Das aktuelle Wetter NRW 14°C
Wirtschaft

Apple wird zum Ziel von Hackern

20.02.2013 | 06:29 Uhr
Foto: /dapd

Nach einer Reihe von US-Firmen und Medienunternehmen ist nun auch Apple ins Fadenkreuz von Hackern geraten. Die Angreifer seien in eine "geringe Anzahl" Rechner von Mitarbeitern eingedrungen, als sich die Apple-Angestellten eine Webseite von Softwareentwicklern angesehen hätten, berichtete der US-Fernsehsender CNN am Dienstag unter Berufung auf den Technologiekonzern.

Los Angeles (dapd). Nach einer Reihe von US-Firmen und Medienunternehmen ist nun auch Apple ins Fadenkreuz von Hackern geraten. Die Angreifer seien in eine "geringe Anzahl" Rechner von Mitarbeitern eingedrungen, als sich die Apple-Angestellten eine Webseite von Softwareentwicklern angesehen hätten, berichtete der US-Fernsehsender CNN am Dienstag unter Berufung auf den Technologiekonzern. Es gebe keine Hinweise, dass dabei Daten gestohlen worden seien, hieß es weiter.

Apple habe nicht mitgeteilt, wann der Angriff stattgefunden habe. Noch im Laufe des Dienstag sollte ein Programm angeboten werden, dass Mac-Computer auf schädliche Software hin untersuche.

Die Hacker-Attacke ähnelt den Angaben zufolge einem Angriff gegen das soziale Netzwerk Facebook vom Januar. Auch dabei hatten Angestellte eine Webseite von Software-Entwicklern besucht.

US-Sicherheitsexperten vermuten das chinesische Militär hinter mehreren Dutzend Hackerangriffen auf Firmen und Organisationen weltweit. Eine Studie der Sicherheitsfirma Mandiant zufolge konnten 141 Hackerangriffe in englischsprachigen Ländern auf eine "Einheit 61398" zurückverfolgt werden, die im chinesischen Militär für Angriffe auf Computernetzwerke zuständig sein soll, wie die "New York Times" am Dienstag berichtete.

Den Angaben zufolge waren unter anderen der Getränkeriese Coca Cola und eine kanadische Softwarefirma Opfer der Hackergruppe. Sie habe "systematisch Terabytes an Daten gestohlen", heißt es in der Studie von Mandiant. Ihre Computer seien in einem Stadtteil von Schanghai geortet worden, wo auch die chinesische Militäreinheit ihren Sitz habe. China bestreitet die Vorwürfe vehement. Anfang Februar hatten die Zeitungen "New York Times" und "Wall Street Journal" berichtet, ihre Computernetze seien vom Reich der Mitte aus attackiert worden.

© 2013 AP. All rights reserved

dapd

Facebook
Kommentare
Umfrage
Bastian Schweinsteiger wird neuer Kapitän der Fußball-Nationalmannschaft. Was halten Sie von der Entscheidung?

Bastian Schweinsteiger wird neuer Kapitän der Fußball-Nationalmannschaft. Was halten Sie von der Entscheidung?

 
Aus dem Ressort
Wer möchte, kann Flugzeug-Essen auch nach Hause bekommen
Ernährung
Konkurrenz für den Pizza-Service? Deutsche Post und Lufthansa wollen Online-Kunden künftig gemeinsam Bordverpflegung, wie man sie aus dem Flieger kennt, auch nach Hause liefern. Die Firmen wollen nun erstmals testen, ob das Kabinen-Menü am Boden gut ankommt.
Roland Berger fordert von Middelhoff 6,7 Millionen
Middelhoff-Prozess
Früher waren Thomas Middelhoff und Deutschlands bekanntester Unternehmensberater Roland Berger Geschäftspartner. Jetzt fordert Berger Millionen vom ehemaligen Arcandor-Chef. Sogar den Richter im Essener Untreue-Prozess interessiert, wie viel Erfolg er damit hat.
Roland Berger fordert von Middelhoff 6,7 Millionen Euro
Middelhoff-Prozess
Früher waren Thomas Middelhoff und Deutschlands bekanntester Unternehmensberater Roland Berger Geschäftspartner. Jetzt fordert Berger Millionen vom ehemaligen Arcandor-Chef. Sogar den Richter im Essener Untreue-Prozess interessiert, wie viel Erfolg er damit hat.
So ärgerten sich Bahn-Nutzer über den Lokführerstreik
Bahnstreik
Mit ihrem jüngsten Warnstreik hat sich die Gewerkschaft der Lokomotivführer am Montagabend kaum Freunde gemacht. Mit Wut kommentierten viele Bahnnutzer den Arbeitsausstand in der Tarifauseinandersetzung mit der Deutschen Bahn. Für die GDL war der Streik ein Erfolg - mit einer Ausnahme.
Annington kauft über 5000 Wohnungen in Ostdeutschland
Wohnungsgesellschaft
Die Deutsche Annington wächst weiter. Jetzt kaufte Deutschlands größte private Wohnungsgesellschaft rund 5000 Wohnungen und 210 Gewerbe-Immobilien in Berlin, Dresden, Jena, Leipzig und Erfurt. Der Kaufpreis liegt, nach Angaben aus Expertenkreisen, bei etwa 300 Millionen Euro.