Anleger-Klage gegen frühere Maschmeyer-Firma AWD gescheitert
30.08.2012 | 14:51 Uhr 2012-08-30T14:51:36+0200
Köln. Anleger, die sich vom Finanzdienstleister AWD um insgesamt 750.000 Euro betrogen sehen, sind mit ihrer Klage gescheitert. Nach der Vernehmung des früheren AWD-Chefs Carsten Maschmeyer sah das Oberlandesgericht Köln keine Anhaltspunkte, dass überhöhte Provisionen gezahlt wurden.
Das Oberlandesgericht Köln hat Schadenersatzklagen von 16 Anlegern gegen den Finanzdienstleister AWD in Höhe von 750.000 Euro zurückgewiesen. In der Vernehmung des früheren AWD-Chefs Carsten Maschmeyer und anderer Zeugen habe das Gericht keinen Beleg für die von den Klägern behaupteten überhöhten Provisionszahlungen gefunden, sagte ein Gerichtssprecher am Donnerstag.
Die Kläger hatten in den 90er-Jahren Anteile an einem Immobilienfonds erworben, der jedoch die Renditeerwartungen nicht erfüllte. Vor Gericht bemängelten sie neben den überhöhten Provisionszahlungen die unrealistischen Renditeberechnungen im Fondsprospekt und eine unklare Darstellung der "weichen Kosten". Sie forderten deshalb eine Rückabwicklung des Geschäfts.
Nach Überzeugung des Gerichts sind die Ansprüche der Kläger jedoch verjährt. Zudem sei der Prospekt nicht fehlerhaft gewesen. Die Angaben seien hinreichend nachvollziehbar, urteilte der Senat. Er ließ die Revision zum Bundesgerichtshof nicht zu. Dagegen können die Kläger allerdings Nichtzulassungsbeschwerde einlegen. (dapd)

11:35
Q baband:
Sie scheinen nicht lesen zu können, nicht den gerichten, sondern politiker, aber das läuft ja alles in allem ganz anders, dafür gibt es ja lobbyisten, die den ganzen tag in berlin rumrennen und die gesetze mitschreiben. im übrigen dürfte ihnen nicht entgangen sein, dass die riesterrente durch riester und co, gerade diesen menschen in die karten gespielt hat. maschmeyer ist das produkt, von gesetzen, die man durch freunde in der politik mitgestalten darf!
13:28
wenn ich das kassenbon-urteil und dieses vergleiche dann gräbt " unsere "
judikatuve selber heftig. warum bekommen steuerhinterzieher immer bewährung, egal wie hoch der betrag ist??
16:56
Interessante Einstellung. Sie werfen also mal gerade so ad hoc die Unabhängigkeit des OLG Köln und anderer Gerichte über den Haufen und unterstellen den Gerichten Bestechlichkeit!?
Schon mal auf die Idee gekommen dass die Gerichte u.U. zu Recht entschieden haben und an den Vorwürfen vielleicht gar nichts drann ist? Jede andere Aussage untergräbt doch die Judikative -.-
08:25
ist doch klar, dass niemand gegen so eine krähe was macht, dafür hat dieser typ zu viele politiker geschmiert. man kann alles regeln!?
00:58
Die Krähen hacken niemals Artgenossen....
20:46
Maschmeyers Masche hat also geklappt. Nachmachen...
20:10
wer so viele gute freunde in der politik hat über den wird auch schützend die hand gehalten. oder glaubt wirklich jemand das die richter unparteiisch urteilen??
16:06
Maschmeyer hat wohlweislich sein Geld in der Schweiz angelegt - für alle Fälle.
Gefeiert wird sicher auch - aber wohl mehr mit Uralt-Kumpel Gas-Gerd &Co.
Es wird schon einen Grund geben, warum es Gerd`s Frau in die Politik zieht - man muss doch früh genug mitbekommen, was die Politiker u.a. so alles planen und dann seine Gelder in Sicherheit bringen.
15:02
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.