Das aktuelle Wetter NRW 4°C
Kommunikation

Bundesnetzagentur genehmigt Porto für Internet-Briefe

23.02.2010 | 18:06 Uhr
Bundesnetzagentur genehmigt Porto für Internet-Briefe

Bonn. Der Internetbrief, den die Deutsche Post demnächst anbieten möchte, soll mindestens 46 Cent Porto kosten. Diesen Betrag hat die Bundesnetzagentur nun genehmigt. Allerdings sind darin noch nicht die Kosten für die physische Zustellung enthalten.

Die Zustellung per Internet von bei der Post aufgegebenen Briefen wird mit 46 Cent zu Buche schlagen. Die Bundesnetzagentur genehmigte nach Angaben vom Dienstag das Porto für die im geplanten elektronischen Briefdienst der Deutschen Post vorgesehene Möglichkeit, dem Adressaten auch ein ausgedrucktes Schreiben zukommen zu lassen.

Gesamtkosten noch unklar

Was der Online-Brief insgesamt kosten wird, ließ ein Postsprecher am Dienstag in Bonn auf DAPD-Anfrage offen. Das Preismodell werde „rechtzeitig zur Markteinführung“ des neuen Produktes vorgestellt. Die Einführung ist nach einer weiteren Testphase für Spätsommer angekündigt.

Das jetzt genehmigte Porto von 46 Cent umfasst nach den Angaben der Bundesnetzagentur lediglich die reine Beförderungs- und Zustellleistung. Zusätzlich fallen für die physische Zustellung eines Briefes aus dem elektronischen System aber auch Kosten für Ausdruck, Kuvertierung und Frankierung und schließlich die Auflieferung im Briefzentrum an. Diese dürften ebenso zum Gesamtpreis dazukommen wie eine Gebühr für die Verwendung des Internetangebots.

Die Post will mit dem Online-Brief eine sichere Form des Briefversandes per Internet anbieten. Die Briefe sollen von Außenstehenden nicht mitgelesen oder verfälscht werden können. Auch soll die Identität des Absenders gesichert seien. Neben dem vollständig elektronischen Brief, der auch auf elektronischem Wege zugestellt wird, soll die Variante „Hybrider Onlinebrief“ mit physischer Zustellung angeboten werden. (apn)

DerWesten

Facebook
 
Videos die Sie interessieren könnten
Kommentare
24.02.2010
11:12
Bundesnetzagentur genehmigt Porto für Internet-Briefe
von Anybody | #5

Die Bundespest verarscht uns schon seit Jahren.
Beispiel gefällig?
Partner-Filiale in Dortmund, der Geldautomat war defekt und zog die EC-Karte ein, dass hervorragende geschulte Personal zuckte mit den Schulter und konnte keinerlei Auskunft geben, eine Telefon Nr. war weder am Geldautomat, noch bei der Filiale zu bekommen.
Wer schon einmal versucht hat bei der Post jemanden zu erreichen, der weiß, wie lange so etwas dauern kann, nach gefühlten 24 Stunden, allerdings waren es nur 45 Minuten wurde dann erklärt.
Die Geldautomaten werden extern verwaltet und es dauert so ca. 7-9 Arbeitstage bis die Karte den Eigentümer per Brief zugestellt wird, auf die Frage, was mache ich den wenn ich Geld abheben will, sagte man, dann müssen sie mit ihrem Ausweis ihr Geld abheben, auch in Spanien?
Nein, war die Antwort.
Da es ein Geschäftskonto war, gab es keine größeren Probleme, aber die Pest sah mich nicht wieder und bei der Briefzustellung habe ich das Gefühl, dass diese nur noch 3x in der Woche ausgetragen wird.
Wir meckern immer über Beamte, aber als die Pest noch Post hieß, waren zumindestens kompetente Ansprechpartner an den Postschaltern

23.02.2010
20:40
Bundesnetzagentur genehmigt Porto für Internet-Briefe
von Van2tast | #4

Fehlt eigentlich nur noch die Brieftaube als biologisch abbaubare Mail-Variante. Aber die ist den Erfindern dieses genialen Geschäftsmodells wohl durchgegangen. Das alles klingt schwer nach dem Einsatz sehr gut bezahlter externer Berater. Auf einen derartigen Schwachsinn dürften selbst die Postler nicht von allein gekommen sein.

