"Autopapst" Dudenhöffer löst Streit um Neuwagen-Rabatte aus
04.11.2012 | 08:52 Uhr 2012-11-04T08:52:00+0100
Duisburg. Burkhard Weller, Autohändler und Geschäftsführer der Wellergruppe, greift Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer von der Universität Duisburg-Essen scharf an. Seine Studien zu Rabattaktionen am deutschen Automarkt schadeten der Branche. Dudenhöffer kontert.
Bizarrer Streit um Neuwagen-Rabatte: Professor Ferdinand Dudenhöffer vom CAR-Center der Universität Duisburg-Essen sieht sich massiver Kritik ausgesetzt. Burkhard Weller, Autohändler und Geschäftsführer der Wellergruppe aus Osnabrück, wirft dem Experten vor, seine Forschungen zum Automarkt schädigten die Branche, „weil Sie schlicht Unwahrheiten verbreiten“, schreibt Weller in einem Brief. Schützenhilfe erhält Weller aus Wolfsburg: „Volkswagen begrüßt ausdrücklich den aktuellen offenen Brief von Herrn Burkhard Weller und schließt sich der Kritik voll und ganz an.“
Dudenhöffer hatte bekannt gemacht, dass die siebte Baureihe des VW Golf noch vor Marktstart mit Abschlägen von bis zu 27,5 Prozent angepriesen wurde. Laut Weller, der in seinen über 30 Häusern neben VW auch Autos von Toyota und BMW vertreibt, betrage der „Durchschnittsrabatt eines Volkswagenhändlers beim Golf 7 rund 17 Prozent“. Dudenhöffer schließe von Einzelaktionen auf den gesamten Markt, betreibe „Rabattschleuderei“ und richte auch noch „volkswirtschaftlichen Schaden“ an, weil Kunden ihre Kaufentscheidung vertagen würden.
Die Studien eines einzelnen Professors sollen Schuld sein an der Absatzkrise auf dem Automarkt? Wenn da nicht einer das Pferd von hinten aufzäumt. Mit hohen Prämien für Händler, die viele Wagen absetzen, schadet VW auch seinem eigenen Vertriebsnetz.
Dudenhöffer hält dagegen
Dudenhöffer hält dagegen und liefert weitere Beispiele für Rabattaktionen. Ein „wichtiger Internetvermittler“ biete den Golf 7 aktuell mit über 22 Prozent Nachlass an. Der Vorgänger sei noch im September mit Rabatten bis 33 Prozent beworben worden. Dudenhöffer sieht aber nicht die Händler als Schuldige für die Rabattschlacht, sondern die Hersteller. „VW hat also in großem Maße auf den Verkauf des neuen Golfs mit nicht unerheblichen Prämien Einfluss genommen“, schreibt Dudenhöffer. Der Autoexperte rechnet auch für 2013 mit weiteren Rabattaktionen.

13:15
Das Orakel von Dudi, die allwissende Müllhalde, hat er wieder Hühnerknochen geworfen und Kaffeesatz gelesen, der Ferdi. Ich habe mit einem alten Indianer eine Friedenspfeife geraucht und der große Manitu sprach zu uns und sagte: Das erfolgreichste Auto in Deutschland in 2013, 2014, 2015, 2016, 20... wird mal wieder, völlig überraschend, der Golf, egal was er kostet. "Ach Karl-Heinz, komm, wir haben schon immer Golf gefahren, dann kaufen wir eben wieder einen." Ich habe gehört, einige Händler schlagen jetzt sogar 30% auf den Listenpreis drauf. Und trotzdem geht der Wagen weg wie warme Semmel. Na, wer hätts gedacht?
10:08
der hat schon mit seinem angeblichen Weltwissen die Projektleiterin der Autobahn Aus -und Umbau Aktion beleidigt. Seine Antwort auf die 3 monatige Sperrung " so etwas ist hirnrissig u.s.w." Er wurde eines Besseren belehrt nur lernt er nicht dazu. Nur seine Meinung gilt. Ich bekomme schon einen dicken Hals, wenn in den Medien nur er immer als Experte genannt wird. Die Welt kommt auch ohne Dudenhöffer aus.....
09:00
Ohne Rabatte kein Verkauf...auch die Autoblase wird platzen, samt ihrer Finanzierungsblase!
08:27
sonst würden Sie den Verkauf dort lassen.
So einfach ist das..
Unsere Wettbewerbswirtschaft braucht möglichst viel Transparenz und viele Anbieter um ihren Zweck - Breitenwohlstand - zu erreichen.
19:43
herr dudelhöffer dieser sogenannte expert sollte einfach mal die klappe halten!
18:57
Na, ganz so schwarz ist das ganze doch nicht.
Wenn die Händler die Autos im Ausland nicht billiger anbieten würden, würden sie sie nicht verkaufen können. Das würde zu Arbeitsplatzverlusten hier in Deutschland führen.
Unser Wohlstand ist zu einem ganz großen Teil auf Exporte begründet. Und das funktioniert nur, wenn die Menschen in anderen Ländern unsere Waren auch abnehmen. Da es den meisten Ländern wirtschaftlich schlechter geht als uns, können wir im Ausland eben nicht die Preise nehmen wie im Inland.
So einfach ist ds.
Schon mal drüber nachgedacht wie viel % eines "deutschen" Autos noch im Lande Produziert wird?
Nicht nur zusammengeschraubt!
16:21
denn, wenn die Hersteller nicht im Ausland billiger anbieten würden, wären sie glaubhafter. Warum kann man denn dort billiegr kaufen oder hier die Re-Importe? Warum bekommen die großen Händler Sondernachlässe? Macht doch gleich einen vernünftigen Endpreis und die Feilscherei wäre passe`.
15:01
selbsternannten autopapst
DEN Namen / Titel hat ihm die PRESSE verliehen ! !
11:53
Sonst würde die Branche nicht so hochgehen. Nichts fürchten Handel und Hersteller in jeder Branche mehr als Transparenz, egal ob bei Preisen oder sonstigen Produkteigenschaften.
Was haben wir uns da für Manager heran gezüchtet, die ihren Verdienst nicht mehr über Leistung sondern nur noch über Vera.rsche erzielen können.
11:36
entschuldigung - aber der herr dudenhöfer ist kein autopapst, sondern in meinen augen ein schwadronierer, der allerweltsweisheiten und für jedermann erkennbare entwicklungen aus der branche als brandaktuelle ergebnisse seiner wissenschaftlichen erkenntnisse "verkauft". weil kein anderer mit diesen themen beschäftigter sich auf dieses niveau begeben will, hat er auf diesem feld eine monopolstellung. und da man ja für jedes thema heute eine "spezialisten" braucht, um es an leser, hörer und (fern)seher zu bringen, gehen die medien dem selbsternannten autopapst mit seinen banalen äußerungen in regelmäßigen abständen auf den leim.
.... das passt, fast nichts hinzuzufügen. Ich kann diesen (und manchen anderen, z.B. Energieexpertin Claudia Kempfert o.ä.) Experten/in echt nicht mehr sehen. So leicht möchte ich auch mein Geld verdienen.