Claassen streitet um seine 400.000-Euro-Pension
19.03.2009 | 10:00 Uhr 2009-03-19T10:00:00+0100
Karlsruhe. Der ehemalige Chef des Energiekonzerns EnBW liegt im Rechtsstreit mit seinem ehemaligen Arbeitgeber: EnBW hatte die Pensionszahlungen an Claassen eingestellt, weil dieser seit Jahresanfang einen neuen Job begonnen hat. Doch Claassen pocht auf seine 400.000 Euro pro Jahr.
Der Ex-Chef des Energiekonzerns EnBW, Utz Claassen, hat gegen die Einstellung seiner Pensionszahlungen geklagt. Dies sagte ein Sprecher des Unternehmens am Donnerstag auf Anfrage und bestätigte damit einen Bericht der «Financial Times Deutschland».
Claassen erhielt Medienberichten zufolge knapp 400.000 Euro pro Jahr an Übergangsgeld, nachdem er 2007 im Alter von 44 Jahren aus dem Unternehmen ausgeschieden war. Die Zahlungen waren den Berichten zufolge bis zum Alter von 63 Jahren vereinbart worden.
Der EnBW-Sprecher sagte nun, die Firma habe die Zahlungen seit Jahresbeginn eingestellt, weil dem Konzern damals aus den Medien eine Beratungstätigkeit von Claassen für den US-Finanzinvestor Cerberus bekannt geworden sei. Aus Sicht von EnBW sei «mit der Aufnahme dieser Tätigkeit der Grund für die Zahlung des Übergangsgelds entfallen». Claassen mache bisher gegenüber EnBW keine konkreten Angaben über die Höhe seiner derzeitigen Vergütung, sagte der Sprecher.
Nach Stationen unter anderem bei McKinsey, Volkswagen und Sartorius war Claassen 2003 bei EnBW als Vorstandschef eingestiegen. Die Höhe seines Gehalts als Chef des viertgrößten deutschen Strom- und Gaskonzerns von rund vier Millionen Euro für 2004 hatte Diskussionen im Umfeld von EnBW ausgelöst.
Claassen hatte seine Bezüge als einer der ersten Manager in Deutschland veröffentlicht, obwohl das Unternehmen damals noch nicht dazu verpflichtet war. Claassen schied bei EnBW nach gut vier Jahren Tätigkeit im Herbst 2007 aus. (afp)

11:40
Tja, das möchte ich als normaler Angestellter auch mal haben... bei einer Firma weggehen und dann 20 Jahre lang ein Übergangsgeld kassieren..... wofür auch immer.... wofür er das bekommt weis er sicher auch nicht, und warum man ihm das zahlt weis bei ENBW sicher auch keiner...
08:29
Einer der größten Versager in der Deutschen Wirtschaft. Diesen Dummschwätzer würde ich in meinem kleinen Betrieb noch nicht mal als Nachtwächter einstellen.
07:17
Es sind doch nur die dummen Menschen, welche solche Verträge abschliessen. Im Nachhinein für null und nichtig erklären.
Für Nichtstun über 400 TE im Jahr, eine Lachnummer hoch 3. Wie in der Wirtschaft nur noch befristete Verträge abschließen, dann ist es aus mit hohen Bezügen für Luser, wie den Claassen.
Er hat auch keine Arbeitsplätze geschaffen, der Schwätzer, die waren zum Dienstantritt allesamt schon vorhanden. Somit sind die geschlossenen Verträge im heutigen Stadium für ungültig zu erklären
12:57
Gut gerechnet ... sind aber nur 19 Jahre, was die Sache aber auch nicht besser macht!
11:08
29 Jahre schlappe 400.000,00 im Jahr macht gerade ma 11,6 Mio aus.
Kann aber mal zur Rasur gehen.
Sieht ja grausam aus.
06:34
Der Utz ist fleißig. Der arbeitet bereits wieder und bekommt aber trotzdem Rente.
Der Utz weiss, wie Verträge abgeschlossen werden.
Ich kann nur Gutes über ihn berichten. Habe zur WM, durch seine Vermittlung Karten für die WM für Spiele im Revier bekommen. Musste hier sogar nach Dortmund gegen Polen.
23:12
Edit: ... muß natürlich STADTPARK heissen!
23:10
So alt ist der doch noch gar nicht, als das er um seine Pension/Rente streiten müsste!
Der kann ja, um dieselbe aufzubessern, mal wie Hartz-IVer im Stadtpart Hundescheisse entsorgen gehen. vielleicht hilft das gegen Grössenwahn!
20:04
Der Utz ist Fußballfann. Daher nur 400.000 im Jahr.
19:02
...ach, sorry, mit 400.000 ist man ja nicht reich...
wie dumm von mir!