Bund der Steuerzahler kritisiert Computer-Kauf
14.06.2009 | 21:18 Uhr 2009-06-14T21:18:00+0200
München. Die neuen Computer der Bundesagentur für Arbeit (BA) rufen den Bund der Steuerzahler auf den Plan. Er kritisert die Neuanschaffung - nicht zuletzt angesichts der Konjunkturkrise. Die BA hält dagegen: Immerhin seien die bisher benutzten Computer fünf Jahre alt.
Der Bund der Steuerzahler (BdST) hat den bereits angelaufenen Kauf von bis zu 170.000 neuen Computern für die Bundesagentur für Arbeit (BA) kritisiert. BdSt-Bundesgeschäftsführer Reiner Holznagel schätzte im Nachrichtenmagazin «Focus», die Anschaffung könne die Beitragszahler 70 Millionen Euro kosten.
Vor dem Hintergrund der Konjunkturkrise und der «gigantischen Defizite» auch bei der Arbeitslosenversicherung sei dies «unverständlich», sagte Holznagel. Die Behörde begründet die Millionen-Order damit, dass die bisherigen Geräte mindestens fünf Jahre alt und künftigen Anforderungen nicht mehr gewachsen seien. Zu den Kosten machte sie auf «Focus"-Anfrage keine Angaben.
Laut «Focus» nimmt die BA mindestens 85.000 Rechner garantiert ab. Der Kaufvertrag enthält demnach die Option, diese Zahl auf 170. 000 zu erhöhen. Die BA unterhält laut dem Bericht mehr als 167.000 vernetzte PC-Arbeitsplätze in ganz Deutschland. Sie stehen nicht nur in ihren eigenen Büros, sondern auch in den gemeinsam mit den Kommunen betriebenen Job-Centern für Hartz-IV-Empfänger. (afp)

17:55
Neue Computer??
Kein Problem, wenn die Leistung der Mitarbeiter stimmt!
Darum würde ich bitten,
mir einen Leistungsnachweis der BA in folgender Form zukommen zu lassen:
Anzahl der sich in den letzten 4 Jahren bei der BA gemeldeten Bürger!!
Anzahl der nachweislich aufgrund einer Vermittlung durch die BA zustande gekommenden neuen Arbeitsverträge.
Ausgeschlossen alle Verträge mit ZA-Firmen ABM-Maßnahmen, etc.
Da wäre ich mal gespannt.........
03:35
man hamicha - so etwas intelligentes darf doch von der ba nicht verlangt werden.
hier gibt es gewachsenen prinzipien. wir sind eine behörde und wir handeln hoheitlich. das haben doch per gesetz die politiker in berlin so geregelt.
siehe die sgb-gesetzgebung mit schwammigen formulierungen, welche von der ba und den argen nach beleiben angewand werden dürfen.
00:41
Ich kenne größere Versicherungen,die ihre EDV-Geräte incl. Wartungsverträgen geleast haben uns so immer auf neuen Stand kommen. Wär das nix für die BA ?? Ist ´ne Rechenfrage.
21:37
... Ihr versteht das alle nicht -- das ist doch ein Konjunkturprogramm zur Bekämpfung der Wirtschaftskrise ... :-)) ...
18:00
Das was bei der BA nicht funktioniert sind nicht die Computer samt davor sitzendem Mitarbeiter -sondern das Programm aus der gleichen Schmiede aus Herten, woher die T-Cxx auch ihren Schrott bezieht.
Würde also das eingesetzte Programm anständig funktionieren wären also die vorhandenen Arbeitsplatzrechner - früher nannte man das Konsole auf Jahre hinaus genügend.
17:46
Und wo bleibt der Aufschrei der aufrecht Schaffenden, die sich sonst über die Millionensummen für HARTZ IV Empfänger so vehement aufregen. Hier wird unnötig Geld zum Fenster rausgeworfen, daß der aufrecht schaffende Steuerzahler letztendlich bezahlt und alles ist in Ordnung! Das zeigt doch wessen Geistes Kinder diese Herrschaften sind!
16:09
Was soll denn bitte heißen künftigen Anforderungen ? Aktuell laufen sie doch noch sehr gut. Und wenn wirklich einer kaputt ist kann man ihn kurzfristig austauschen. Man muß nicht immer gleich alle neu kaufen. Ich arbeite im Bereich Programierung, Internetdesign und ähnliches. Wir kaufen nicht alle paar Jahre einen neuen PC. Wenn etwas kaputt geht oder er nicht mehr die Leistung bringt, dann wird es repariert oder aber getunt.
15:30
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15:03
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14:45
Bei den Rechnern der BA handelt es sich um Office-Rechner und nicht um Daddelkisten.
Hier laufen auch nicht Riesenprogramme auf einem Einzelrechner, die einen 3 GHz-Prozessor benötigen mit aufwendiger Mega-Grafikkarte und Soundkarte - die Rechner laufen im Verbund und sind einem Server angeschlossen. Das Hauptprogramm liegt also auf dem Server und der Arbeitsplatzrechner beim Mitarbeiter ruft nur die für ihn bestimmeten Daten ab und verarbeitet diese. Somit reicht also auch ein schwachbrüstiger Rechner aus.
Da diese Rechner bei dieser Beschaffungs- und Losgröße sowieso europaweit ausgeschrieben werden müssen kommen dort ein Rechner-Einzelpreis von max. 400 EURO zusammen.
Aber vermutlich hat die BA die Einweisungskosten für die neuen Compi für ihre Mitarbeiter hinzugerechnet. Da wird es schon einmal etwas teuerer, wenn man die Mitarbeiter noch einmal extra schulen muss. Und das das etwas dauert und auch kostet konnte ja in der Vergangenheit durch abgegebene Arbeitsproben der BA-Mitarbeiter ausgiebig bewiesen werden.