Bundesbankchef Weber will Sarrazin entmachten
10.10.2009 | 18:07 Uhr 2009-10-10T18:07:00+0200
Frankfurt/Main. Bundesbank-Chef Axel Weber will dem Vorstandsmitglied Thilo Sarrazin nach dem Skandal um dessen kritische Äußerungen über Einwanderer offenbar Kompetenzen entziehen. Wie das Nachrichtenmagazin "Focus" vorab berichtete, stehe dies in einer Vorlage für den Bundesbankvorstand.
Bundesbankchef Axel Weber will Vorstandsmitglied Thilo Sarrazin nach dessen umstrittenen Äußerungen einem Medienbericht zufolge wesentliche Kompetenzen entziehen. Wie das Nachrichtenmagazin «Focus» am Samstag vorab berichtete, sieht eine Vorlage für die Sitzung des Bundesbankvorstandes am Dienstag vor, dass Sarrazin die Zuständigkeit für Bargeldumlauf und Risiko-Controlling verliert. Er bliebe demnach nur noch für den Bereich Informationstechnologie verantwortlich.
Das vertrauliche Schreiben sei den Bundesbankvorständen am Dienstag zugegangen, schreibt «Focus». Die Bundesbank wollte den Bericht auf Anfrage nicht kommentieren.
Rücktritt nahegelegt
Sarrazin, der bereits als Berliner Finanzsenator mit provokanten Äußerungen polarisiert hatte, sorgte zuletzt mit Aussagen in einem Interview der Zeitschrift «Lettre International» für Empörung. Vor allem zwei Sätze werden kritisiert: «Die Türken erobern Deutschland genauso, wie die Kosovaren das Kosovo erobert haben: durch eine höhere Geburtenrate.» Und: «Ich muss niemanden anerkennen, der vom Staat lebt, diesen Staat ablehnt, für die Ausbildung seiner Kinder nicht vernünftig sorgt und ständig neue kleine Kopftuchmädchen produziert.»
Die Berliner Staatsanwaltschaft prüft deshalb, ob ein Anfangsverdacht der Volksverhetzung vorliegt. Der Zentralrat der Juden in Deutschland wirft Sarrazin geistige Nähe zu den Nazis vor. Sarrazin selbst lehnt einen vielfach geforderten Rücktritt als Bundesbankvorstand ab. Indirekt hatte ihm das auch Bundesbankpräsident Weber nahe gelegt. Medienberichten zufolge hatte Weber offenbar vergeblich versucht, Sarrazin von der Veröffentlichung seiner umstrittenen Interviewäußerungen abzubringen. (ap)

07:18
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21:18
@badensi,
der erste Schritt ist getan, jetzt muß der Volksverhetzer nur noch in dem Knast.
12:41
An @ruhrstadtja: Ihrem Beitrag kann man nur zustimmen. Sie haben noch einen vergessen: den Ströbele von den Grünen. Und ein Wort an @Langnese und Genossen: Dass Sie die Dummheit der Menschen ansprechen, ist grundsätzlich richtig. Sie sprechen aber die falsche Gruppe an. Diejenigen, die Herrn Sarrazin angreifen, haben die tatsächlichen Probleme und den Ernst der Lage nicht erkannt. Übrigens: mit Stammtischproleten meinen Sie hoffentlich die Linken, denn die haben im 19.Jh. sich selber voller Stolz zum Proletariat erkoren. Der linksgerichteten und wahnwitzigen Multi-Kulti-Politik können wir das jetzige Chaos verdanken.
10:36
Weg mit diesem Schrat, wer so wie dieser Möchtegerne alles verunglimpft, was nicht in seinem kaputten Weltbild passt, hat, sollte als HartzV’ler mit einem Winterpullover und mit den 51 % unverbesserlichen irgendwo überwintern.
Sie haben in Deutschland nichts dazu gelernt,hier muss nur einer kommen und laut genug schreien und schon heulen Sie alle mit.
Ekelerregend.
09:46
Ja Horsti Köhler,
zeig mal Rückrat und schmeiß den Wicht raus!
09:28
Dass dieser Herr auch noch in Umfragen bzgl. seiner Polemik Zuspruch erfährt, zeigt doch nur, dass unsere Bevölkerung zu einem nicht unerheblichen Teil aus degenerierten Stammtischproleten besteht.
13:33
Sehr geehrter Herr Freudenreich,
wenn Sie und Frau Süssmuth immer noch versuchen, lauter zu schreien als die 51 Prozent, die Herrn Sarrazin in der Sache recht geben, fragt man sich, wer denn nun die Brandstifter sind. Als absolute Mehrheit für eine wirtschaftsfreundliche Regierung, die den Beinahezusammenbruch des Neokapitalismus möglichst völlig ignorieren will, gehen 51 Prozent in Ordnung. Anders hier, wo möglichst die Mehrheit umerzogen wrden soll (das Bild ...in der Öffentlichkeit dringend korrigieren. Treiben da nicht genau die Leute den Normalbürger in die Hände der rechten Idioten, die dies Herrn Sarrazin vorwerfen? 25 bis 30 Prozent mit erheblichen Migrationsproblemen (Ihr Zitat in der WAZ) scheint mir mehr zu sein als einige in Ihrem Kommentar. Aber stimmt, Herr Freudenreich, Ihr Komentar ist tatsächlich Ein Bärendienst.
03:17
Das Ergebnis in den bundesweit geführten foren zu diesem Thema zeigt eine deutliche Sprache, denn in allen forum wird mehrheitlich Sarrazin zugestimmt. Das sollte zu denken geben. Die Probleme, die Herr Sarrazin angesprochen hat, können auch nicht durch unsachliche und persönliche Angriffe gegen ihn beseitigt werden. Länder, die strenge Einreise- und Einbürgerungsmodi haben, kennen diese Probleme - zumindest in dieser Form - nicht. Insoweit ist unstreitig der Gesetzgeber gefordert. Wer bei der Einreise nicht nachweisen kann, dass er finanziell unabhängig ist und den Lebensunterhalt zukünftig nicht selber bestreiten kann, erhält keine Einreisegenehmigung oder muss ausreisen.
22:45
Sarrazin - Er mag in dem, was er eigentlich sagen wollte, Recht haben. Das Problem in der Integrationspolitik ist vorhanden. Ob er allerdings der Richtige ist, sich dann auch noch in dieser Form zu dem Thema auszulassen, ist mehr als zweifelhaft hat.
Googeln Sie alle einfach einmal unter dem Begriff Sarrazin und lesen sie den Lebenslauf von Sarrazin, der unter anderem in der Senatorenzeit in Berlin 46 Nebenjobs hatte, dann ist er eher unter den mutwilligen Abzockern zu suchen, als viele von denen, die er hier diskriminiert.
18:14
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