Kampagne
Besseres Image für Hartz-IV-Empfänger
02.07.2009 | 17:12 Uhr 2009-07-02T17:12:00+0200
Berlin. Das Image von Hartz-IV-Empfängern bei Arbeitgebern soll besser werden. Dafür will die Bundesagentur für Arbeit mit der Informationskampagne "Hilfreiche Hände" sorgen. Dabei sollen vor allem Handwerksunternehmen angesprochen werden.
Die Bundesagentur für Arbeit (BA) will bei Arbeitgebern die Vorbehalte gegenüber «Hartz-IV»-Empfängern abbauen. Mit der rund 1,5 Millionen Euro teuren Informationskampagne «Hilfreiche Hände» will die Bundesagentur gemeinsam mit dem Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) für die Einstellung dieser Menschen werben, wie BA und ZDH am Donnerstag in Berlin mitteilten.
"Zehn gute Gründe 'Hartz-IV'-Empfänger einzustellen"
Unter dem Titel «Zehn gute Gründe 'Hartz-IV'-Empfänger einzustellen» sollen Plakate, Diskussionen und Informationen zu Fördermöglichkeiten das Image von jobsuchenden «Hartz-IV»-Empfängern verbessern. ZDH-Geschäftsführer Holger Schwannecke wies darauf hin, dass das Handwerk unter einem Fachkräftemangel leide, der dringend behoben werden müsse. Dieser könne zum Teil auch durch die Einstellung von «Hartz-IV»-Empfängern behoben werden.
Mit insgesamt rund 130 000 gemeldeten Stellen seien Handwerk und Sozialpflege trotz angespannter Konkunkturlage Branchen mit wachsenden Arbeitsplätzen, erläuterte Arbeitsagenturvorstand Heinrich Alt. Die Agentur könne den Unternehmen sofort qualifizierte Vermittlungsangebote unterbreiten. Eine handwerkliche Berufsqualifikation besäßen rund 200 000 der «Hartz-IV»-Empfänger. Rund 80 000 kämen aus Gesundheits- und Sozialberufen und planten den Angaben nach in diese zurückzukehren. Rund 40 Prozent seien weniger als sechs Monate arbeitslos. (ddp)

14:52
Erwartet hier irgendeiner ernsthaft, dass die Leute die den ganzen Schwachsinn verzapt haben dies nun mit Hochglanzbroschüren rückgängig machen können. Ich habe manchmal den Eindruck die produzieren sich ihre nutzlose Arbeit selber. Fakt bleibt: Es kostet wieder. Lieber mal Links anklopfen. Ich machs wie die Aldibrüder, aggressiv der freien Marktwirtschaft in den Arsch treten.
11:10
#34 : Stuldigung! Sollte Hoffmann, nicht Herrmann heißen.
10:48
# 33:
Wir haben alle bereits verstanden, das H4 die absolut asozialste Politik bis dato ist. Aber lass mal gut sein. Die, welche den Kommentar lesen, verstehen deinen Groll.
Das, was wir alle brauchen ist mehr Mittelstandspolitik. Eine zweite Klasse, die gut zwischen erster und dritter Klasse passt. So war es mal. So sollte es wieder sein.
Alle Politiker reden von Chancengleichheit. Aber immer wieder wird eine Randgruppe dazu gefunden, um die Chanengleichheit wieder einmal zu bereichern und letztenendes aufzuweichen. Denn wir leben nur noch in einem Lobby-Staat. Gehörst Du nicht zu einer Lobbyistengruppe, hast du von vorn herein verloren. Das finde ich scheiße.
Denn wo bleibt denn die Meinungsfreiheit, die Gleichheit, die (prust, lach) Brüderlichkeit. Familiäres Denken wird zu klein geschrieben. Und Fairness gibt es nur in Form von Gerichtsurteilen (für die, die sich den passenden Rechtsanwalt gönnen können).
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Einigkeit und Recht und Freiheit sind des Glückes Unterpfand. Brüderlich mit Herz und Hand
Was sich der Herrmann wohl dabei gedacht hat?
10:12
@13 Hochqualifizierte H4_ler
Blöd, wenn man mit über 60 nicht dem saturierten Bürgertum angehört! Wer es in dem Alter mit Qualifikastion nicht geschafft hat, seine Schäfchen in´s Trockene zu bringen, wie Schrödi, Münte und Co. es wohl längst getan haben, hat eben Pech gehabt! Wer mit über sechzig als Hochqualifizierter noch als Lohnabhängiger arbeiten muss, ist eben der gleiche Looser wie der Junkie auf der Straße. O-Ton Onkel Franz: Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen...
Geh doch mit der Elektroschere für ein Öre die Stunde in die kommunalen Büsche! Und wenn Du
dann noch davon krank wirst, Pech gehabt!
Hartz IV war und ist richtig, Basta, Bumms, Aus!
09:18
Hallo #31,
das ist das hohe Roß auf dem alle Sitzen. Aber die Regierung macht das ja vor. Unsere heutige Wirtschaftspolitik baut den Mittelstand ab. Es gibt nur noch reich und arm. Und eine gesunde Mitte gibt es nicht mehr.
Erste Klasse und dritte Klasse - mehr gibt es nicht mehr. Und wo möchte die zweite Klasse sitzen? Ist doch klar warum die erste Klasse völlig überfüllt ist - und das auch noch, wenn ich mir das Ticket auf pump kaufen muß LOL
07:49
Hallo #30:
Daher habe ich vor einigen mein Wohnzimmer resnovieren lassen, natürlich mit Rechnung und ausgew. Ust.
Ich kann Ihren Kommentar verstehen. Sie haben vollkommen Recht. Die Leute erwarten viel, leisten wenig.
Da wird bestimmt noch ein Kommentar kommen, ich würde liebend gerne renovieren, wenn mir das Amt die Renovierung bezahlt...- .
01:47
GELD AUSGEBEN MUSS WIEDER POPULÄR WERDEN, VORALLEM IN DEUTSCHLAND UND NICHT IM AUSLAND! STÄRKT DIE DEUTSCHE WIRTSCHAFT UND RENOVIERT DOCH MAL WIEDER. DANN STELLE ICH AUCH GLEICH FÜNF LEUTE EIN!
GEIZ MACHT DUMM, QUALITÄT ZÄHLT.
23:50
Das Image der Hartzer ist doch durch die Regierung (damals noch Schröder/Clement) gemacht worden. Jetzt wollen sie (Merkel/Münte) mit solchen Methoden das Volk weiter verarschen.
23:36
Komisch das in München oder allgemeiner Bayern, bei doppelt so hohen Löhnen auch die angeblich zu wenig qualifizierten Arbeit haben.
Woran mag das wohl liegen????
23:35
Manchmal liegt es nicht nur am Arbeitsmarkt, dass Bürger Harz IV Empfänger bleiben...