Athen geht das Geld aus

Athen..  Im griechischen Schuldendrama lässt Athen seine Geldgeber im Unklaren. Der für Mittwoch angekündigte Antrag auf eine Verlängerung von Hilfen soll nun heute gestellt werden. Offen bleibt, ob Griechenland jetzt bereit ist, im Gegenzug die Auflagen der Geldgeber zu akzeptieren. Ohne ein Einlenken in dieser Frage gilt eine Einigung aber als ausgeschlossen.

Die Zeit wird knapp: Am 28. Februar läuft das Hilfsprogramm der Europäer aus. Die EU-Kommission äußerte sich beunruhigt: „Wir sehen, dass die finanzielle und wirtschaftliche Situation nicht besser wird, im Gegenteil, wir sehen besorgniserregende Tendenzen“, sagte Kommissionsvize Valdis Dombrovskis. Der griechischen Presse zufolge sind vor allem säumige Steuerzahler dafür verantwortlich, dass die Staatskasse ausblutet. Wie „Kathimerini“ berichtet, soll Athen nur noch Geld bis Anfang März haben, um seinen Verpflichtungen nachzukommen. Die Steuereinnahmen gingen zurück, allein im Januar summierten sich die Ausfälle auf eine Milliarde Euro.