Das aktuelle Wetter NRW 4°C
Flugzeugbau

Beim A400M ist eine Einigung in Sicht

16.02.2010 | 10:00 Uhr
Beim A400M ist eine Einigung in Sicht

Hamburg.Der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern EADS hat den Erhalt eines neuen Angebots für die Finanzierung des Militärtransporters A400M bestätigt. «Das prüfen wir derzeit und äußern uns zu gegebener Zeit genauer dazu», sagte ein EADS-Sprecher am Dienstag.

In den Verhandlungen um die Finanzierung des Militärtransporters A400M kündigt sich Medienberichten zufolge eine Einigung an. Die Abnehmerländer sollen sich demnach bereit erklärt haben, 2 Milliarden Euro an Airbus nachzuzahlen sowie Bürgschaften zu übernehmen. Der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern EADS hat die Nachricht am Dienstag bestätigt. Zum Inhalt des Angebots wollte er keine Angaben machen.

Bereits am Vortag hatte ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums gesagt, dass die Staatssekretäre der sieben Auftraggeberländer in der vergangenen Woche eine gemeinsame Position zur Finanzierung des Projektes erarbeitet und EADS vorgelegt hätten.

Weitere 1,5 Milliarden Euro als Bürgschaften

Die «Financial Times Deutschland» (Dienstagausgabe) berichtete, dass sich im Streit um den A400M eine Einigung zwischen Airbus und den sieben Bestellnationen anbahnt. Die Abnehmer des Militärtransporters hätten sich darauf geeignet, zusätzlich zu einer Nachzahlung von 2 Milliarden Euro weitere 1,5 Milliarden Euro in Form von Kreditbürgschaften zu übernehmen.

Zu der Gesamtlösung gehöre auch, dass das Flugzeug zunächst in einer abgespeckten Basisversion gebaut werde, heißt es in dem Bericht weiter. Denkbar wäre, den Transporter zuerst mit einer zivilen Genehmigung fliegen zu lassen und erst später mit einer Militärzulassung. Bei dem jetzt vorgelegten Angebot soll es sich um Eckpunkte eines Rahmenvertrages handeln. Jedes Land könnte dann individuelle Regelungen finden, etwa durch die Abnahme von weniger Flugzeugen. (ddp)

DerWesten

Facebook
 
Videos die Sie interessieren könnten
Kommentare
Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/3420101/create

Umfrage
Das Aus für die Drogeriekette Schlecker ist besiegelt. Werden Sie Schlecker vermissen?

Das Aus für die Drogeriekette Schlecker ist besiegelt. Werden Sie Schlecker vermissen?

 
Aktuelle Fotos und Videos
Das Samsung Galaxy S III
Bildgalerie
Smartphones
Die wertvollsten Marken der Welt
Bildgalerie
Markenvergleich
"Lasst Opel nicht sterben"
Bildgalerie
Opel Bochum
Aus dem Ressort
Deutsche Textilfirmen entdecken „made in Marokko“
Mode
Konzerne wie Zara oder Diesel lassen verstärkt ihre T-Shirts und Jeans in Afrika fertigen. Die Vorteile gegenüber China liegen auf der Hand: Es ist preisgünstiger – und schneller. Kritiker sorgen sich allerdings um die Näherinnen.
13.200 Schlecker-Frauen ohne Job - Verdi gibt Politik Schuld
Schlecker
Der Gläubigerausschuss beschließt die Abwicklung des insolventen Unternehmens, da keine wirtschaftliche Perspektive erkennbar sei. 13.200 Beschäftigte verlieren damit endgültig ihren Arbeitsplatz. Gleichzeitig entbrannte ein Streit, wer für die Schlecker-Pleite verantwortlich ist.
Text 46 Kommentare 46