Arbeitslosen-Statistik erscheint positiver als sie ist
28.05.2009 | 14:28 Uhr 2009-05-28T14:28:00+0200
Düsseldorf. Die Talfahrt auf dem Arbeitsmarkt hat sich im Mai etwas abgeschwächt. 812.030 Menschen sind in NRW aktuell ohne Job. Das wären 1,2 Prozent weniger als im April. Doch der positive Effekt löst sich beim Blick in die Statistik fast auf.
Tatsachlich hat sich die Zahl der Menschen ohne Arbeit im Vergleich zum April nur um 0,4 Prozent verringert. Insgesamt gab es im Mai 1,011 Millionen Arbeitslose zwischen Rhein und Weser. Gut 200.000 Menschen tauchen in der Arbeitslosenstatistik also nicht auf, weil sie zum Beispiel in Weiterbildungs-Maßnahmen stecken, Überbrückungsgeld beziehen oder einen Ein-Euro-Job haben. Seit diesem Monat fällt zudem eine weitere Gruppe aus der Statistik, aktuell insgesamt 3259 Menschen, die in "Maßnahmen der aktuellen Arbeitsmarktpolitik" stecken, erklärt Werner Marquis, Sprecher der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit - dabei handele es sich um meist mehrwöchige Schulungsprogramme wie Bewerbungstrainings oder Projekte, die Arbeitslosen helfen sollen, ihre Sozialkompetenzen zu stärken.
"Wir wollen uns nicht den Vorwurf machen lassen, dass wir die Zahlen verfälschen", erklärt Marquis. Anpassungen der Statistik seien notwendig und würden "auf keinen Fall" verschwiegen. Zuletzt wurde die Statistik Anfang 2008 und Anfang diesen Jahres verändert: Seitdem fallen Hartz IV-Empfänger die 58 Jahre alt sind und seit zwölf Monaten Grundsicherung beziehen aus der Arbeitslosenstatistik heraus. Waren es im April noch 5750 Menschen, sind es im Mai jetzt 6751 Menschen.
Ob 1,2 Prozent oder 0,4 Prozent weniger Arbeitslose: Von einem Frühjahrshoch mag Marquis angesichts der Folgen der Weltwirtschaftskrise in beiden Fällen nicht sprechen: "Unsere Botschaft ist, es ist nicht schlechter geworden. Aber wir beurteilen die aktuelle Lage als Ruhe vor dem Sturm." Besorgt ist Marquis vor allem wegen der Kurzarbeit: 243 330 Beschäftigte in 7800 Betrieben wurden im März in NRW teilweise von den Arbeitsagenturen bezahlt. Marquis: "Aktuellere Zahlen haben wir nicht".
Bundesweit waren im Mai 3,458 Millionen Menschen offiziell arbeitslos gemeldet. Das seien 127.000 weniger als im April und 175 000 mehr als im Vorjahresmonat, teilte die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg mit. Die Arbeitslosenquote sei damit im Vergleich zum Vormonat um 0,4 Prozentpunkte auf 8,2 Prozent im Mai zurückgegangen. Die Bundesagentur für Arbeit sprach von einer stark angewachsenen Kurzarbeit. Dadurch sei der Anstieg der Arbeitslosigkeit wesentlich gedämpft worden. Im Laufe des Monats Mai hätten schätzungsweise 3200 Firmen für rund 60.000 Beschäftigte Kurzarbeit angemeldet. Seit Beginn der Krise auf dem Arbeitsmarkt im Oktober 2008 hätten damit bundesweit rund 20.000 Firmen mit etwa 585.000 Beschäftigten Kurzarbeit angemeldet.
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14:53
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10:42
Lasst es uns mal mit Oskar versuchen!!!
10:50
Dascha n Ding, die Arbeitsagenturen fälschen Zahlen : ))))))))))))))))))))))))))))
19:25
Was auch nicht in der Statistik auftaucht sind die vielen Aufstocker, die von den Arbeitsagenturen oder der ARGE in Billigstlohnverhältnisse gezwungen werden und jeden Monat bezuschußt werden damit sie wenigstens auf Hartz IV-Niveau kommen. So trägt der Steuerzahler ganz nebenbei Branchenweit die Lohnkosten. Als Beispiel sag ich nur Callcenter oder das Hotelgewerbe.
11:11
Statistik, ja nee is klar :-)
Also: eine Fliege wiegt ca. 2 Gramm und hat 6 Beine
ein Elefant wiegt ca. 2 Tonnen und hat 4 Beine
(bitte bei den Gewichten nicht soooo genau sein!)
das bedeutet statistisch:
Ein Tier hat im Durchschnitt 5 Beine und wiegt 1 Tonne und 1 Gramm...
Wie heisst es? Glaube keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast.
10:06
Wieviele Menschen werden in der Statistik nicht aufgeführt? Meine Eltern, beide über 50, haben ein Haus, ein bisschen gespart und sind seit Jahren arbeitslos, werden aber nicht als arbeitslos geführt, denn sie erhalten ja keine Leistungen...und ich nehme an, dass es vielen älteren so geht oder jenen, die zufällig mal ein paar Euro mehr auf dem Sparbuch haben...Die tauchen nämlich alle nicht in der Statistik auf...
14:31
Alle Bürger wisssen, dass die Zahlen gefälscht sind. Sonst wären ja die Kosten niedriger! Und da die Regierungsparteien uneinsichtig, falsch und diktierend sind, werde ich sie nicht mehr wählen. Die Opposition hat Chancen verdient. Schlechter als heute, wo sich die freie und soziale Marktwirtschaft selbst besiegt hat, wird es sicherlich nicht. Deutschland braucht einen Neuanfang.
13:14
Ich finde es lächerlich wie die Politik die Arbeistlosenzahlen im Wahljahr manipuliert. Und die deutsche Medienlandschaft macht da auch dann aktiv mit beim Wahlkampf, in dem sie diese Zahlen am Monatsende einfach bekanntgeben und als Sensation darstellen ohne nach zu Recherchieren was die Wahrheit ist. Ich habe mich selbt schon im April arbeitssuchend gemeldet,da mein Zeitvertrag im juli ausläuft. Und in der arbeitsgantrur war Teufel los am Schalter Arbeitslosengeld -Anmeldung.Und dann komem ich nach Hause und sehe überall im TV die Meldung : Arbeistlosenzahl gesunken!
Habe leztens einen Berich im Fersehen gesehen ,wo dgesagt wurde das es zur Zeit ca.5,2 Millionen Arbeitslsoe gibt,,laut AA sind es ja mehr als 1,5 millionen weniger...
Der Scholz und dieser Franke die machen das,,, die Rechnung dafür kommt am 27.September...
09:36
lügen , fälschen, tricksen, das macht die BA mit den arbeitslosenzahlen vor der wahl.
da soll der wähler richtig wählen?
ziemlich teuer dieses verfälschen der zahlen.
wer hat das veranlasst?
09:34
Ich pflege meine Mutter und stehe weder dem Arbeitsmarkt noch einer Statistik zur Verfügung, wie auch zehntausend andere.