Das aktuelle Wetter NRW 4°C

Telekommunikation

Chinesen investieren 20 Millionen Euro in Düsseldorf

19.11.2009 | 12:07 Uhr

Shanghai. Gute Nachrichten für Düsseldorf: Der weltweit größte Hersteller von Telekommunikationstechnik Huawei errichtet für rund 20 Millionen Euro ein neues Forschungs- und Entwicklungszentrum in der Stadt. Die Chinesen wollen 200 neue Stellen schaffen.

Der weltweit größte Hersteller von Telekommunikationstechnik Huawei errichtet für rund 20 Millionen Euro ein neues Forschungs- und Entwicklungszentrum in Düsseldorf. Das gab die stellvertretende Chefin, Chen Lifang, nach einem Gespräch mit NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers in Shanghai bekannt. Die Chinesen wollen 200 neue Stellen schaffen und mit umliegenden Hochschulen kooperieren.

Das Unternehmen hatte 2007 seine Europazentrale von England nach Düsseldorf verlegt. Und beschäftigt zurzeit in Düsseldorf 400 Mitarbeiter. Weltweit hat das Unternehmen rund 87.000 Mitarbeiter unbd macht einen Jahresumsatz von rund 30 Milliarden Euro.

Baubeginn soll 2010 sein. Ein Grund für die Investition ist die unmittelbare Nähe zum Hauptkunden Vodafone.

Christoph Meinerz

Facebook
 
Kommentare
19.11.2009
15:42
Chinesen investieren 20 Millionen Euro in Düsseldorf
von toll | #7

Wir in Deutschland sind einfach zu teuer. Wer braucht schon Proll Arbeitsplätze? Die Gewerkschaft Heinis haben es geschafft die Arbeit in Deutschland so teuer zu machen, dass der Niedriglohnsektor kaput ist.

19.11.2009
14:50
Chinesen investieren 20 Millionen Euro in Düsseldorf
von karlosdallos | #6

Gerade noch war NRW ein Land mit

NOKIA, SIEMENS, BENQ, Siemens-Nokia-Networks

und die Chinesen schuldig der Bloss keine DDR Abkupferei,

ist NRW jetzt die BILLIG OUTSOURCE für Taiwan.

Mit irrsinnigen 20 Millionen wird die Telekommunikation der nächsten Jahrzehnte für die Welt erforscht,

ein Betrag, mit dem sich nicht einmal Schauspielhäuser Sauerländischer Hinterdörfer betreiben lassen.

Wie wird es also sein:
Der Bildungsminister NRW wird noch mal ne Milliarde drauflegen müssen.

Oder die EU,
oder der Steuerzahler.

Oder der, der sich weder Handy, Internet oder Obst für seine kinder leisten kann.

Hoffen kann man allenfalls, dass der Gruppenausflug des Arbeiterführers selbst nicht mehr gekostet hat.

19.11.2009
14:14
Chinesen investieren 20 Millionen Euro in Düsseldorf
von halali01 | #5

Möglicherweise besetzen die Chinesen die zu erwartenden Arbeitsplätze ja mit eigenen Hilfs-und Fachkräften,dann blieben für Düsseldorf immerhin noch Reinigungskräfte übrig.

19.11.2009
12:33
Chinesen investieren 20 Millionen Euro in Düsseldorf
von nie88 | #4

China hat die USA schon gekauft, jetzt kommt Deutschland und Europa dran, was kümmern uns Menschenrechte und Plagiate wenn man kurzfristig Gewinn machen kann!

19.11.2009
11:59
Blockierter Kommentar.
von spacedrummer | #3

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

19.11.2009
11:52
Blockierter Kommentar.
von Carl Martell | #2

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

19.11.2009
11:22
Chinesen investieren 20 Millionen Euro in Düsseldorf
von B.Schmitz | #1

Chinesen sind in der Lage 200 neue Stellen in Deutschland zu schaffen. Die Deutschen sind zu doof dazu und lassen die Firmen lieber Pleite gehen und bauen Stellen ab. Ausländische Firmen kassieren ja auch wunderbar die Subventionen.

Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/2124693/create

Umfrage
Die Forderung der Gewerkschaft IG Metall nach 6,5 Prozent mehr Lohn findet die Mehrheit der Deutschen angemessen. Teilen Sie diese Ansicht?
 
Neueste Aktivität
Aktuelle Fotos und Videos
Made in Duisburg
Bildgalerie
Motel One in Essen
Bildgalerie
Piraterie: Original und Fälschung
Bildgalerie
2 Kommentare 2
Aus dem Ressort
Der Flughafen Frankfurt wird am Donnerstag bestreikt
Streik
Am Flughafen Frankfurt wird am Donnerstag gestreikt. Das hat die Gewerkschaft der Flugsicherung angekündigt. Der Flughafenbetreiber Fraport hat eine letzte Frist, die die Gewerkschaft gestellt hatte, verstreichen lassen. Nun wollen die Arbeitnehmer von 15 bis 22 Uhr die Arbeit niederlegen. Es könnte...
Einenkel glaubt nicht an Schließung des Bochumer Opel-Werks
Opel
Opel-Betriebsratschef Rainer Einenkel kann sich nicht vorstellen, dass das Opel-Werk in Bochum geschlossen wird. Er verweist auf bestehende Verträge, die Werksschließungen und betriebsbedingte Kündigungen ausschließen. Zudem habe die Belegschaft große Erfahrung darin, Schließungspläne zu verhindern.
2 Kommentare 2