2,6 Millionen Deutsche planen für 2013 einen Jobwechsel
29.12.2012 | 15:53 Uhr 2012-12-29T15:53:30+0100
Berlin. Zu wenig Geld, schlechte Arbeitsatmosphäre oder Ärger über Vorgesetzte: Fast jeder dritte Arbeitnehmer in Deutschland würde im kommenden Jahr von sich aus den Job wechseln oder sich das mindestens vorstellen können. Das ist das Ergebnis einer Studie im Auftrag des Karriere-Netzwerks Xing.
Etwa jeder dritte Arbeitnehmer in Deutschland kann sich 2013 einen Jobwechsel vorstellen. Wie eine aktuelle Umfrage zeigt, sind 35 Prozent der Deutschen bereit, im kommenden Jahr den Arbeitgeber zu wechseln. Die Ergebnisse der repräsentativen Umfrage, die das Forschungsinstitut Forsa im Dezember im Auftrag des sozialen Netzwerks Xing durchgeführt hat, liegen der "Welt am Sonntag" vor.
Sieben Prozent der abhängig Beschäftigten planen demnach für 2013 sogar schon konkret einen Arbeitgeberwechsel. Bei zuletzt insgesamt 36,8 Millionen abhängig Beschäftigten in Deutschland entspricht dieser Anteil rund 2,6 Millionen Menschen. Dabei bezeichnen sich insgesamt immerhin 82 Prozent der Befragten als generell "sehr zufrieden" oder zumindest "eher zufrieden" mit dem aktuellen Arbeitgeber. Besonders gut schneiden hier kleine und mittelständische Firmen ab.
Fast drei von fünf der Wechselwilligen (59 Prozent) nennen als Motiv für ihre Jobsuche eine unbefriedigende Entlohnung. Aber auch der Büroalltag scheint sehr entscheidend für die Treue zum Arbeitgeber zu sein: Jeweils fast die Hälfte der befragten Wechselwilligen fühlt sich durch das Verhalten der Vorgesetzten (48 Prozent) oder eine schlechte Arbeitsatmosphäre (46 Prozent) gestört. (dapd)

13:50
Zählt das auch, wenn die Hälfte davon nach Hartz IV wechselt !?!
20:09
Man schmiedet Pläne, bis diese doofe Realität ins Spiel kommt. Jobwechsel mit mehr Gehalt ist eher unrealistisch bei unserer dollen Niedriglohn-Politik.
#6
Es kommt natürlich immer drauf an welche Qualifikation und welche Berufserfahrung man bringt. Dazu kommt in welcher Region die Arbeit ist. Je nach Quali und Region, desto höher der Verdienst.
Kenne ich aus eigener Erfahrung, da ich jeden 140km zur Arbeit Pendle...
Ups, und die Spritkosten? Dann wirds ein Nullsummenspiel. Aber Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel.
17:23
Im Gedankenspiel ist vergessen worden, dass die Anzahl der Arbeitsplätze in den letzten Jahren deutlich gestiegen sind. Daher ist die Arbeitslosigkeit auf bemerkenswert niedrigen Stand.
Zudem scheiden ständig Arbeitnehmer in den Ruhestand aus, deren Stellen (teilweise in höheren oder leitenden Positionen), dringend nachbesetzt werden müssen.
Und dann müsste man weitersehen, wie viele Firmen die Ruheständler aufgrund technischem Fortschritt oder wachsender Produktivität anderer AN nicht nachbesetzen müssen....
Herrlich, so nen Quatsch kann man endlos weiterspinnen... :D
Hab gehört die neuen Stellen sind alle für den Popo.
klar, genau das ist der Grund warum über 7.000.000 prekäre Beschäftigungsverhältnisse bestehen...bei angeblich 32.000.000 Sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen!
Rechne mal aus wie viel % das sind!
15:10
Dann dürfte im Jahr darauf wieder ein Wechsel stattfinden, da es ja gar nicht so viele "neue" jungfräuliche Stellen gibt.
Wechselt also nach der Logik von Xing diese Menge Leute aus ihren vermeintlich blöden Anstellungen in eine Andere, ist die Wahrscheinlichkeit doch recht hoch, dass ein anderer Wechselwilliger auf genau diesen Posten wechselt.
Der merkt dann auch, dass es nicht so pralle ist und will wieder wechseln...
Kleines Gedankenspiel für zwischendurch. ;-)
13:07
Mit Hoffnung hat Erfolg nicht viel zu tun, sondern mit Eigeninitiative.
Nur wer auch bereit ist, Entscheidungen zu treffen und Risiken einzugehen, kann erfolgreich sein. Jeder ist für sein Leben selbst verantwortlich.
Allerdings ziehen viele lieber den bequemen Weg vor und jammern ihr Leben lang über angebliche Ungerechtigkeit.
Wer mit seiner Situation unzufrieden ist, muss sie es selber ändern. Also nur Mut.
#3
Genau so ist es und nicht anders.
Veränderungen mag der gemeine Deutsche nicht, denn es könnte ja besser werden, was ja nicht die Erwartungshaltung widerspiegeln würde...
08:43
Kann man nur hoffen das der Plan nicht in Hartz4 endet...die Wirtschaft plant für 2013 nämlich mit gewaltigem Abschwung!
19:07
ich wechsel auch
;o)
" RENTNER "
;o)