Daten-Skandal bei der Bahn mit noch größeren Ausmaßen
03.02.2009 | 23:00 Uhr 2009-02-03T23:00:00+0100
Berlin. Die Wahrheit kommt nur scheibchenweise an die Öffentlichkeit: Der Datenskandal bei der Deutschen Bahn ist offenbar noch größer als angenommen. Laut Medienberichten ließ der Konzern 2005 alle 240.000 Mitarbeiter auf Korruption überprüfen. Diese Aktion verschwieg die Bahn bislang.
Die Deutsche Bahn hat laut einem Bericht der «Süddeutschen Zeitung» ihre Belegschaft in weit größerem Umfang ausgeforscht als bisher bekannt. Nach einer ersten Kontrolle eines Großteils der Beschäftigten seien bei einer weiteren Aktion 2005 die «Daten aller Mitarbeiter» - also von rund 240.000 Beschäftigten - mit Adressen und Bankverbindungen von Geschäftspartnern abgeglichen worden, berichtete die Zeitung am Dienstag vorab mit Verweis auf einen ihr vorliegenden Brief aus dem Bundesverkehrsministerium. Das neue Ausmaß der Affäre habe im Aufsichtsrat Entsetzen ausgelöst.
Aufsichsrat schockiert
Man sei «schockiert», zitierte das Blatt Reaktionen in Aufsichtsratskreisen. Es sei unbegreiflich, dass der Vorstand nur «scheibchenweise» mit der Wahrheit über die Datenaffäre herausrücke. «Wir können nur den Kopf schütteln». Konzernchef Hartmut Mehdorn komme aus dieser Affäre voraussichtlich nicht mehr heil heraus, hieß es nach Angaben der Zeitung weiter.
Der Aufsichtsrat erfuhr dem Bericht zufolge am Dienstag durch einen Brief des Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Achim Großmann, von dem Vorgang. Dieser berichte darin von einer Sitzung des Prüfungsausschusses im Aufsichtsrat, bei der die Bahn die zweite große Spähaktion eingestanden habe. An der Sitzung am vorigen Freitag hatte auch Mehdorn teilgenommen. Er musste nach Angaben aus Aufsichtsratskreisen jedoch erst herbeizitiert werden, schreibt die «Süddeutsche».
Auftraggeber unbekannt
Großmann schreibe weiter, der Prüfungsausschuss habe «nicht ausreichend» klären können, wer die zweite Massen-Überprüfung in Auftrag gegeben habe, berichtete die Zeitung. Die anwesenden Vorstände hätten bestritten, zum Zeitpunkt dieses zweiten Datenabgleichs im Jahr 2005 davon erfahren zu haben. Die Fragen des Prüfungsausschusses seien «nur unzureichend» beantwortet worden, habe der Staatssekretär gerügt.
Mehdorn hatte erst am Dienstag nach tagelangem Konfrontationskurs in einem Brief an die Mitarbeiter Fehler bei der Überprüfung der Daten von rund 173.000 Mitarbeitern eingeräumt. (ap/afp/ddp)

07:47
Kann es sein, dass die Gestapo überlebt hat und seit 45 im Geheimen und mit Billigung der uns Regierenden, das Volk weiter überwacht ? Gute Nacht Meinungsfreiheit, Demokratie und Rechtsstaat.
04:52
ach,
das waren ja nur 240.000 Mitarbeiter, wenn es mehr werden trete ich auch zurück....
die Weichenöler, die Bahnsteigsauger oder die Reparaturlollis stimmen dir zu Herr Mehdorn!
00:57
Ich habe davon nichts gewußt, würde es aber wieder veranlassen - so wird Mehdorn in der Tagesschau zitiert.
Widerlich der Herr.
23:40
Die eigenen Mitarbeiter überprüfen. Die Kosten,
mit der Begründung an die Bahnkunden weiter-
geben. ( Die Personalkosten sind gestiegen)
Vielleicht ging der Auftrag, der Überprüfung, ja auch
noch an die Experten der Ex-S----.
Schickt endlich diesen Bandenchef Mehdorn
in die Wüste. Oder besser, schickt zu den
Rangierern, dort kann er dann, aber mit deren
Bezügen in Rente gehen. Das wäre die beste
Lösung, nicht in die Wüste schicken, sonst wird
er von seinem Freund, dem Gas-Gerd wieder
ausgebuddelt.
23:22
Mehdorn wurde unter Rot-Grün auf den Posten gesetzt. Schröders Kumpel hatte den Ruf ein Kopfschlächter zu sein, der gnadenlos Personal abbaut und auf kriminelste und menschenverachtenste Weise Profite erwirtschaftet. Das hatte er bei der Heidelberger Druck gezeigt. Der Mann wurde also von SPD und Günen gezielt eingesetzt, weil vorher Leute wie Dürr und Co nicht dreckig und böswillig genug waren. Das müssen wir uns anschauen, denn dass ist es was wir hier Politik nennen und Mehdorn wird durch die derzeitige Regierung mit Kusshand auf seinem Posten belassen, da freut sich Ferkel doch. Tschulligung, Merkel.
22:49
DB korrupt
Telekom korrupt
Köln korrupt
Regierung korrupt
Helmut Kohl hält wohl weiterhin die Taschen auf
22:08
Ich frage mich einfach nur, was für eine Macht muss der Schmierenkomödiant Mehdorn haben, das er der Bundesregierung, sprich Minister Tiefensee, ein ums andere mal in den ***** treten kann?????
21:41
Wer jagt endlich Rumpelstilzchen zum Teufel.
21:27
Hat Banchev Blähdorn schon eine Abmahnung gegen die WAZ wegen dieser Veröffentlichung gestartet? ;o)
20:37
Mitarbeiterbespitzelung für Fortgeschrittene:
http://www.kitzing.de/index.php?id=56
Toll, dass sich Unternehmen mit ihren Produkten auf die Bespitzelung spezialisieren... :o)