Das aktuelle Wetter NRW 8°C
Adidas

Adidas bietet seine Sportartikel nicht mehr über Amazon an

13.06.2012 | 16:53 Uhr
Schuhe wie dieser sind bei Amazon bald nicht mehr zu bekommen. Adidas schränkt sein Online-Geschäft ein.Foto: dapd

Herogenaurach.  Neue Online-Strategie des Sportartikel-Herstellers Adidas: Um die Plattformen seiner Handelspartner zu stärken, verbietet Adidas seinen Händlern, Trikots, Schuhe und andere Produkte über Ebay und Amazon anzupreisen. Das gilt für alle Plattformen, auf denen auch Gebrauchtwaren angeboten werden.

Adidas macht sich im Internet rar: Das Unternehmen bietet seine Sportartikel künftig nicht mehr auf den beiden großen Onlineplattformen Amazon und Ebay an. Spätestens bis Ende des Jahres müssten sich alle Händler in Europa an diese Regelung halten, bestätigte eine Unternehmenssprecherin am Mittwoch in Herzogenaurach einen Bericht des Fachblatts "Markt Intern". Dies sei Teil einer neuen Richtlinie für den Internet-Handel.

Adidas-Produkte dürfen künftig nicht mehr über Onlineplattformen verkauft werden, die auch gebrauchte Waren des Herstellers anbieten, die über keine separaten Shops für die jeweiligen Adidas-Marken verfügen oder auf denen verschiedene Geschäfte dieselben Produkte offerieren, heißt es in der Richtlinie. Das Unternehmen stärkt damit die eigenen Handelspartner wie Intersport, Sport Schuster und Sport Scheck, die die Produkte des Unternehmens über eigene Webseiten verkaufen.

Adidas habe alle Vertriebskanäle untersucht und sich dann zu diesem Schritt entschieden, sagte die Sprecherin. Es gehe darum, "die Marken möglichst gut zu positionieren". Der Sportartikelhersteller könne seinen Händlern so etwas vorschreiben, da er diese Bedingungen nicht von bestimmten Umsatzzahlen abhängig mache, sagten Branchenexperten "Markt Intern". (dapd)

Video
Danzig/Brüssel, 08.06.12: Verbraucherschützer schlagen Alarm – in den offiziellen, bis zu 90 Euro teuren Fan-Trikots zur Fußball-EM stecken nach Angaben des europäischen Dachverbandes BEUC besorgniserregende Mengen schädlicher Chemikalien.



Kommentare
14.06.2012
14:58
Na dann eben nicht ...
von darkblu2006 | #5

dann kaufe ich bei Amazon eben Artikel von Puma oder Nike ,ich lasse mir doch nicht vorschreiben wo ich einkaufe...

14.06.2012
12:28
Adidas bietet seine Sportartikel nicht mehr über Amazon an
von assindia1964 | #4

Wenn das mal nicht nach hinten losgeht. Aber vielleicht braucht es neues Material für "Nieten in Nadelstreifen"?

13.06.2012
20:16
Adidas bietet seine Sportartikel nicht mehr über Amazon an
von larix | #3

ebay kann ich ja noch verstehen. Aber warum auch bei Amazon? Nun ja, scheinbar möchte Adidas nicht mehr soviel Geld verdienen.

13.06.2012
17:48
Adidas bietet seine Sportartikel nicht mehr über Amazon an
von Dr.Bluesky | #2

wie gut das ich keine Adidas Sachen kaufe, weder bei Sport Scheck noch wie die alle Heißen. Luxus mit Kinderarbeit gestrickte Sachen, kann ich drauf verzichten. DieMachen das nur zur Geld maximierung, weil denen die Kunden weglaufen

1 Antwort
Adidas bietet seine Sportartikel nicht mehr über Amazon an
von PyrotechnikistkeinVerbrechen | #2-1

Dann nenne Sie mir mal eine Marke die das nicht tut, einen sinnloseren Grund hab ich ja noch nie gehört.

13.06.2012
17:25
Adidas bietet seine Sportartikel nicht mehr über Amazon an
von ellerw1 | #1

Dann behaltet euren Kram. Ich melde mich nicht bei zig Onlineshops an um etwas zu kaufen. Amazon ist gut und günstig. Punkt.

Aus dem Ressort
Verband plant wegen E-Zigaretten-Warnung Millionenklage
Klage
Weil das NRW-Gesundheitsministerium vor E-Zigaretten gewarnt hatte, will der Verband des E-Zigarettenhandels die Landesregierung auf 90 Millionen Euro Schadenersatz verklagen. Das Bundesverwaltungsgericht hatte entschieden, dass die Flüssigkeiten für E-Zigaretten weiter frei verkauft werden dürfen.
ADAC steht vor Strukturreform - Entscheidung im Dezember
ADAC
Nach dem Skandal um den Autopreis "Gelber Engel" stellt sich der ADAC völlig neu auf. Im Dezember soll die Strukturreform beschlossen werden. Im Kern will der ADAC aber ein Verein bleiben. Neben mehr Transparenz soll die Reform zwischen Vereins- und Wirtschaftsaktivitäten des ADAC trennen.
Gauck für mehr Risikobereitschaft in deutscher Wirtschaft
Handwerk
In Deutschland gibt es mehr als 50 Handwerkskammern. 407 Jungmeistern in Sachsen gratulierte Bundespräsident Joachim Gauck in Dresden persönlich zur bestandenen Prüfung - verbunden mit konkreten Erwartungen. Die deutsche Wirtschaft brauche mehr Risikobereitschaft, sagte Gauck.
Yi-Ko darf die Marke "Burger King" vorerst nicht mehr nutzen
Fast-Food-Kette
Die Fast-Food-Kette Burger King hat ihrem Franchise-Partner Yi-Ko die Nutzung der Marke untersagt. Das Landgericht München hat auf Antrag des Unternehmens eine einstweilige Verfügung erlassen. Ohne Logos und Burger-King-Produkten dürften viele der 89 betroffenen Filialen damit vor dem Aus stehen.
P&C eröffnet Outlet-Store in der City von Oberhausen
Eizelhandel
Jahrelang stand das frühere P&C-Haus an der Marktstraße in der Innenstadt von Oberhausen leer. Jetzt eröffnet die Düsseldorfe Modekette dort einen neuen Outlet-Store, in dem ab 28. November günstige Mode verkauft werden soll. Damit endet der lange kritisierte Zustand des denkmalgeschützten Hauses.
Umfrage
Viele Manager von städtischen Unternehmen verdienen mehr als eine halbe Million Euro im Jahr. Die Einkommen richten sich nach Branche, Unternehmensgröße und Umsatz. Finden Sie die hohen Gehälter angemessen?

Viele Manager von städtischen Unternehmen verdienen mehr als eine halbe Million Euro im Jahr. Die Einkommen richten sich nach Branche, Unternehmensgröße und Umsatz. Finden Sie die hohen Gehälter angemessen?

 
Fotos und Videos