23.02.2010
20:39
Bundesnetzagentur genehmigt Porto für Internet-Briefe
von akaz | #3

Ich habe noch eine bessere Idee. Jeder trägt seine Briefe persönlich zum Empfänger. Die Post bekommt für jeden der so zugestellten Briefe, machen wir es billig, 30 ct.

Insgesamt zeigt dieser Vorschlag der Post, wie extrem rückständig dieses Unternehmen ist. Genau genommen haben die ihr Beamtenverhalten immer noch nicht abgelegt. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass dies mindestens 30 Jahre dauert.

23.02.2010
19:47
Bundesnetzagentur genehmigt Porto für Internet-Briefe
von rumpelpilzchen | #2

Wie immer - alles unklar. Vor allem die physische Zustellung.
Was soll das denn auch ?
Physische Zustellung ist nicht geregelt + erhöht die Kosten !
Will die Post die Bürger verarschen ???
Was soll denn ein elektronischer Brief, der nur elektronisch verschickt wird und noch 46 ct. kostet??
Das sind nur 9 ct. weniger, als für die normale Briefzustellung.
Ist die Netzagentur durchgeknallt ??
Wenn ich einen elektronischen Brief elektronisch zustellen will, sende ich den Brief als e-Mail und ggfs. als PDF- oder Word-Anhang.
Das kostet 0 ct. / IN WORTEN= NULL ct.
Wenn ich den Brief mit der Post sende, kostet es im Normalfall 55 ct. + Papier + Druckkosten.
Wahrscheinlich wird die Post auch hier 55 ct. anbieten - aber den Gefallen tue ich der Post nicht (die hierdurch Riesengewinne einheimst).
Da sende ich lieber meinen Briefkopf + meine Unterschrift etc. - das macht auch einen viel besseren Eindruck !

23.02.2010
19:34
Bundesnetzagentur genehmigt Porto für Internet-Briefe
von Brain_ | #1

Ich habe eine andere Idee, ich bringe Affen das Schreiben, das Einkuvertiern und Frankieren von Briefen, das Lesen und das Sprechen bei. Sowie sonstige Fertigkeiten von allgemeinem Interesse.

Ich diktiere meinem Affen einen Brief, dieser schreibt ihn, kuvertiert und frankiert ihn und bringt ihn zur Post.

Der Empfänger läßt durch einen weiteren Affen den Briefkasten leeren, den Brief öffnen und diesen in ein Diktiergerät sprechen.

Die besprochene Cassette wird dem Empfänger dann überreicht, damit er sich meinen Brief anhören kann.

So könnten E-Mails in maximal 10 Jahren überflüssig werden...

Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/3382180/create

Umfrage
Das Aus für die Drogeriekette Schlecker ist besiegelt. Werden Sie Schlecker vermissen?

Das Aus für die Drogeriekette Schlecker ist besiegelt. Werden Sie Schlecker vermissen?

 
Aktuelle Fotos und Videos
Das Samsung Galaxy S III
Bildgalerie
Smartphones
Die wertvollsten Marken der Welt
Bildgalerie
Markenvergleich
"Lasst Opel nicht sterben"
Bildgalerie
Opel Bochum
Aus dem Ressort
Deutsche Textilfirmen entdecken „made in Marokko“
Mode
Konzerne wie Zara oder Diesel lassen verstärkt ihre T-Shirts und Jeans in Afrika fertigen. Die Vorteile gegenüber China liegen auf der Hand: Es ist preisgünstiger – und schneller. Kritiker sorgen sich allerdings um die Näherinnen.
13.200 Schlecker-Frauen ohne Job - Verdi gibt Politik Schuld
Schlecker
Der Gläubigerausschuss beschließt die Abwicklung des insolventen Unternehmens, da keine wirtschaftliche Perspektive erkennbar sei. 13.200 Beschäftigte verlieren damit endgültig ihren Arbeitsplatz. Gleichzeitig entbrannte ein Streit, wer für die Schlecker-Pleite verantwortlich ist.
Text 46 Kommentare 46