Das aktuelle Wetter NRW 9°C
Rückruf

Bosch und Siemens rufen Millionen Geschirrspüler wegen Brandgefahr zurück

05.09.2013 | 15:45 Uhr
Bosch und Siemens rufen Millionen Geschirrspüler wegen Brandgefahr zurück
Bis zu zwei Millionen Spülmaschinen verschiedener Marken der Produktionsjahre 1999 bis 2005 haben möglicherweise einen technischen Fehler. Im schlimmsten Fall fangen die Geräte Feuer.Foto: dpa

Frankfurt.  Ein fehlerhaftes Bauteil kann überhitzen - und im schlimmsten Fall einen Brand auslösen. Deshalb rufen Siemens und Bosch weltweit fünf Millionen Geschirrspüler zurück, ein großer Teil davon wurde in Deutschland verkauft - teilweise unter anderen Markennamen.

Die Bosch Siemens Hausgeräte GmbH ruft weltweit fünf Millionen Geschirrspüler wegen möglicher Brandgefahr zurück. Die Geräte könnten aufgrund eines fehlerhaften elektronischen Bauteils im Bedienfeld überhitzen, sagte eine Sprecherin der Gemeinschaftsfirma von Bosch und Siemens am Donnerstag.

In Deutschland seien davon rund zwei Millionen zwischen 1999 und 2005 produzierte Geräte der Marken Bosch, Siemens, Neff, Constructa und Junker+Ruh betroffen. Hierzulande habe es 69 Fälle von Schmorbränden meistens ohne Flammenentwicklung gegeben.

Unternehmen machte Stromnetze verantwortlich

Schon 2009 sei es zu Problemen bei diesen Geschirrspülern gekommen, gab die Sprecherin zu. Das Unternehmen habe die Ursache aber in den Besonderheiten einiger nationaler Stromnetze gesehen und daher die Geräte nur in bestimmten Ländern - den USA, Großbritannien, Australien, Neuseeland, Taiwan und Irland - zurückgerufen.

Nun habe sich aber herausgestellt, dass auch ein Bauteil schuld gewesen sei. Deshalb habe Bosch Siemens den weltweiten Rückruf am 30. August gestartet. Kunden erhielten nun eine kostenfreie Reparatur oder ein Neugerät zu einem Sonderpreis. Wie viel die Rückruf-Aktion kostet, konnte die Sprecherin nicht sagen. (rtr)   

Mehr Informationen zu den Sicherheitsmaßnahmen



Kommentare
21.02.2014
17:45
Bosch und Siemens rufen Millionen Geschirrspüler wegen Brandgefahr zurück
von themarlboroman | #1

Gibt es noch jemanden, bei dem nach der Reparatur der Geschirrspüler nicht mehr richtig funktioniert ? Fakt ist: Techniker war VorOrt, hat alles repariert, konnte allerdings Messwerte nicht erfassen, weil die Maschine in die Küche eingebaut ist und er nicht an den Stecker käme. Maschine lief danach einwandfrei.
Dann kam ein Anruf der BSH Hotline mit der Info, das man auch ohne an den Stecker zu kommen Messwerte erfassen kann, aber nicht jeder Techniker das Gerät dabei hat. Also neuen Temin ausgemacht.
Techniker kommt, ich lass den in Ruhe in der Küche werkeln und geh ziwschendurch mal schauen. Da hat er die halbe Küche auseinandergebaut, um an den Stecker zu kommen. Ich ihn gefragt, was das jetzt soll. Darauf er; das was die Hotline erzählt wäre schwachsinn, man muss am Stecker messen! Er hat dann alles wieder zusammengebaut und war dann weg. Danach lief die Maschine nicht mehr richtig, als ob sie kein Wasser zieht, oder nicht genug! Seit heute funktioniert die Maschine nicht mehr! :(

Aus dem Ressort
Ein Sauerländer soll an die Spitze der IHK NRW
WIRTSCHAFT
Der Olsberger Unternehmer Ralf Kersting gilt als aussichtsreicher Kandidat für das Amt. Gewählt wird am 4. November.
Telefonanschlüsse vertauscht - Telekom verursacht Kabelsalat
Telefonnetz
Panne bei der Telekom: In Dinslaken wurden bei der Installation von neuen Verteilerkästen einige Anschlusskabel falsch verbunden. Die Folge: Einige Telefonleitungen sind tot, Kunden telefonieren mit der Nummer des Nachbarn und surfen eventuell auch auf dessen Kosten im Internet.
Sauerländer Ralf Kersting soll Chef der IHK NRW werden
Wirtschaft
Die 16 Industrie- und Handelskammern aus Nordrhein-Westfalen in Bochum wählen am 4. November einen neuen Präsidenten ihres Landesverbandes. Ein Sauerländer hat wohl gute Chancen auf diese Position: Ralf Kersting, Präsident der IHK Hellweg-Sauerland in Arnsberg, soll zu den Favoriten gehören.
Ruhr-Unternehmen ärgern Mindestlohn und die Rente mit 63
IHK-Umfrage
Unternehmen an Rhein und Ruhr beschreiben ihre aktuelle wirtschaftliche Lage mit großer Mehrheit als robust. Von den Industrie- und Handelskammern nach der Zukunft befragt, zeigen sich aber Sorgenfalten. Die Laune der Revier-Unternehmen sinkt vor allem wegen der Rente mit 63 und des Mindestlohns.
Lokführer wollen bis zum 2. November nicht streiken
Tarifstreit
Was passiert hinter den Kulissen? Noch wollen weder Bahn noch Lokführer-Gewerkschaft GDL verraten, ob sich im Tarifstreit bereits irgendeine Form der Annäherung anbahnt. Bis einschließlich zum 2. November jedenfalls werden die Lokführer die Arbeit nicht niederlegen - sagte nun ein Sprecher.
Umfrage
Vielen Deutschen könnte die Zeitumstellung gestohlen bleiben. Wir wüssten gerne von Ihnen: Was halten Sie von der Umstellung von Sommer- auf Winterzeit?

Vielen Deutschen könnte die Zeitumstellung gestohlen bleiben. Wir wüssten gerne von Ihnen: Was halten Sie von der Umstellung von Sommer- auf Winterzeit?