Arbeitslose waren häufiger krank als Arbeitnehmer
26.03.2009 | 09:50 Uhr 2009-03-26T09:50:00+0100Berlin. Arbeitslose waren auch im vergangenen Jahr länger krank geschrieben als Arbeitnehmer. Das ergibt eine Untersuchung der Techniker Krankenkasse. Zur Begründung hieß es unter anderem, die Erwerbslosigkeit verursache hohe psychische Belastungen.
Arbeitslose waren auch im vergangenen Jahr länger krank geschrieben als Arbeitnehmer. Das meldet die «Bild"-Zeitung unter Berufung auf Zahlen der Techniker Krankenkasse (TK). Danach war ein Erwerbsloser im Durchschnitt 20,6 Tage krank geschrieben. Das waren 1,9 Tage mehr als im Vorjahr. Zur Begründung hieß es unter anderem, die Erwerbslosigkeit verursache hohe psychische Belastungen.
Bereits 2007 hatten die Arbeitslosen die Rangliste angeführt. Bei den Arbeitnehmern war nach Angaben der «Bild"-Zeitung die Berufsgruppe der Hilfsarbeiter an längsten krank geschrieben. Die Beschäftigten fehlten 2008 krankheitsbedingt durchschnittlich 18,9 Tage. Dahinter folgten Bauarbeiter mit durchschnittlich 18,5 Krankheitstagen, Holzverarbeiter mit ebenfalls 18,5 Tagen, Beschäftigte in der Metallindustrie mit 17,6 Tagen und Lageristen mit 17,0 Tagen.
Geringste Fehlzeiten
Die geringsten Fehlzeiten hatten Gärtner (8,4 Tage), Verwaltungsangestellte (neun Tage) und Auszubildende (9,2 Tage). Wie aus den Zahlen der TK weiter hervorgeht, hat sich der Krankenstand im vergangenen Jahr bundesweit insgesamt erhöht. Im Durchschnitt waren Beschäftigte und Arbeitslose 11,2 Tage krank geschrieben. Das sind 0,2 Tage mehr als 2007. (afp)

00:45
Mich würde mal interessieren wie hoch die Krankschreibungsquote von ALGII Beziehern in der BA-Arbeitslosenstatistik ist.
Denn die gelben Zettel werden ja dort pedantisch eingesammelt, nur nachlesen wieviele es wirklich sind kann man in dem pdf Wust der BA nicht finden.
Ich habe den Eindruck die wollen es nicht so genau sagen. Denn Arbeitsunfähige sind nach BA Sicht keine Arbeitslosen, sie zählen so als wenn sie einen Job hätten.
Die Statistik der Krankenkassen ist uninteressant, viele Krankenkassen interessiert das nicht weil kein Krankengeld für ALGII Bezieher gezahlt wird, ALGII läuft bei Krankheit einfach normal weiter.
23:53
@ 9 von Der Doofe of ....
Jobangebot von der ARGE?
WOOOO?
Krank macht der unentwegte Fordern der ARGE.
Zwangsumzüge, Zwangsarbeiten u. v. m. machen Arbeitslose auf Dauer krank.
20:50
Ja ne, is klar. Die Arge hat ein Jobangebot, oder der Arbeitssuchende soll sich persönlich bewerben. UND DANN ISSER KRANKGESCHRIEBEN. So sieht das aus!
18:22
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00:18
Denen ist einfach langweilig da gehen sie zur Abwechslung mal zum Arzt da liegen Zeitschriften umsonst rum.
11:33
Ich fühle mich schon schlecht bei dem Gedanken, vielleicht ein Jahr arbeitslos zu sein und nicht schnell genug was neues zu finden. Das ist ja gar nicht so unwahrscheinlich. Dann muss ich in eine Absteige umziehen und wahrscheinlich meine Möbel, die ich mir in den letzten Jahren von meinem Gehalt angeschafft habe, reduzieren, egal wie. Schrecklich. Mal abgesehen von dem zu kleinen Wohnraum - meine Wohnung habe ich mir so zurecht gemacht, dass ich darin lebe ... Ohne Grund habe ich mir diese Wohnung ja nicht ausgesucht. Mir tun die Leute leid, die das durchmachen müssen.
11:29
Die Leute die aus der Arbeitslosigkeit, auf Grund des Aufschwungs einen Job gefunden haben, gehen lieber krank zur Arbeit anstatt den Job wegen zu hoher Fehlzeiten wieder zu verlieren. Egal in welchem Niedriglohnsektor sie auch arbeiten! Denn Job Verlust führt wieder in den Schmarotzertum (was ein ekelhaftes Wort).
11:19
Ab Sommer des Jahres werden noch etliche krank!
Die örtlichen Argen dürften Hochkonjunktur haben.
11:16
Nicht zu vergessen sind die bereits auch schon zur Nazizeit ausgeübten Zwangsumsiedlungen. Ghettoisierung hat es ebenfalls schon zur Nazizeit gegeben. Heute werden Hartz 4 Bezieher in den allermeisten Fällen ebenfalls zu Zwangsumzügen (weil die Kommune nicht die realen Wohnkosten, sondern nur eine von ihr erfundene Kostenhöhe übernimmt) aus ihrem gewohnten und sicheren Wohnumfeld in soziale Brennpunkte gezwungen; und somit findet auch heute wieder die Ghettoisierung statt.