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Wirtschaft

600 Milliarden Dollar in USA investiert

20.11.2008 | 19:57 Uhr

Studie, die der WAZ exklusiv vorliegt, zeigt exzellente Wirtschaftsbeziehungen auf

Essen. Die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und den USA sind sehr stark. Das geht aus einer Studie der US-Botschaft in Deutschland hervor, die der WAZ exklusiv vorliegt. Amerikanische Tochterunternehmen investierten in Deutschland 2007 mehr als 400 Milliarden US-Dollar. Mit über 600 Milliarden Dollar wiesen deutsche Firmen in den USA noch höhere Vermögenswerte auf.

Auch Geschäftskontakte, Tourismus und Austauschprogramme nehmen zu. 2007 kamen US-Besucher in Deutschland auf 4,7 Millionen Hotelübernachtungen und gaben 5,7 Milliarden Dollar aus. Im gleichen Jahr reisten 1,4 Millionen Deutsche in die USA. Sie gaben fünf Milliarden Dollar aus. Über 30 000 deutsche und US-Schüler und Studenten nutzten 2007 ein Austauschprogramm und verbrachten ein ganzes akademisches Jahr im jeweils anderen Land.

Für 13 der 16 deutschen Bundesländer zählen die Vereinigten Staaten mit 100 Milliarden US-Dollar jährlich zu den fünf wichtigsten Exportmärkten. Auch NRW nimmt eine starke Stellung ein. So wurden im vergangenen Jahr Waren im Wert von 13,6 Milliarden Dollar aus NRW in die USA exportiert - das ist fast eine Milliarde Dollar mehr als 2006. In die Gegenrichtung gingen Güter im Wert von 8,2 Milliarden Dollar aus den Vereinigten Staaten nach NRW (plus 1,3 Milliarden Dollar). Damit ist NRW ein größerer Handelspartner für die USA als Schweden oder Spanien.

Insgesamt befinden sich 772 NRW-Firmen in amerikanischer Hand. Sie beschäftigen über 112 000 Menschen. Auf der anderen Seite arbeiten 287 000 Personen in den USA für Firmen aus NRW.

Von Wolfgang Pott und Christopher Shepherd

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