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Öffentlicher Dienst

Auftakt zu bundesweiten Streiks - 100 Berliner Schulen dicht

18.02.2013 | 09:56 Uhr

Berlin.  Die Streikwelle der Mitarbeiter im öffentlichen Dienst ist am Montagmorgen in Berlin gestartet. An mehr als 100 Schulen legen Lehrer und Erzieher ihre Arbeit nieder. Die Gewerkschaften fordern 6,5 Prozent mehr Gehalt. Am Donnerstag waren die Tarifverhandlungen ohne Ergebnis abgebrochen worden.

An zahlreichen Schulen und Kindertagesstätten in Berlin hat am Montagmorgen ein ganztägiger Warnstreik der angestellten Lehrer und Erzieher begonnen. Dies ist der Auftakt einer bundesweiten Streikwelle im öffentlichen Dienst.

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat nach eigenen Angaben 8000 Lehrer und 4500 Erzieher aufgerufen, die Arbeit am Montag niederzulegen. Es werden Streiks an mehr als 100 der rund 800 Schulen in Berlin erwartet. Um 11.30 Uhr ist eine Kundgebung vor der Geschäftsstelle der Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) geplant, an der auch die GEW-Bundesvorsitzende Ilse Schaad teilnehmen will.

6,5 Prozent mehr Gehalt

Tarifkonflikt
GEW plant Warnstreiks an NRW-Schulen

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft plant in der kommenden Woche in NRW Warnstreiks. Angestellte Lehrer sollen an verschiedenen Tagen in wechselnden Regierungsbezirken die Arbeit niederlegen. Hintergrund ist ein Tarifkonflikt im Öffentlichen Dienst.

Die Gewerkschaften fordern für die Beschäftigten unter anderem 6,5 Prozent mehr Geld. Außerdem wollen sie erreichen, dass die Gehaltsgruppen der rund 200.000 angestellten Lehrer bundesweit per Tarifvertrag einheitlich geregelt werden.

Am Donnerstagabend war die zweite Runde der Tarifverhandlungen in Potsdam ohne Ergebnis abgebrochen worden, ein für Freitag angesetzter zweiter Verhandlungstermin wurde gestrichen. Ein Angebot der Arbeitgeber gab es nicht. Die Verhandlungen wurden auf den 7. und 8. März vertagt. (dpa)


Kommentare
26.02.2013
12:23
Auftakt zu bundesweiten Streiks - 100 Berliner Schulen dicht
von astor97 | #2

soviel zur Bildung.... der Streik als solches ist ein demokratisches Mittel und wird in unserem Land zu wenig benutzt...überwiegend aus Angst...aber, die Politik hat früher nicht zu Unrecht die Lehrer verbeamtet, damit eben das nicht passiert, dass der Schulbetrieb lahm gelegt wird... aber da ja nur plakativ und nicht praktisch nach dem Motto... die Jugend ist unsere Zukunft ...gehandelt wird.. ist das egal... das Ziel bestimmter Strömungen ist es, das Volk zu verdummen... und es gelingt immer mehr... schönen Tag noch

19.02.2013
16:10
berlin
von utecaro | #1

wird auchmal zeit, dass alle streiken. wie lange wollt ihr alle noch stillhalten?

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