ADAC empört - Benzin ist sechs Cent zu teuer
06.05.2011 | 17:04 Uhr 2011-05-06T17:04:00+0200
München. Der Benzin-Preis ist um sechs Cent zu teuer, wettert der ADAC. Und das, obwohl der Rohölpreis inzwischen gefallen ist. Die Mineralölwirtschaft beteuert jedoch, dass die Tankstellen derzeit nur rote Zahlen schreiben.
Trotz des Verfalls der Rohölpreise müssen die deutschen Autofahrer für Benzin weiterhin Rekordpreise zahlen. Der ADAC reagierte empört: „Die Preise für Super sind um mindestens 6 Cent je Liter überhöht“, sagte der Benzinpreisexperte des Clubs, Jürgen Albrecht, am Freitag in München der Nachrichtenagentur dapd.
Der Preis für die gängige Ölsorte Brent sei seit Dienstag von 124 auf 107 Dollar je Fass am Freitagvormittag gesunken. „Wenn es umgekehrt wäre, hätten wir an den Tankstellen einen riesigen Sprung nach oben“, sagte Albrecht. Aber nach einer ausführlichen Marktbeobachtung des ADAC kassierten die Tankstellen für Super E10 am Freitagmorgen unverändert 1,61 Euro.
„620 Euro Zusatzeinnahmen für die Branche“
Dieser bundesweite Durchschnittspreis sei massiv überhöht, kritisierte Albrecht. „Ein Cent mehr pro Liter über das Jahr bedeutet 620 Millionen Euro zusätzliche Einnahmen für die Branche“, erklärte er. „Wenn die Preise jetzt unberechtigt oben bleiben, sind das dicke Mitnahmeeffekte zulasten der Autofahrer.“
Die Mineralölwirtschaft erklärte dagegen, die Tankstellen hätten „die letzten drei Wochen nur rote Zahlen geschrieben. In den letzten zwei Tagen sind sie endlich mal in den leicht hellgrauen Bereich gerutscht“, sagte Verbandssprecherin Karin Retzlaff. Die seit Monaten enorm gestiegenen Einkaufskosten machten über 33 Prozent, die Steuern über 60 Prozent des Benzinpreises aus. Der maßgebliche Benzinpreis in Rotterdam sei allerdings von 59 Cent je Liter am 1. Mai auf etwa 54 Cent am Freitagvormittag gefallen. Wie schnell das bei den Autofahrern ankomme, werde der Wettbewerb zwischen den Tankstellen entscheiden. (dapd)

19:10
Wow, gigantische 6 Cent. Der ADAC ist doch nur noch eine Lachnummer, so ein Papiertiger beißt nicht.
12:58
Der ADAC hat noch nie etwas bewirkt. Und die Mineralölindustrie klagt immer: Es gibt reichlich Gründe, die vielen Preisabsprachen und Preiserhöhungen zu rechtfertigen. Glaubhaft ist das alles nicht. Die Kartellbehörden sind überflüssig, weil sie auch nichts bewirken. Also weniger fahren, weniger Werkstatt, weniger Kosten und weniger Ärger. Damit seltener einen Neuwagen, nur das zählt für die Bürger.
09:53
Macht es doch so wwie ich: Auto öfter stehen lassen und die großen Markentankstellen einfach links liegen lassen. Denn, wenn deren Umsatz sinkt, dann müssen sie runter. Habe in dieser Woche gleich 4 Cent / l Super eingespart indem ich die freie Zapfsäule bei Real in Wesel bediente. Es geht!
19:13
Das eigentlich Alberne ist die Empörung des ADAC, das Vorgaukeln von Wichtigkeit, ohne Einfluss zu haben.
Die Marktmechanismen, die uns die Preise bescheren, sind doch längst bekannt.
Alles Andere, die Empörung von ADAC und Politik, die Androhung der Untersuchung durch die Kartellbehörden, ist Ritual, und zwar mindestens seit den 70er Jahren. Das wäre wirklich keine Zeile mehr wert.
18:58
Die Mineralölwirtschaft beteuert jedoch, dass die Tankstellen derzeit nur rote Zahlen schreiben
Ja, ne, is klar...
Und in diesem Jahr fallen Ostern, Pfingsten und Weihnachten auf einen Tag...
Und die Erde ist eine Scheibe....
Und, wie sang Rio Reiser noch:
ALLES LÜGE!!!
18:44
Ein Kommentar vom Zentralrad:
http://asset.soup.io/asset/1292/9468_112f.jpeg
Empört!
18:04
Die Wirtschaftsbosse haben auf dem Schoß der Kanzlerin Platz genommen und bestimmen Preis und Politik !
Die Olle ist machtlos !
17:59
@ Beitrag Nr.6
Da muss ich Ihnen völlig Recht geben.
17:58
#4 von XIII: Für Sie extra ganz einfach formuliert: Harzt IV Autofahrer arbeiten den ganzen Tag und verdienen dennoch nicht genug, sie müssen aufstocken. Man sollte sein Wissen nicht nur aus der Blödzeitung beziehen. Und nun viel Erfolg bei der Gewinnung neuer Einsichten!
17:53
@XIII , am 06.05.2011 um 17:39
Zu: Mann kann das einfach regeln: unsere Hartz-IV Autofahrer müssten 5-6 Euro pro Liter zahlen, die die beruflich viel fahren und arbeiten zahlen dann 50 cent pro Liter und weniger Steuern, bald haben wir ja nur noch Transferleistungsempfänger.
Mir ist zwar nicht bekannt was das Eine mit dem Anderen zu tun hat, dennoch wünsche ich Ihnen aufgrund Ihres Kommentares für die Zukunft Hartz4. Dann wissen auch Sie welchen Müll Sie von sich geben.