurde unser Lohn halbiert, aber die Produkte wurden alle doppelt so Teuer, beispiel: Benzin .. hezte so um die 1,30 ,- und nicht weil der Ölpreis so hoch ist ..!
Zigaretten, 4,60 ... und nicht weil es um Unsere Gesundheut geht, Strom Gas, Lebensmittel und Kleidung, dabei hilft es wenig wenn man sagt das Heute ein TV Gerät Billiger ist als vor dem Euro.
Naja, und nen Auto kam früher so um die 20 000 DM, und heute kostet ein vergleichbares Auto ab 18 - 20 000 Euro, und nicht weil es jetzt ESP Airback und ABS usw. gibt ..
wollen die Uns alle für Dumm verkaufen ??
Dazu Kommt jedes Jahr eine Reallohn verlust von um die 2-3 % ..
Wie lange das noch so klappt ???
01:36
Warum den Blechbiegern Geld im Hintern schieben??
23:08
@ ayberger hat Recht.
21:47
Ich denke mal die meisten wissen das es nur ein Nutz- gegen stand ist der mich von a nach b bringen soll.
Die Zeit der Protzerrei ist vorbei, kann sich eh keiner mehr Leisten. Und wer mal mit einer fetten Karre in die Werkstatt fährt...hat Tränen in den Augen beim bezahlen weil irgend ein Elektronischer Murks defekt war...die Spirale dreht sich immer schneller aber nach unten....wartet ab nach der Wahl...da zahlen wir die Zeche.
21:31
@9:
Zwei junge Männer am Samstag in Duisburg in der Linie 903:
Von DM 1.400 konnte man früher leben, von € 700,-- heute nicht mehr.
Der 01.01.2002, das große Glücksdatum für Europa, die Einführung des Euro, das hat alles preislich kaputtgemacht!
21:30
lieber westen,
das war schon vor der prämie der fall.
aer nein, sie berichten erst davon wenn die regierung es sagt. lächerlich ihrerseits!!!!!!!!!!!!
21:25
Neuwagenpreise für Mittelklassewagen um 40.000 € und mehr, darf man fragen, wer als Privatmann und ggf. Normalverdiener so bescheuert ist, soviel Geld für ein derart vergängliches Produkt auf den Tisch zu legen?
Eine Anlage in eine Eigentumsimmobilie wäre da - auch in Hinblick auf das Alter - sicherlich sinnvoller.
Aber Leute aus Personalabteilungen wissen es: Diese Wagen werden selten bar bezahlt, alles läuft auf Pump, und dann kommen die Pfändungen an den Arbeitgeber ...
21:24
Aus der Generation Golf + wird eine Generation
Polo oder Fahrrad.
Wirtschaftswunderland ist abgebrannt, dank der Fehler von Oppa Kohl bei der finanziellen Ausgestaltung der Wiedervereinigung, dank G. Schröder dem heutigen Gazprom-Klinkenputzer, der zusammen mit den Grünen den Irrsinn der lohndrückenden Minijobs u. der Liberalisierung der Zeitarbeit durchgeboxt hat u. dank Zaudertante Merkel, die uns durchkräftige Mehrwertsteuererhöhung den Kauf von teuren Dingen so richtig verleidet hat.
Alle zusammen stecken noch mit den Energieoligopolen unter einer Decke die den Normalverbrauchern jährlich Milliarden zuviel abzocken, da ist es doch logisch, dass für grosse Anschaffungen nichts mehr übrig bleibt !
Danke an Aldi - Penny, dass uns wenigstens noch ein reichhaltiges Angebot für den täglichen Bedarf zu günstigen Preisen beschert wird; wenn es bei den discountern zu Quasimonopolen - wie im energiebereich kommen sollte, dann kan man nur noch auswandern.
19:36
Welch tolle Statistik, die sich ausschliesslich durch die Abwrackprämie und dem damit verbundenen run auf preiswerte Autos ergeben hat. Eine durch einen einmaligen Effekt verfälschte Bilanz ist vollkommen wert- und aussagelos. Wenn aber unsere tollen Politiker und noch besseren Topverdiener (sog. Manager) weiter dafür sorgen, dass Arbeitsplätze in Deutschland abgebaut und in Ländern wie Rumänien, Indien etc verlagert werden, wird in Deutschland bald auch keiner mehr Geld für einen Dacia Logan haben.
19:36
Dafür fahren aber doch eine ganze Menge SUVs mit zunehmender Tendenz. Scheint doch noch eine Klasse mit viel Geld im Portmonee zu geben.