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China will für das Wachstum die heimische Nachfrage ankurbeln

08.09.2012 | 06:59 Uhr
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Durch die Ankurbelung der heimischen Nachfrage will China ein stetiges und robustes Wachstum zu erreichen. Auch solle die Wirtschaft so ausgerichtet werden, dass sie nicht mehr so exportabhängig sei, versprach Staatspräsident Hu Jintao am Samstag auf dem Gipfeltreffen der Asiatisch-pazifischen Wirtschaftskooperation (APEC) in Wladiwostok.

Wladiwostok (dapd). Durch die Ankurbelung der heimischen Nachfrage will China ein stetiges und robustes Wachstum zu erreichen. Auch solle die Wirtschaft so ausgerichtet werden, dass sie nicht mehr so exportabhängig sei, versprach Staatspräsident Hu Jintao am Samstag auf dem Gipfeltreffen der Asiatisch-pazifischen Wirtschaftskooperation (APEC) in Wladiwostok.

Asien bleibt der Motor des weltweiten Wirtschaftswachstums, auch wenn das chinesische Wachstum mit 7,6 Prozent im zweiten Quartal auf den niedrigsten Stand in drei Jahren gefallen ist. China habe Probleme bei der Schaffung von Arbeitsplätzen, räumte Hu ein. Die Weltwirtschaft stehe vor wichtigen Weichenstellungen. Es müssten große Schwierigkeiten überwunden werden, um eine vollständige Erholung und stetiges Wachstum zu erreichen, sagte Hu vor Managern am Rande des APEC-Gipfels.

Bei dem sogenannten APEC CEO Summit beraten die Teilnehmer zwei Tage lang darüber, wie das Wirtschaftswachstum in der asiatisch-pazifischen Region angekurbelt werden kann. Am Donnerstag hatten die APEC-Finanzminister nach ihrem Treffen bereits eine Erklärung verabschiedet, in der die wichtige Rolle der Region bei der Belebung des weltweiten Wirtschaftswachstums hervorgehoben wird. Darin betonten die Teilnehmer auch ihre Verpflichtung gegenüber einem offenen Handel und Investitionen. Angesichts der europäischen Schuldenkrise spielt Asien eine immer wichtigere Rolle bei der Ankurbelung der globalen Wirtschaft.

US-Präsident Barack Obama, der in der Heimat um die Wiederwahl kämpft und auf dem Parteitag der demokratischen Partei die heiße Phase des Wahlkampfes einläutete, wurde auf dem Gipfel von Außenministerin Hillary Clinton vertreten.

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