Siri Sveglers - Unter der Süße liegt Tiefe
04.12.2009 | 18:57 Uhr 2009-12-04T18:57:00+0100Da denkt man bei den ersten Tönen gleich an hochglanzpolierten, zuckersüßen Barjazz, an eine mädchenhaft kokettierende Entertainerin.
Doch dann entdeckt man auf Siri Sveglers Debütalbum „Silent Viewer” (Groove Attack) mehr als eine einschmeichelnde neue Stimme, mehr als den weichen Feelgood-Sound mit Streichern und Glockenspiel. Denn gerade in der zweiten Hälfte werden die Melodien jazziger – und stärker. Und die ausgebildete schwedische Schauspielerin schlüpft in Rollen mit Tiefe. Etwa im melancholischen „Empty Masquerade” oder dem beißend zynischen, leicht rockigen „Painkiller”.
Für: Freunde des Lounge-Jazz, die zwar eine gewisse Süße brauchen, aber durchaus auch bittere Noten zu schätzen wissen

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