Das aktuelle Wetter NRW 26°C
Wirtschaft

China will für das Wachstum die heimische Nachfrage ankurbeln

08.09.2012 | 06:59 Uhr
Foto: /x

Durch die Ankurbelung der heimischen Nachfrage will China ein stetiges und robustes Wachstum zu erreichen. Auch solle die Wirtschaft so ausgerichtet werden, dass sie nicht mehr so exportabhängig sei, versprach Staatspräsident Hu Jintao am Samstag auf dem Gipfeltreffen der Asiatisch-pazifischen Wirtschaftskooperation (APEC) in Wladiwostok.

Wladiwostok (dapd). Durch die Ankurbelung der heimischen Nachfrage will China ein stetiges und robustes Wachstum zu erreichen. Auch solle die Wirtschaft so ausgerichtet werden, dass sie nicht mehr so exportabhängig sei, versprach Staatspräsident Hu Jintao am Samstag auf dem Gipfeltreffen der Asiatisch-pazifischen Wirtschaftskooperation (APEC) in Wladiwostok.

Asien bleibt der Motor des weltweiten Wirtschaftswachstums, auch wenn das chinesische Wachstum mit 7,6 Prozent im zweiten Quartal auf den niedrigsten Stand in drei Jahren gefallen ist. China habe Probleme bei der Schaffung von Arbeitsplätzen, räumte Hu ein. Die Weltwirtschaft stehe vor wichtigen Weichenstellungen. Es müssten große Schwierigkeiten überwunden werden, um eine vollständige Erholung und stetiges Wachstum zu erreichen, sagte Hu vor Managern am Rande des APEC-Gipfels.

Bei dem sogenannten APEC CEO Summit beraten die Teilnehmer zwei Tage lang darüber, wie das Wirtschaftswachstum in der asiatisch-pazifischen Region angekurbelt werden kann. Am Donnerstag hatten die APEC-Finanzminister nach ihrem Treffen bereits eine Erklärung verabschiedet, in der die wichtige Rolle der Region bei der Belebung des weltweiten Wirtschaftswachstums hervorgehoben wird. Darin betonten die Teilnehmer auch ihre Verpflichtung gegenüber einem offenen Handel und Investitionen. Angesichts der europäischen Schuldenkrise spielt Asien eine immer wichtigere Rolle bei der Ankurbelung der globalen Wirtschaft.

US-Präsident Barack Obama, der in der Heimat um die Wiederwahl kämpft und auf dem Parteitag der demokratischen Partei die heiße Phase des Wahlkampfes einläutete, wurde auf dem Gipfel von Außenministerin Hillary Clinton vertreten.

© 2012 AP. All rights reserved

dapd

Facebook
Kommentare
Umfrage
Die Ebola-Seuche breitet sich in Westafrika weiter aus. Ein erster Patient könnte möglicherweise in Hamburg behandelt werden. Macht Ihnen Ebola Sorgen?

Die Ebola-Seuche breitet sich in Westafrika weiter aus. Ein erster Patient könnte möglicherweise in Hamburg behandelt werden. Macht Ihnen Ebola Sorgen?

 
Aus dem Ressort
"Stau war für ihn das Schlimmste", sagt Middelhoffs Fahrer
Middelhoff-Prozess
Im Untreue-Prozess um den früheren Arcandor-Chef Thomas Middelhoff hat am Montag dessen langjähriger Chauffeur ausgesagt: "Stau war das Schlimmste für ihn." Middelhoff hatte mehrere Dutzend Male Privatjets und Hubschrauber für den Weg zur Arbeit genutzt - und über die Firma abgerechnet.
Commerzbank prüft weitere Einsparungen
Banken
Kaum ein Jahr nach der Ankündigung eines umfangreichen Stellenabbaus, plant die Commerzbank weitere Sparpläne. In einem Medienbericht von Montag ist von Auslagerungen im Bereich Finanzen die Rede, wozu auch die Buchhaltung gehört.
Pflegebranche in Essen steht vor Zukunftsproblemen
Soziales
Der sich seit Jahren abzeichnende Notstand in der Essener Altenhilfe verschärft sich weiter. Immer mehr Menschen benötigen im Alter Hilfe. Doch qualifiziertes Personal zu finden, ist nicht einfach. Die örtlichen Wohlfahrtsverbände wollen den Beruf nun attraktiver machen.
Anzahl der gemeldeten Insolvenzen in Oberhausen sinkt
Wirtschaft
Die Insolvenzen in Oberhausen gehen deutlich zurück. Das meldet die Landesbehörde IT NRW für das erste Quartal dieses Jahres. Wurden im ersten Vorjahresquartal noch 190 Pleiten gemeldet, waren es zwischen Januar und März dieses Jahres 160.
Stadt Mülheim bereitet City-Projekte für Landesförderung vor
Innenstadt
Die Stadt Mülheim bereitet ihre Innenstadt-Projekte für 2015 vor. Damit möchte die Stadt in die Städtebauförderung des Landes kommen. Der Rathausmarkt soll zur "Stadtbühne" umgestaltet werden; ein Masterplan zum Aufhübschen anderer City-Plätze und ebenso ein City-Management stehen im Mittelpunkt.