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Bis zu 48,4 Prozent Nachlass für Neuwagen möglich

25.10.2009 | 20:34 Uhr
Bis zu 48,4 Prozent Nachlass für Neuwagen möglich

Essen. Nach einer kleinen Flaute im September nimmt die Zahl der von Autoherstellern angebotenen Rabattaktionen wieder zu, so die Experten vom CAR-Institut an der Uni Duisburg-Essen. Gut für Käufer - schlecht für die Händler: Die Branche rutscht in eine Rezession.

Autokäufer können sich nach Ansicht des Branchenexperten Ferdinand Dudenhöffer wieder über eine steigende Zahl von Hersteller-Rabatten freuen. Zählte das CAR-Institut der Uni Duisburg-Essen im September noch 277 Rabattaktionen, waren es mit 306 Aktionen im Oktober bereits ähnlich viele wie im Frühjahr.

In Kombination von Wechselprämien und Leasingangeboten seien etwa bei den Toyota-Modellen Aygo, Yaris und Auros Rabatte von 39,8 bis 48,4% möglich, so Dudenhöffer. Ein derart hoher Preisvorteil sei „bisher nur während der Abwrackprämie möglich” gewesen. Auch Peugeot, Citroën und Ford räumten hohe Rabatte ein. VW hingegen übe Zurückhaltung.

Mit dem Auslaufen der Abwrackprämie im September habe die Branche angesichts voller Auftragsbücher die Rabatte zurückgedreht, so Dudenhöffer. Mittlerweile spürten Händler und Hersteller die schlechte Konjunktur. „Im gleichen Tempo wie die Verkäufe zurückgehen, kommen die Rabatt-Aktionen wieder ins Angebot.”

Zunehmend würden auch Premiumhersteller mit offenen Rabattaktionen werben. „Am aggressivsten ist Mercedes im Markt aktiv”, so Dudenhöffer – etwa mit bis zu 19% Kombinationsrabatt (Eintauschprämie + Sondermodell) beim Kauf eines A-Klasse-Modells.

Die vielen Rabatte seien „das deutliche Signal, dass der deutsche Automarkt in die Rezession läuft”, so Dudenhöffer. Er erwartet für die kommenden Monate „weiter steigende Rabattniveaus”. NRZ

Thomas Rünker

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Kommentare
26.10.2009
22:29
Bis zu 48,4 Prozent Nachlass für Neuwagen möglich
von Herbert57 | #9

Die Kunden werden vor den Autohäusern stehen,
wie die Nonnen vor dem Pornoladen.
Sie würden zwar gerne rein gehen,können es sich aber nicht erlauben.
Und jetzt mal für alle,die vom Aufschwung und
Wachstum träumen:
Einer hat 100 Euro.
Ein andere 100 000.
Jetzt kommt der Aufschwung,z.B. 10%.
Dann hat der eine 110 und der andere 110 000 Euro.
Jetzt müssen beide 20 Euro mehr für Strom ,Gas,Müll,Wasser und Krankenversicherung bezahlen.
Dann hat der eine nur noch 90 Euro,also 10 Euro weniger als vorher.Der andere 9980 Euro mehr.
Die Scheere zwischen arm und reich geht also immer mehr auseinander.
Das ist der große Denkfehler unserer Politiker.
Der Arme will ein neues Auto,kann es sich aber nicht leisten.
Der Reiche hat schon drei Autos und will kein weiteres,obwohl er sich es leisten könnte.
Die Nachfrage schrumpft.
Der Markt schrumpft.

26.10.2009
18:21
Bis zu 48,4 Prozent Nachlass für Neuwagen möglich
von JOGIBAER | #8

#4 v.M.MO
gut erkannt,...
Die Versicherer machen die Tarife so,wie es sich für sie am besten rechnet.Sämtliche Autobumser,Diebstähle und sonstige Betrügereien fliessen in die Prämie ein.
Zahlen muß die Allgemeinheit der Dt.Autofahrer,wo hier speziell der Ostblock durch Diebstahl und Betrug einen Millionenschaden bei den Versicherungen verursacht.Zahlen muß das der,der meint er müßte in D.ein Auto fahren um sein Lebensunterhalt zu verdienen.Diese Misere tut sich leider nicht nur bei den Versicherungen auf,sie zieht sich wie ein Roter Faden quer durch die Republik D.Man zahlt sich hier für sachen blöde ,für die man garnichts kann!!

26.10.2009
16:38
Bis zu 48,4 Prozent Nachlass für Neuwagen möglich
von Herbert57 | #7

Kein Wunder,die Kaufkraft wird immer weniger !
Die Kosten steigen immer mehr und am Ende des Geldes bleit immer mehr Monat übrig.
Und dann noch die Ankündigungen:
-PKW Maut.
-höhere Krankenversicherungsbeiträge.
-private zwangs Pflegeversicherung.
-Merwertsteuer auf Abwasser und Müllgebühren.
-Eintrittsgeld pro Arztbesuch.
das waren nur ein paar Beispiele.
Die Familien,die bisher zwei Autos fahren werden
bald nur noch ein Auto fahren.
Und dann nicht mehr den großen Kombi,sondern
den preiswerten Kleinwagen.

26.10.2009
11:27
Bis zu 48,4 Prozent Nachlass für Neuwagen möglich
von immer noch wieder | #6

Die Möglichkeit für diese Regelung, dass die Versicherungen in-transparent werden hat der schwarze Dicke aus Oggersheim in den 90er Jahren ermöglicht; und nun dürft ihr ein mal Raten mit wem. Genau, mit den Gelben.

