Das Geld sitzt bei den Deutschen wieder lockerer
27.07.2009 | 19:52 Uhr 2009-07-27T19:52:00+0200
Nürnberg. Mit der Stimmung der Verbraucher geht es trotz Wirtschaftskrise weiter bergauf. Dank niedriger Preise und eines robusten Arbeitsmarkts ist die Kauflaune im Juli deutlich gestiegen, wie die aktuelle Konsumklimastudie zeigt.
Die Verbraucherstimmung in Deutschland erholt sich weiter. Sowohl die Konjunktur- als auch die Einkommenserwartungen hätten sich verbessert, die Anschaffungsneigung sei sogar deutlich gestiegen, teilte das Marktforschungsinstitut GfK am Montag in Nürnberg mit. Der von der GfK ermittelte Konsumklimaindex für August stieg gegenüber dem Vormonat von revidiert 3,0 auf 3,5 Punkte. Im längerfristigen Vergleich bleibe das Konsumklima allerdings auf einem niedrigen Niveau, erklärte die GfK.
"Damit bleibt der private Konsum derzeit wesentliche Stütze der Konjunktur", erklärte die GfK. Im längerfristigen Vergleich bleibe das Konsumklima allerdings auf einem niedrigen Niveau.
Härtetest steht im Spätherbst bevor
Nach weiter zunehmenden Hinweisen auf ein Ende der wirtschaftlichen Talfahrt schwindet auch bei den Konsumenten der Konjunkturpessimismus. Die sinkende Inflation und die damit günstigen Preise honorierten die Verbraucher mit steigenden Einkommenserwartungen. Eine wichtige Rolle spiele dabei zudem, dass der Arbeitsmarkt bislang noch nicht eingebrochen sei. Der eigentliche Härtetest für das Konsumklima dürfte nach Einschätzung der GfK allerdings noch bevorstehen, wenn im Spätherbst die Erwerbslosigkeit deutlich steigen wird.
Konjunkturpaket II und Rentenerhöhung stützen Einkommensaussichten
Zugleich legten auch die Konjunkturerwartungen zum vierten Mal in Folge zu und stiegen um 8,6 Punkte auf minus 14,0 Punkte. Die Maßnahmen des Konjunkturpakets II zusammen mit stabilen Preisen sowie die Rentenerhöhung zum 1. Juli stützten vor allem die Einkommensaussichten. Der entsprechende Index legte um fünf Punkte auf 1,8 Zähler zu und liegt damit zum ersten Mal seit April 2008 wieder im positiven Bereich, hieß es weiter.
Eine spürbare Verbesserung verzeichnete die Anschaffungsneigung im Juli. Der entsprechende Indikator kletterte um 10,6 Zähler gegenüber Juni auf 25,1 Zähler. Dazu beigetragen habe neben dem niedrigen Preisniveau das ebenfalls niedrige Zinsniveau, in dessen Folge die Sparneigung rückläufig sei, teilte die GfK mit. (ddp)

02:41
Die Wahrheit wird jeden Tag aufs Neue verfälscht,damit sie mehrheitsfähig bleibt.
Selbst dokumentarischeFotos oder Filmaufnahmen werden heute immer öfter nachgestellt-ohne daß dies dem Betrachter
mitgeteilt würde.Übrig bleiben vielfach oberflächlich-banale Berichte,die mit der tatsächlichen Realität immer weniger zu tun haben.-oder diese gar komplett verdrehen.
(aus dem Buch.Psst....streng vertraulich!;Luc Bürgin,Schweizer Journalist)
11:54
Also die Kauflaune ist ungebremst, aber wegen der Krise kaufen die Deutschen weniger Bier?????
Für wie doof halten sie ihre Leser???
03:58
Ob der Journalismus des derWesten überhaupt fähig ist das seltsame Institut: Marktforschungsinstitut GfK welches der cDU nahesteht zu hinterfragen?
21:54
Aller Deutschen ?
Nein, nicht aller Deutschen.
Nur das der Zeitarbeiter in Kurzarbeit,
der ALG II Empfänger
und Alleinerziehenden ohne Job.
20:33
Schade das die Mediewnj Das falsche Spiel der Politik kommentarlos mitspielen Nach der Bundestagswahl kommt das grosse gejammer und keiner hat die Parteien gewählt
19:12
Und nach der Bundestagswahl kommt das DICKE ENDE...
19:07
Das leidige Deflationsgeschwafel und die Kauflaune. Ich habe bei meinem persönlichen Kaufverhalten und Kaufvorlieben nicht festgestellt, dass a) etwas preiswerter geworden ist (eher im Gegenteil. Fängt beim Strompreis an über Kosmetikartikel wie Haargel über Einwegrasierer hin zu Lebensmittel - und damit meine ich kein Speiseeis oder Fettschokolade) oder b) dass ich mehr Geld raushaue als früher. Aus meiner Sicht hat sich seit den explodierenden Preise der Aufschwungphase NICHTS nach unten entwickelt, ausser dass mein Urlaubsgeld komplett gestrichen wurde kann ich also nichts von dem Artikel bestätigen.
13:25
So niedrige Preise....sind das die Vorboten der Deflation....dann kann ich den Kaufrausch verstehen...doch in der Innenstadt ist nix davon zu sehen, liegt aber vielleicht an der Urlaubszeit...aber wer kauft denn dann, wenn doch alle in Urlaub sind
13:05
Lügen, nichts als Lügen. Wo kaufen denn die Deutschen? Die Regale und Lager sind voll.
Aber wie immer: Alles schön reden. Firmen gehen in Konkurs, Kurzarbeit wird angemeldet. Aber wir kaufen wie verrückt. Ganz einfach nur Schwachsinn.
12:57
@3 Gott sei Dank gibt es positiv denkende Menschen, aber dazugehören natürlich weder Kommunisten Gewerkschafter und Linke, schade eigentlich sie hätten mehr Lebensfreude. Ach ja das bedeutet auch sich von seiner Hände Arbeit zu ernähren vielleicht ist das der Grund für so viel Unzufriedenheit.