Autoverkäufe brechen nach Ende der Abwrackprämie ein
02.10.2009 | 11:20 Uhr 2009-10-02T11:20:00+0200
Berlin. Kaum ist die Abwrackprämie ausgelaufen, verzeichnen die Autohändler in Deutschland einen massiven Absatzeinbruch. Im September wurden einem Zeitungsbericht zufolge nur halb so viele Autos verkauft wie im August. Händler sprechen von einem "Nachfrageloch".
Einen Monat nach dem Ende der Abwrackprämie klagen Autohändler einem Bericht der «Bild»-Zeitung zufolge über einen deutlichen Absatzeinbruch. Der Vorsitzende des Bundesverbands freier Kfz-Händler, Ansgar Klein, sagte dem Blatt: «Der Absatz liegt rund die Hälfte niedriger als im August. Wir haben ein absolutes Nachfrageloch bei kleinen und preiswerten Autos.»
Eine Sprecherin des Zentralverbands des Deutschen Kfz-Gewerbes sagte der Zeitung laut Vorabmeldung, im September hätten die Autohändler voraussichtlich weniger Kaufaufträge erhalten als im Vorjahresmonat. Noch im August habe es dagegen im Jahresvergleich noch ein Plus von 40 Prozent gegeben. «Es ist wieder Normalität eingekehrt», sagte die Sprecherin.
Der Fünf-Milliarden-Etat der Bundesregierung für die Abwrackprämie ist seit dem 2. September aufgebraucht. Damit wurden rund zwei Millionen Altautos in Deutschland verschrottet und durch neue ersetzt. (ap)

01:35
NEE iss klar,...Nachfrageloch!!
Wenn der Kunde nicht den Händlern die Türen einrennt wegen der Prämie ,heißt es gleich ogottohgottohgott,...was machen wir denn jetzt??
Wie wäre es mal mit Preise senken??Wieso ist eigentlich der Neuwagen in BRD teurer wie im Ausland,obwohl hier Produziert wird??Wieso werden nicht wieder die Versicherungstarife nach der Motorenleistung bewertet,..??
Die brauchen sich doch nicht zu wundern,das keiner kauft,......In Deutschland wird doch der Autofahrer abgekocht!!
00:41
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14:26
Na ja, bald sind ja in NRW Wahlen, und die Industrie
hat wieder nichts gelernt.
16:57
Da muß aber dringend eine neue Abwrackprämie auf des dummen Steuerzahlerskosten aufgelegt werden....
15:25
Na ja, ........... wen wunderts ?
Das zu erwartende Chaos auf dem Arbeitsmarkt infolge der Weltwirtschaftskrise wurde unter Einsatz horrender Summen von Steuergeldern bis nach der Bundestagswahl hinausgezögert. Da diese nun eben vorbei ist , macht es ja auch nichts mehr aus, wenn jetzt die ganze Karre mit vollem Karacho gegen die Wand knallt.
Die Abwrackprämie hat damit ihren Zweck für die Parteien erfüllt; was jetzt kommt wird unter politisch unbeeinflussbar eingeordnet.
Außerdem hat man jetzt Wichtigeres zu tun, nämlich die Fäden der Macht neu zu knüpfen und zu verteilen..
Politik ist und bleibt eben ein elendes Drecksgeschäft.
15:18
Wer hätte denn etwas anderes erwartet? Man kann den Euro nur einmal ausgeben. Die gestern gekauft haben, geben doch morgen kein Geld für ein neues Auto aus. Wie naiv ist man denn?
15:08
ne im Ernst?!?! Die Leute kaufen keine Autos mehr? versteh ich ja garnicht!
*kopfschüttel* mal ganz ehrlich!! Gibt es wirklich Menschen die nicht schon zu Jahresbeginn damit gerechnet haben, dass nach der (Unwort des Jahres) Abwrackprämie die Autoindustrie in die Knie gehen wird und im Jahr 2010 reihenweise Autohäuser schließen???
Wenn ja möchte ich diese hier ganz offiziell beglückwünschen, Ihr IQ entspricht dem von Toastbrot... warum gehen Sie nicht in die Politk, die Aufnahmeprüfung wäre hiermit bestanden!
14:58
Es ist ein Fehler Unternehmen Luft zu verschaffen. Richtiger ist es dem Bürger Luft zu verschaffen.
Die Hoffnung, Geldgeschenke an unfähige Unternehmer würden dem Arbeitnehmer nützen, hat sich nur selten bewahrheitet, sei es das das Unternehmen selbst nach einiger Zeit pleite war, sei es das so gesunde Mitbewerber vom Markt verschwanden. Im ungünstigsten Fall manchmal sogar beides.
14:43
Es ist ja kein Fehler, Unternehmen in Zeiten der Krise durch solche Maßnahmen etwas Luft zu verschaffen. Andere Länder haben ähnliches getan. Leider ist man aber völlig über das Ziel hinausgeschossen. Ein leichter Anstieg bei Neuwagenkäufen wäre das richtige gewesen. Bei Zuwachsraten von 40 % und mehr war aber von vorneherein klar, dass danach ein umso heftigerer Einbruch folgen würde, da ein großer Teil der für die nächsten 2 Jahre geplanten Neukäufe einfach nur vorgezogen wurde. Vor allem die Verlängerung, die allein wahltaktische Gründe hatte, war ein Riesenfehler. Hier hat sich auch Steinmeier vollkommen verrechnet. Der positive Effekt dieser Maßnahme wurde der CDU gutgeschrieben, die negativen Aspekte bekommt jetzt er um die Ohren gehauen.
14:15
@39
Die B2B Internetportale stehen voll.
Eine Angebotsmail nach der anderen.
Bekannte Verbraucherfahrzeugbörsen verliehren zunehmend an Bedeutung
(für den Handel zu kostenintensiv – Kundenanfragen außschließlich bei first Site Suchergebnissen)