26.10.2009
11:20
Bis zu 48,4 Prozent Nachlass für Neuwagen möglich
von Mario Mo | #5

Autos sind viel zu teuer. Wenn man die Betriebskosten mit den Anschaffungskosten in Betracht zieht, dann ist ein Auto viel zu teuer. Bei einem Anschaffungspreis von 10.000 Euro kann man damit rechnen, dass das Auto innerhalb von 10 Jahren weitere 20.000 Euro an Kosten zur Folge hat. Ein bischen Verischerung hier, ein bischen Steuer dort und schon sind wir ohne Treibstoffkosten bei gut 600 Euro pro Jahr (200 Euro Haftpflicht, Beitrag 45%, 200 Euro Steuer, 200 Euro Vollkasko). Inspektion, TÜV etc. kommen im Durchschnitt 500 Euro pro Jahr dazu. Bei einer Fahrleistung von 20000 km/Jahr und einem Verbrauch von 5 l/100km und einem Benzinpreis von 1,30 Euro/l kommt man schnell auf weitere 13000 Euro. Macht zusammen ohne weitere größere Reparaturen mehr als 30000 Euro! Im Schnitt kostet also der Kleinwagen den Besitzer 3000 Euro/Jahr bzw. 250 Euro/Monat! Die Betriebskosten für das Fahrzeug steigen aber immer mehr. Offenbar versucht man hier den Verbraucher zu veräppeln. Beispiel: Jedes Fahrzeug hat heute teure Scheibenbremsen, teilweise werden diese sogar auf der Hinterachse montiert. Während die Scheiben früher erst nach Wochen der Stillstandes des Fahrzeugs rosteten, so tun sie es heute schon nach einem regnerischen Tag. Warum? Das ist die große Frage.Fest steht, dass selbst für den Kleinwagen die Erneuerung der Scheibenbremse inkl. Beläge ca. 280 Euro kostet! Wenn man den Wagen dann wieder für eine Woche stehen lässt, dann werden diese 280 Euro erneut fällig. Alternativ kann man auch spezielle Keramikscheiben verwenden. Früher war das aber auch nicht nötig. Desweiteren sind die Keramikscheiben deutlich teurer. Übriegns, das Argument, das sei aus technischen Gründen notwendig ist unzutreffend. Selbst große Anhänger, die 40 Tonnen laden dürfen, haben Trommelbremsen. Das hatten die PKWs auch früher. Warum kostet heute ein Luftfilter 20 oder mehr Euro? Es ist doch nur etwas Papier mit Gummi. Nun, weil die Autobranche im Zuge der Globalisierung einen Boom erlebt hat, der zu einer Blase geführt hat. Diese kann sich aber nicht mehr weiter ausdehnen und ist im Grunde geplatzt.
Genauso sieht es mit der Haftpflichtversicherung aus. Wer das ganze mal recherchiert, wird erkennen, dass die Versicherungen in den letzten Jahren deutlich teurer geworden sind. Das ist mittlerweile so teuer, dass ein Azubi sich kein Auto leisten kann. Insofern fehlt den Versicherungen der Nachwuchs. Betrachtet man die Gewährung von Rabatten, dann ist das auch nur ein Vorwand den Verbraucher abzuzocken. Beispiel: Zwei Versicherungsnehmer fahren den gleichen Wagen. Der eine hat Grundbesitz, eine Garage und weitere beitragssenkende Argumente. Nun zahlt der einen einen deutlich höheren Beitrag, als der andere. Warum? Wird derjenige, der eine Garage hat vorsichtiger im Straßenverkehr umgehen? Mag sein. Das ist aber nicht zwingend notwendig. Früher war das System gerechter, da der Schadensverursacher einfach hochgestuft wurde. Die Versicherungen sind einfach intransparenter geworden und nun, demnächst werden sie die Zeche dafür zahlen müssen. Der Autofahrernachwuchs ist nicht mehr da. Die Regeln für die Abzockerei müssen und werden überdacht werden - also aufpassen.
Mein Vater konnte nach 15 Jahren Unfallfreiheit mit einem Beitragssatz von 40% rechnen. Ich muss heute 35 Jahre unfallfrei fahren, damit ich auf 35% komme. Er konnte mit 175% starten ich als Anfänger muss mit 250% starten. Früher gab es auch eine Beitragsrückerstattung, wenn man im Jahr unfallfrei gefahren war.

26.10.2009
10:33
Bis zu 48,4 Prozent Nachlass für Neuwagen möglich
von Spaetheimkehrer | #4

Politiker fahren kein Auto.

Die werden gefahren.

Wenn man dann noch bis zu 48 Prozent Rabatt geben kann, wird jedem normal denkenden langsam ein Licht aufgehen, wie sie ueber Jahre hinaus beschissen wurden.

26.10.2009
07:36
Bis zu 48,4 Prozent Nachlass für Neuwagen möglich
von B.Schmitz | #3

Das ist doch nichts Neues. Es war doch zu erwarten was jetzt mit der Automobilindustrie passiert. Da die Politiker nicht langfristig denken können, muss ja so etwas dabei herauskommen.

26.10.2009
00:59
Bis zu 48,4 Prozent Nachlass für Neuwagen möglich
von computerprinzessin | #2

Das sind die Folgen der Abwrackprämie !!!

25.10.2009
22:44
Blockierter Kommentar.
von Thomas.Lau | #1

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