Brauchen wir eine gesetzliche Frauenquote?
01.02.2011 | 09:31 Uhr 2011-02-01T09:31:09+0100
Essen. Männer dominieren nach wie vor die Vorstandsetagen der großen Firmen. Wir haben fünf Argumente für eine gesetzliche Regelung - und fünf dagegen.
Sollen Unternehmen gesetzlich verpflichtet werden, den Anteil der weiblichen Führungskräfte zu erhöhen? Dies ist in der Koalition umstritten. Die Frauen- und Familienministerin Kristina Schröder will darüber mit Spitzenmanagern diskutieren.
Wir haben fünf Gründe für eine Frauenquote - und fünf dagegen.

09:37
Die Frauenquote, oder besser, eine Quote im Allgemeinen ist Unsinn pur.
Ein Quote besagt doch, dass von einer Gruppe die Besten genommen werden. Es heißt aber nicht, dass diese Besten gut genug sind oder besser als diejenigen, welche in der anderen Grupe dann durch die Quote fallen.
Wir sollten mit dem Quotenunsinn aufhören. Damit schaden wir uns nur selber, in der Politik und in der Wirtschaft sowieso.
10:29
Ich finde es ziemlich pervers, dass die Politik nun auch noch der Industrie geschäftspolitische Entscheidungen vorschreiben will. Offensichtlich herrscht in PolitikerInnen-Kreisen gähnende Langeweile, so dass man sich immer wieder Leuchtturmprojekte einfallen lassen muß.
Schmeißt mal die Hälfte der PolitikerInnen raus, es wäre immer noch genügend Demokratie möglich und man müßte sich auf das Wesentliche beschränken.
Wie wäre es denn, wenn die Industrie den PolitikerInnen einen Mindest-IQ vorschreiben würde?
In vielen DAX Unternehmen sitzen Vorstände mit einschlägiger Studienausbildung. Die Frauenquote in Maschinenbau-, Elektrotechnik-, Verfahrenstechnik-,.... Studiengängen liegt bei 10%. Mangels fachlicher Qualifikation könnte man z.B. bei Thyssen-Krupp, Mannesmann oder ähnlichen Firmen die Vorstände mit Sozialarbeiterinnen besetzen. Das würde zumindest zu einer sozial ausgewogenen Insolvenz führen.
Demnächst wird noch über die EU geregelt, wie oft der Meister pro Schicht pupen darf und welche Schuhfarbe die Sekretäre/Innen tragen müssen. Armes Deutschland.
13:31
Wir brauchen keine Frauenquote! Gute Frauen setzen sich durch. Und wie soll sich eine Quotenfrau wohl fühlen??
13:24
Hallo Deutschland was für Lebenswichtige Themen!
Ach ja da kommt die Quotenfrau supen .
12:30
:-)
Vielleicht sollte man eine gut aussehende Frau als Quote in jedem Aufsichtsrat und als Assistenten für jede Führungskraft zulassen.
Irgendwer muss doch den Kaffee kochen, die Brötchen schmieren und die Spülmaschine ausräumen!
:-)
12:11
Was soll dieser Blödsinn ? Wie die Herrschaften ihre willfährigen Kaffeholer in die Aufsichtsräte wählen, werden auch die gewählten Frauen nur diejenigen in den Aufsichtsräten akzeptieren, die ihnen genehm sind. Welcher Nebenkriegsschauplatz wird hier eigentlich aufgemacht ? Quote hin, Quote her, gibt es nicht wichtigere Probleme die dieser Staat bewerkstelligen soll(te) ?
11:42
Das witzige ist doch, beide Seiten, Pro und Contra, wollen das selbe! Aber anstatt sich zusammenzusetzten und nach einer Lösung zu suchen wie man soetwas bewerkstelligen kann verfällt man im alten Starrsinn und beharrt auf seiner Meinung. Um im Endeffekt NICHTS zu ändern.
Und diejenigen die etwas ändern könnten ... die tun es nicht, warum? Weil sie es nicht wollen.
In sofern egal wie und wer sich entscheidet, er wird sich falsch entscheiden. Und alles bleibt beim Alten. Was natü rlich auch falsch ist.
11:18
Egal, ob Quotenfrau oder Quotenmann, wer bitte soll solch eine(n) Vorgesetzte(n) ernst nehmen?
Das führt nur zu unnötigen Reibungsaverlusten,
die erstens Arbeitszeit durch unnötrige Diskussionen verbrennen und zweitens den Arbeitgebern richtig Geld kosten..
11:04
Es gibt nichts schlimmeres als die sogenannten Quotenfrauen. Hier steht immer der Verdacht im Raum, nur wegen der Quote genommen worden zu sein und nicht wegen der Qualifikation. Wer am besten fachlich qualifiziert ist sollte den Job bekommen. Als Frau würde ich mich weigern als Quotenfrau zu gelten. Ich habe mich immer geweigert Frauen zu wählen, nur weil es eine Quote gab.
10:24
Was interessiert mich wo und wie die Aktionaere ihr Geld verbrennen.