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Aigner eröffnet Internationale Grüne Woche in Berlin

17.01.2013 | 18:13 Uhr
Foto: /dapd/Steffi Loos

Die deutsche Landwirtschaft kann nach den Worten von Bundesagrarministerin Ilse Aigner (CSU) mit Zuversicht und Selbstbewusstsein ins neue Jahr zu gehen. Einkommen und Erlöse entwickelten sich besser als in den Vorjahren, sagte Aigner bei der Eröffnung der Internationalen Grünen Woche am Donnerstagabend in Berlin.

Berlin (dapd-bln). Die deutsche Landwirtschaft kann nach den Worten von Bundesagrarministerin Ilse Aigner (CSU) mit Zuversicht und Selbstbewusstsein ins neue Jahr zu gehen. Einkommen und Erlöse entwickelten sich besser als in den Vorjahren, sagte Aigner bei der Eröffnung der Internationalen Grünen Woche am Donnerstagabend in Berlin. Auf der weltgrößten Verbraucherschau für Landwirtschaft, Ernährung und Gartenbau zeigen bis 27. Januar 1.630 Aussteller aus 67 Ländern ihre Produkte. Partnerland sind die Niederlande.

Deutsche Produkte seien weltweit anerkannt, die Nachfrage nach Lebensmitteln "Made in Germany" steige weiter, erklärte Aigner laut Redemanuskript. Auch die deutschen Verbraucher seien sehr zufrieden mit Qualität und Vielfalt des Angebots. "In einer aktuellen Umfrage geben 81 Prozent der befragten Verbraucher an, dass sie großes Vertrauen in die deutsche Landwirtschaft haben."

Hinsichtlich der laufenden EU-Verhandlungen über die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) sagte Aigner: "Wer die Abschaffung der EU-Direktzahlungen als Ziel in den EU-Verhandlungen ausgibt, der spielt mit der Existenz unserer Bäuerinnen und Bauern." Auch in Zukunft sei eine starke bäuerliche Landwirtschaft nötig. Daher seien stabile EU-Direktzahlungen, weniger unnötige Bürokratie und vor allem Verlässlichkeit seitens der Politik erforderlich.

Am Freitag wird Aigner zusammen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit einem Rundgang die Messe für das Publikum eröffnen. Es wird der erste Besuch eines Kanzlers seit 30 Jahren im Ausstellungsbereich der Grünen Woche sein.

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