Bundeskabinett beschließt Maßnahmen gegen Fachkräftemangel
22.06.2011 | 11:46 Uhr 2011-06-22T11:46:00+0200
Berlin.Das Bundeskabinett hat am Mittwoch ein Konzept zur Fachkräftesicherung beschlossen. Die Regierung setzt dabei vor allem auf eine Ausweitung der Erwerbstätigkeit von Frauen und Älteren sowie bessere Qualifizierung von jungen Leuten.
Das Bundeskabinett hat am Mittwoch in Berlin Maßnahmen gegen den drohenden Fachkräftemangel beschlossen. Geplant sind unter anderem eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, eine stärkere Einbindung von älteren Arbeitnehmern und Arbeitslosen sowie bessere Bildungschancen für alle ab frühester Kindheit. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Integration und Zuwanderung qualifizierter Fachkräfte auch aus Nicht-EU-Staaten.
„Wir haben eine Million offene Stellen und es fehlen vor allem Ingenieure, Elektroingenieure und Ärzte“, sagte Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) dem ARD-Morgenmagazin. Setze sich der bisherige Trend fort, werde die Zahl der Erwerbstätigen in den kommenden 15 Jahren um 6,5 Millionen sinken. Arbeitgeber müssten daher auch über die EU-Grenzen hinaus um ausländische Fachkräfte werben können. Von der Leyen signalisierte die Bereitschaft, die Mindestverdienstgrenze für Fachkräfte aus Nicht-EU-Staaten von derzeit 66.000 Euro auf etwa 40. 000 Euro im Jahr zu senken. Dies sei „ein sehr anständiges Einstiegsgehalt für Akademiker“.
Am Nachmittag sprechen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und zahlreiche Minister bei einem Spitzentreffen im Gästehaus der Bundesregierung in Meseberg bei Berlin unter anderem mit DGB-Chef Michael Sommer und Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt über das Thema Fachkräftemangel. (afp)

19:23
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Integration und Zuwanderung qualifizierter Fachkräfte auch aus Nicht-EU-Staaten
Warum wohl???
Eine Fachkraft aus dem Nicht-EU-Staat arbeitet ja auch für 3 Euronen die Stunde, ein deutscher Facharbeiter LEIDER (noch) nicht...
Und das macht den Unternehmen die Taschen voll.
Und für den Rest zum Leben kommt dann der Steuerzahler auf...
DAS ist das, was die Buntesregierung in Berlin wollte...
16:36
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16:08
So lange gut ausgebildeten Fachkräften, teilweise mit Hochschulabschluss von den Jobcentern Arbeitsstellen zu Dumpinglöhnen in der Zeitarbeit angeboten werden, braucht kein Politker egal welcher Partei zu jammern. Aber was solls, ein Zuwanderer macht den gleichen Job ja für noch weniger Geld.
15:24
Warum immer von den hochqualifizierten Ausländern berichtet wird, verstehe ich nicht. Die meisten Zuwanderer sind nämlich nicht qualifiziert und belasten unser Sozialsystem. Ausbildung und Fortbildung von Arbeitslosen wäre die erste Option, den Fachkräftemangel zu beheben.
Leider werden einige Abschlüsse von ausländern nicht anerkannt, so müssen z.B. Ingenieure aus Osteuropa Taxi fahren!
15:13
Es ist eine Schande für den Wirtschaftsstandort Deutschland das wir nicht in der Lage sind aus dem Heer der Arbeitslosen und dem eigenen Nachwuchs genügend Fachkräfte aus – und weiterzubilden.
Für die Wirtschaftsverbände wird , dank der FDP und Wirtschaftsminister Rösler und seinem Vorgänger Brüderle, eine kostengünstige Lösung gefunden und die Belastung durch die Arbeitslosigkeit bleibt beim Steuerzahler.
Die Belastung würde sich in Grenzen halten, wenn für jede zusätzliche ausländische Fachkraft ein arbeitsloser Ausländer aus dem gleichen Land wieder auswandern würde.
15:00
Ausbilden ist das Zauberwort.
14:48
Für 40.000 € bis 66.000 € kommt kein guter, cleverer undvor allem ausländischer (akademischer) Fachkraft nach Deutschland.
Nicht bei der relativ großen unterschwelligen Abneigung- und immer sichtbarer werdenden Ausländerfeindlichkeit in der deutschen Bevölkerung und vor allen in den Amtsstuben!!!
14:32
Wenn ein Ingenieur normale Kenntnisse hat dann heißt das noch lange nicht das er in Deutschland eine Arbeit findet. Es sei denn, er wäre bereit unterm Existenzminimum zu verdienen.
Bei einer hooooochqualifizierten Spitzenkraft wie die Frau v.d.L. ist das nicht nötig. Die brauch nur motiviert zu sein und wechselt das Ressort wie andere die Unterhosen und ist rundum versorgt.
Wenn diese Traumtänzerin trotz besseren Wissens immer noch Lügen verbreiten darf und die Arbeitslosenzahlen derart verbiegt und manipuliert, ja dann glaube ich wird es an der Zeit, dieses Personal komplett auszutauschen. Nur woher nehmen??
14:15
anstatt mal sich Gedanken zu machen warum es hier so wenig Fachkräfte gibt besser welche importieren oder was???
Wer hat denn heute noch das Geld sein Kind ein Studium als Mediziner zu ermöglichen??
Das ist das erste was man mal ändern müßte, auch die Chance schaffen das auch Kinder aus der Mittel und Unterschicht auch mal wieder sowas studieren können!
Zudem möchte ich daran erinnern das Deutschland immer noch über 3 mio Arbeitslose hat, zudem sicher nochmal das gleiche an Aufstockern. Ich kenne genügend Fachkräfte die einen Minijob machen müßen um nicht komplett vom Amt abhängig zu sein, warum schaut man nicht mal dahin?? Ich möchte nicht wissen wieviel Fachkräfte, die wir ja angeblich so dringend brauchen irgendeine Hilfsarbeit machen müssen da sie entweder zu alt sind oder zu lang raus sind aus den beruf.
Aber so ist das ja viel billiger, geiz ist geil...und so kann man den deutschen Arbeitnehmer brav weiter erpressen..schließlich gibts ja genug die es billiger machen..
Fängt ja schon im Niedriglohnsektor an, man muss nur mal in die Reinigungsbranche schauen. Die einzigen die da noch arbeiten wollen sind die Personen die sonst ausgewiesen würden aus Deutschland! Es gibt tatsächlich Menschen die für 700€ netto Vollzeit arbeiten gehen, mit Überstunden und Wochenendarbeit. Solche Härtefälle fangen morgens um 7Uhr an und beenden es abends um 22:30....und es gibt wirklich Leute die machen es! Und wenn wir sowas weiter ignorieren wird es garantiert auch bald in anderen Branchen so sein....
12:57
#6 falsch wenn sie qualifiziert und motiviert sind, dann finden sie einen Arbeitsplatz beim Hnadwerksunternhmen. Wenn es die also tatsächlich gibt, warum bewerben sie sich dann nicht? Zum Bewerbungsgespräch zu spät und unsauber erscheinend, auch als Deutsche keinen geraden Satz zustandebringend, von Mathekenntnissen komplett zu schweigen, das ist die Realität der Bewerber von denen mir zahlreiche Handwerksunternehmen berichten.