Bergbau-Gewerkschaft will Kohle-Ausstieg kippen
12.10.2009 | 11:28 Uhr 2009-10-12T11:28:00+0200Hannover. Die Bergbau-Gewerkschaft IGBCE fordert weitere Subventionen für den Steinkohle-Abbau in Deutschland. Das Thema wird vermutlich auch im NRW-Landtagswahlkampf im kommenden Jahr eine Rolle spielen.
Die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IGBCE) will den Ausstieg aus der deutschen Steinkohleförderung wieder rückgängig machen. "Wir halten einen Ausstieg aus der deutschen Kohle für falsch", sagte der scheidende Gewerkschaftschef Hubertus Schmoldt am Montag beim IGBCE-Kongress in Hannover. "Wir wollen einen Sockelbergbau über 2018 hinaus."
Schmoldt verwies darauf, dass der Ausstiegsbeschluss im Jahr 2012 überprüft werden soll. Sollte es bei der künftigen schwarz-gelben Bundesregierung Bestrebungen für einen rascheren Abschied von der subventionierten Steinkohleförderung geben, dürften solche Pläne auf den entschiedenen Widerstand der IGBCE treffen. Schmoldt kritisierte, das Ende des Bergbaus in Deutschland sei energie- und sozialpolitisch falsch.
Das Thema wird vermutlich auch im NRW-Landtagswahlkampf eine Rolle spielen. Der Gewerkschaftschef erinnerte daran, dass beim bisherigen Kohlekompromiss ein "Horrorszenario mit Hilfe der SPD verhindert" worden sei. Deshalb sei die Finanzierung der Kohleförderung bis 2018 ohne betriebsbedingte Kündigungen gesichert.

17:59
Aha, so weit sind wir jetzt: Die Gewerkschaft ist RWE direkt unterstellt und muss jetzt auch noch deren Propaganda nachplappern. Wer da noch Mitglied ist muss bescheuert sein.
10:24
Wie dumm muß mann sein um sich von Kohle aus den Ausland abhängig zu machen die unter menschenunwürdigen zuständen , teilweise mit Kinderarbeit und Umweltzerstörung abgebaut wird.
Wir geben Geld aus für Asylanten , Entwicklungsländer und vieles mehr, nur für die eigenen Bürger ist kein Geld da. Deutschland armes Land.
08:59
Warum noch Kohe verfeuern.... Merkel und Westerwelle werden den vereinbarten Atomkraftausstieg mit Sicherheit verzögern wenn nicht gar kippen ! Das sind sie ihren Förderern doch schuldig !
19:54
@1: es geht nicht um 40.000 sondern um die versorgungssicherheit deutschlands. 2/3 der subventionen gehen wieder als aufträge an die industrie und handwerker der region. subventioniert wird nur die differenz zwischen weltmarktpreis und deutschem preis. volkswirtschaftlich eigentlich sinnvoll da sonst mrd. ins ausland gehen würden und hier nicht wertschöpfend eingesetzt werden kann
18:11
Sehe ich genauso, wie mein Vorredner.
Und das wir in diesem Bereich Know How anzubieten haben, bedarf ja wohl keiner Diskussion
17:04
Wind- und Solarenergiestrom wird durch den Stromverbraucher über das Einspeisegesetz hoch subventioniert. Warum nicht auch der Abbau der Steinkohle! Das würde auch das Know-How der Bergbautechnik langfristig sicherstellen.
16:19
IGBCE ist für den wirtschaftlichen Steinkohlebergbau!
Keine Subventionen!
16:09
Immer weiter rein mit dem Steuergeld - ist doch egal ob sich das rentiert.
Die rund 25 Mio. An, die das ganze Verteilungsgeld erwirtschaften tun das bis zum Arbeitspaltzverlust bestimmt gerne.
Und wenn dann ihr mittelständischer AG die Flügel streckt, interessiert das keine Sau. Subventionen bitte nur für Bauern und Berchleute.
14:26
Schließt unsere Zechen, unsere Atomkraftwerke, unsere Kohlekraftwerke dann werdet ihr feststellen das der Strom nicht mehr aus der Steckdose kommt und das wir Hartz4 auch nicht mehr bezahlen können.
13:52
Jau, für 40 000 einen solchen Aufstand !
5 Millionen bleiben im Dreck, verarmt, ausgeschissen von der Gesellschaft.