Das aktuelle Wetter NRW 19°C
Deutsche Bahn

Bahn will 40 Millionen Euro für Videoüberwachung ausgeben

02.06.2013 | 11:19 Uhr
Bahn will 40 Millionen Euro für Videoüberwachung ausgeben
Für rund 40 Millionen Euro möchte die Bahn die Videoüberwachung an Bahnhöfen verbessern.Foto: dpa

Berlin.  Die Deutsche Bahn möchte für eine bessere Videoüberwachung auf den Bahnhöfen in den kommenden fünf Jahren insgesamt rund 40 Millionen Euro ausgeben. Das geht aus einem Medienbericht hervor. Nach dem gescheiterten Bombenanschlag am Bonner Hbf waren entsprechende Forderungen laut geworden.

Die Deutsche Bahn will in den kommenden fünf Jahren rund 40 Millionen Euro für mehr Videoüberwachung auf den Bahnhöfen ausgeben. Ein Bahnsprecher bestätigte am Sonntag einen entsprechenden Bericht des "Spiegels". Demnach reagiere der Konzern auf Forderungen der Politik, die nach dem gescheiterten Bombenanschlag auf dem Bonner Hauptbahnhof im vergangenen Dezember laut wurden.

Die Aufnahmen der Kameras sollen maximal 72 Stunden gespeichert werden, sagte der Sprecher. Sollte die Bundespolizei die Bilder für mögliche Terrorabwehr verwenden wollen, müsste sie für eine längere Speicherzeit bezahlen. (dpa)


Kommentare
Aus dem Ressort
Massen-Entlassungen bei Hänsel-Textil in Iserlohn
Hänsel-Textil
Nach mehr als 105 Jahren vor Ort steht das Iserlohner Unternehmen Hänsel-Textil vor der Umstrukturierung. Die Stoff-Produktion in Iserlohn soll veräußert werden - 50 Mitarbeiter müssen deshalb gehen. Eine Transfergesellschaft soll ihnen helfen.
Druck auf Putin - EU verhängt Sanktionen gegen Russland
Ukraine-Konflikt
Der Druck auf Wladimir Putin wächst: Mit einem für EU-Verhältnisse ungewöhnlich schnellen Schulterschluss haben sich alle 28 EU-Regierungen auf Wirtschaftssanktionen gegen Russland geeinigt. Der Zugang Russlands zu den EU-Finanzmärkten soll erschwert werden.
Bahn zahlte Kunden nach "Ela" sechsstellige Summe aus
Unwetter
Das Unwetter von Pfingstmontag war höhere Gewalt, trotzdem müssen Bahnunternehmen ihren liegengebliebenen Fahrgästen einen Teil des Ticketpreises erstatten. Die Bahn in NRW hat bislang eine sechsstellige Summe an ihre Kunden ausgezahlt - und noch immer kann man Anträge stellen.
Aquatherm plant die Zukunft der Rohrfertigung
Wirtschaft
Der Attendorner Weltmarktführer für Rohrleitungssysteme aus Kunststoff plant ein 15-Millionen-Invest. Im Industriegebiet Biggen soll auf 15000 Quadratmetern eine neue, hochmoderne Produktionsstätte entstehen.
Elf Schweinemasten wegen Antibiotika im Tierfutter gesperrt
Landwirtschaft
Weil Kontrolleure ein verbotenes Antibiotikum im Tierfutter entdeckt haben, sind elf Schweinemastbetriebe in NRW vorerst gesperrt, drei davon im Kreis Kleve. Das betroffene Futter stammt aus den Niederlanden. Die Behörden prüfen nun, ob verunreinigtes Fleisch bereits in den Handel gelangt ist.
Umfrage
S-Bahnen in NRW sollen bald wieder mit Außenwerbung auf den Zügen herumfahren. Was halten Sie davon?