Amazon startet weltweiten Verkauf des E-Book-Lesegerätes "Kindle"
07.10.2009 | 14:46 Uhr 2009-10-07T14:46:00+0200Cupertino/USA. Ein Jahr nach der Premiere auf der Frankfurter Buchmesse bietet das Online-Kaufhaus Amazon sein elektronisches Buchlesegerät "Kindle" ab Mitte Oktober erstmals weltweit zum Kauf. Allerdings muss der digitale Leseautomat in den USA bestellt werden.
Das Online-Warenhaus Amazon bietet sein Lesegerät für elektronische Bücher jetzt auch weltweit an. Das «Kindle» getaufte Gerät können damit nun auch Nutzer in Deutschland kaufen, wie Amazon-Gründer Jeff Bezos am Mittwoch mitteilte. «Kindle funktioniert jetzt in hundert Staaten», kündigte er an. Bestellungen nimmt Amazon ab sofort entgegen, versandt werden soll Kindle ab dem 19. Oktober.
Vorerst nur englischsprachige Bücher
Deutsche Interessenten müssen das Geräte allerdings trotzdem auf amazon.com, der US-Internetseite des Onlinehändlers, kaufen. Es wird dann aus den USA verschickt. Auch sind bislang noch keine deutschen elektronischen Bücher verfügbar, Kunden müssen sich daher mit sogenannten E-Books auf Englisch begnügen. Diese können sie nach Angaben von Amazon dafür weltweit innerhalb von 60 Sekunden auf ihre Lesegerät laden.
Der Kindle ist ein von Amazon entwickeltes Lesegerät, das in den USA bereits seit zwei Jahren auf dem Markt ist. Es erlaubt seinen Nutzern, überall per drahtloser Internetverbindung elektronische Bücher herunterzuladen. Das Gerät, das etwa 20 Zentimeter lang, 13 Zentimeter breit und knapp einen Zentimeter dick ist, zeigt die E-Books fast wie auf normalem Papier an und kann auch bei heller Sonne genutzt werden.
Mehr Modelle auf dem Markt
Unterdessen sollen auf der kommenden 61. Frankfurter Buchmesse ab 14. Oktober weitere E-Book-Lesegeräte präsentiert werden. Das Berliner Unternehmen txtr kündigte am Mittwoch die Vorstellung seines E-Book-Lesegeräts "textr Reader" an. Das Gerät hat einen Online-Anschluss und empfängt Daten per GSM-Mobilfunknetz. (afp)

07:51
lustig. Die ersten beiden Kommentare erinnern mich an das, was man seinerzeit auch mal gerne zu Mobiltelefonen, Walkmans, mp3 Playern. Navigationssystemen, Internet etc. pp. gesagt hat.
Warten wir mal 10 Jahre ab. Bis dahin wird sowas allerdings auch noch mal deutlich anders aussehen.
21:18
Naja die Technologie hat viele Vorteile -Papierersparnis
- überall verfügbar
- seltene Bücher die nicht aufgelegt werden, könnten leicht ins Netz gestellt werden, -Platzersparnis (dicke Fachbücher)
Also wenn die Verlage einsehen, dass sie für E-books keine Druckkosten und eigentlich auch keine Handelsbeteiligung brauchen oder gar Autoren keine Verlage zum Internetvertrieb brauchen und damit die (heute lächerlich hohen) Preise senken, dann werde ich mir auch einen Reader zugreifen.
Bis dahin werden die Preise für die Geräte sehr stark sinken- wie bei allen neuen Technologien (DVD Player, MP3 Player, Blu Ray, Digitalkameras)
Natürlich gibt es auch jetzt sehr viele gemeinfreie Bücher, aber noch sind mir die Geräte zu teuer.
Ansonsten kann man die E-Reader belächeln und verteufeln wie man will, sie werden sich immer mehr und mehr durchsetzen.
06:30
#1: so sehe ich das auch.
Und dann noch für diesen Elektronikmüll Geld bezahlen, wo es doch Taschenbücher für 10€ gibt.
Bücher wird es bei mir grundsötzlich nur in Papierform geben.
16:38
Wer soll das außer den Early Adoptern kaufen?
Was soll ich damit machen?
Mit an Strand nehmen? Nee, isklaa.
Ins Bett? Einschlafen, fällt runter, kaputt? Jooo.
Am Frühstückstisch? Kaffe drüber, kaputt?
Amazon checkt regelmäßig ob ich auch alle Rechte an den Klamotten da drauf habe? Lecko mio!
IMHO eine Totgeburt.