Nach einem knackig kalten und nebligen Silvester: Starten wir mit Schnee ins neue Jahr?

Pünktlich zum Start des neuen Jahres könnte es schneien. (Symbolbild)
Pünktlich zum Start des neuen Jahres könnte es schneien. (Symbolbild)
Foto: Knut Vahlensieck / WAZ Fotopool
  • Vor allem in den Nächten ist es derzeit richtig winterlich bei uns im Westen
  • Da macht auch die Silvesternacht keine Ausnahme

An Silvester wird es frostig und neblig. Ein dicker Schal sollte bei der Party dabei sein, gerade wenn du draußen feierst.

Zum Start ins neue Jahr könnte es dann tatsächlich auch im Ruhrgebiet rieseln.

Das ruhige Wetter hält sichnur noch bis in den Neujahrstag, in der Nacht zum Montag könnte es sogar in tiefen Lagen schneien.

„Die Silvesternacht wird größtenteils noch mal knackig kalt, örtlich kann es Frost bis -6 Grad geben“, sagt Thomas Sävert vom Wetterdienst Kachelmannwetter.

Vor allem im Siegerland und Sauerland wird es wieder frostig, wie die Karte aus dem SuperHD-Modell mit den erwarteten Tiefstwerten in der Silvesternacht zeigt.

Mit Nebel ins neue Jahr

Dazu kann sich örtlich dichter Nebel bilden, vor allem nach Mitternacht, wenn die Feinstaubteilchen aus dem Feuerwerk eine zusätzliche Grundlage für die Nebelbildung liefern.

„In der feuchten Luft kondensieren feinste Wassertröpfchen, lagern sich an den Feuerwerkteilchen an und bilden damit den berüchtigten Silvesternebel.

Ganz so schlimm wie 2007/08 wird es dieses Mal voraussichtlich nicht, aber nach Mitternacht sollte man sehr vorsichtig fahren“, warnt Sävert.

Die vergangene Nacht war bei uns im Westen gebietsweise eisig kalt, in Lennestadt-Theten wurden -10,1 Grad als Tiefstwert gemessen.

Das bisher wetterbestimmende Hoch macht nun aber Platz für Tiefausläufer. Vom Nordmeer ziehen Tiefdruckgebiete nach Skandinavien.

Die Strömung dreht bei uns auf Nordwest und es wird in nächster Zeit in tiefen Lagen eher nasskalt.

Kein dauerhafter Wintereinbruch

„Ein dauerhafter Wintereinbruch auch in tiefen Lagen oder sogar bis ins Ruhrgebiet ist derzeit nicht in Sicht, der Winter beschränkt sich vorerst weitgehend auf das Bergland“, schätzt Sävert weiter ein.

Vorübergehend kann es aber am späten Sonntagabend und vor allem in der Nacht zum Montag auch bis in tiefe Lagen schneien und glatt werden. Auch am Montagmorgen könnte es vor allem in höheren Lagen Behinderungen im Berufsverkehr geben. Dauerhaft liegen bleiben wird der Schnee aber laut Sävert vorerst nicht.