Deutsche Bahn erhöht Preise um 2,8 Prozent
25.09.2012 | 11:03 Uhr 2012-09-25T11:03:48+0200
Berlin. Die Deutsche Bahn erhöht mit dem Fahrplanwechsel im Dezember ihre Preise. Durchschnittlich sollen die Ticketpreise um 2,8 Prozent steigen, wie das Unternehmen am Dienstag in Berlin mitteilte. Grund für die Preiserhöhung seien vor allem die kontinuierlich steigenden Energiekosten.
Bahnfahren wird ab Dezember erneut teurer . Die Deutsche Bahn erhöht die Preise im Fern- und Regionalverkehr um durchschnittlich 2,8 Prozent, wie der Konzern am Dienstag in Berlin bekanntgab. Auch die Bahncards werde zum Fahrplanwechsel am 9. Dezember 2,4 Prozent teurer. Reservierungen kosten weiter vier Euro pro Platz. Die Sparpreise ab 29 Euro im Fernverkehr bleiben ebenfalls. Unberührt von den Erhöhungen des Unternehmens sind die Tarife der Verkehrsverbünde, die diese eigenständig festlegen. Die Bahn begründete die Verteuerung wie in den vergangenen Jahren mit gestiegenen Energiekosten.
Diese hat die Bahn zumindest zuletzt gut verkraftet: Im ersten Halbjahr 2012 verzeichnete der Konzern einen Passagierrekord sowie einen Gewinnsprung im Fernverkehr. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2011 verdreifachte sich das Betriebsergebnis von IC und ICE und übertraf damit sogar bereits das Gesamtjahr 2011 deutlich.
In immerhin einem Punkt ist die Bahn ebenso zuverlässig wie pünktlich. Jedes Jahr zum Fahrplanwechsel erhöht der Konzern die Preise. Der Geschäftsverlauf spielt dabei keine große Rolle.
Als Grund nannte die Bahn hier unter anderem "Preismaßnahmen". 2011 hatte der Konzern die Tarife im Fernverkehr um knapp vier Prozent nach oben geschraubt. Geholfen haben dürften dem Unternehmen die deutlich gestiegenen Spritpreise, die mehr Autofahrer zum Umstieg in die Bahn bewegten. (rtr/afp)

16:20
Ihr wisst doch: Im Herbst kann die Bahn nicht fahren wegen dem Laub auf den Schienen. Im Winter wegen Schnee, im Frühlung wegen den Gleisarbeiten durch die Winterschäden und im Sommer ist es zu heiss.
15:32
Jede Preiserhöhung entwertet die Geldrücklagen der Bürger. Die Inflation beginnt sich zu drehen. Zins- und Lohnausgleich gibt es nicht mehr netto.
15:29
Die nächste Preiserhöhung bitte.
Positiv stellt die Bahn herraus das die "Sparpreise" ab 29 Euro stabil bleiben.
Logisch, gibt es die doch offenbar nur für 90´jährige in begleitung ihrer Eltern !
Es wird Zeit das die Bahn ihr quasimonopol auf Fernstrecken verliert.
15:29
Wieder vermehrt Zugausfälle. Oftmals verschlossene, da defekte Toiletten. Von den toilettenbefreiten S-Bahnen ganz zu schweigen. Schlechte Kommunikationspolitik, wenn die Bahn mal steht oder nicht kommt. Teils des-informierte und/oder mißmutige und/oder feige Schaffner.
Dafür bezahle ich doch gerne 2,8 Prozent mehr! Ehrlich jetzt!
13:35
Also bezahlt der Kunde zweimal, erst den höheren Ticketpreis und noch die EEG Umlage von der die Bahn befreit wird. Der eigendliche Strompreis ist wohl eher für die Bahn gesunken.
13:06
hätte man mal lieber die Pünktlichkeit um mindestens 2,8 Prozent erhöht...
12:51
Nun bei dieser Leistung und diesen wunderbaren Service ist das ja auch zu verstehen!
12:11
Irgendwie muss die Bahn ja die gestiegenen Strompreise wieder reinholen. Nachdem unser Atomkraftwerk in Japan abgeschaltet wurde. Oder war das gar nicht unserers?
Nein, wir waren nur für die Massenpanik zuständig! Da hat die von den Grünen jahrzehntelang gesähte Atomangst endlich Früchte getragen!
11:29
Ja Mensch, da haben wir ja Glück, dass die Bahn wieder die Preise erhöht. Nachdem die Bürger selbst über gestiegene Energiekosten geschröpft werden, kriegt die Bahn den Hals nicht voll und langt gierig nach den paar Kröten im Geldbeutel ihrer Kunden... Service ist für die Tonne (ich glaube, ich hab in der Vergangenheit niemals so viele Verspätungen und Ausfälle erlebt), aber wir nehmen mal mehr Geld fürs Bahn fahren...
Super!!
Ich kauf mir n Auto. Flexibler und ich brauch statt ner Stunde nur noch 15 Minuten ins Büro.
Und wie können Sie das dann mit unseren ehrgeizigen Klimaschutzzielen vereinbaren? ;-)