Tagung zur Integration
Offensive zur Einbürgerung starten
06.05.2009 | 07:59 Uhr 2009-05-06T07:59:00+0200
Duisburg. Die Bundesregierung startet gemeinsam mit den Ländern eine Einbürgerungs-Offensive. Das kündigte Staatsministerin Maria Böhmer, Bundesbeauftragte für Migration, Flüchtlinge und Integration, zum Abschluss der Bundeskonferenz der Integrationsbeauftragten in der Duisburger Mercatorhalle an.
Hintergrund der Initiative ist, dass sich immer weniger Migranten für einen deutschen Pass entscheiden. In Nordrhein-Westfalen ging die Zahl der Eingebürgerten von 32.580 im Jahr 2007 auf 26.100 im vergangenen Jahr zurück. In den meisten anderen Bundesländern fällt der Rückgang laut dem NRW-Integrationsbeauftragten Thomas Kufen noch drastischer aus.
Würdigere Einbürgerungsfeiern
Die Ministerin sagte in Duisburg, sie erwarte von den Bundesländern, dass diese nun zügig Konzepte vorlegten. Der Bund habe bereits Anreize zur Annahme der deutschen Staatsbürgerschaft geschaffen: „Wer gut Deutsch spricht und integriert ist, kann jetzt bereits nach sechs Jahren Aufenthalt statt acht Jahren in Deutschland eingebürgert werden.”
Außerdem sei es wichtig, die Wertigkeit des Einbürgerungsvorgangs auch nach außen hin zu symbolisieren. Etwa durch würdige Einbürgerungsfeiern: „Die Menschen willkommen heißen, ihnen eine Perspektive bieten und sie anspornen, sich zu integrieren.” Ein Ziel ihrer Behörde sei es auch, persönliche Beweggründe von Migranten besser verstehen zu lernen. Damit Behörden künftig individuell auf die Menschen eingehen können: „Wir möchten wissen, warum jemand Deutscher werden will.”
Es sei sinnvoll, sagte Böhmer, in diese Untersuchung auch Ethnien und Herkunftsländer der Betreffenden mit einfließen zu lassen: „So können wir erfahren, warum Asiaten und Osteuropäer relativ häufig Deutsche werden wollen und warum zum Beispiel bei Türken dieser Wille geringer ausgeprägt ist.”
Bleiberechtsregelung für Asylbewerber soll bis 2010 gelten
Außerdem, so Böhmer, werde sie sich in Berlin für eine Verlängerung der Bleiberechtsregelung für Asylbewerber und Flüchtlinge stark machen. Die Ministerin kommt damit einer zentralen Forderung der zweitägigen Konferenz nach, an der mehr als 250 Integrationsexperten aus Deutschland und dem benachbarten Ausland teilgenommen hatten.
Derzeit haben die Betroffenen nur dann die Chance, auf Dauer in Deutschland zu bleiben, wenn sie bis 31. Dezember 2009 nachweisen, dass sie ihre Familie zumindest teilweise durch Erwerbsarbeit versorgen. „Weil die Wirtschaftskrise die Situation der dieser Menschen besonders verschärft”, sagte Bäumer, „wollen wir die Maßnahme bis Ende 2010 verlängern.”

21:56
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08:35
Ich bin da sehr skeptisch, denn Deutschland ist weiterhin ein ausländerfeindliches Land. Da gibt es die rechtsradikalen Glatzköpfe. Das ist zwar eine winzige Minderheit, sie schaden aber dem Ansehen der Deutschen. Auch die CDU hat lange mit ausländerfeindlichen Parolen Politik gemacht, z.B. „Kinder statt Inder“. Koch ist sicherlich nicht ausländerfeindlich, dazu ist er zu intelligent. Aber er hat die Stimmung genutzt. Heute hat auch ein Koch gelernt, dass er damit keinen Erfolg mehr hat, und sich umgestellt. Deutschland brauch ja vielleicht bald ausländische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, IT-Fachkräfte und Ingenieure. Auch ist Ausländerfeindlichkeit für eine Exportnation nicht gerade eine Empfehlung. Aber die Einstellungen in den Verwaltungen und Unternehmen haben sich noch nicht geändert. Ausländer dürfen, wenn sie überhaupt Arbeit haben, häufig nur zu Billiglöhnen arbeiten. Da hat man ca. 3 Millionen Menschen aus der ehemaligen Sowjetunion nach Deutschland gelockt, um sie hier dann zu diskriminieren. Die Russlanddeutschen werden häufig in der Bevölkerung als Deutsche nicht anerkannt. Die Integrationsmaßnahmen sind mangelhaft. Menschen mit guten Bildungsabschlüssen finden keine Arbeit oder müssen als Hilfsarbeiter arbeiten. Zwar gibt es in den öffentlichen Verwaltungen kaum noch offene Ausländerfeindlichkeit. Es gibt aber genug andere Strategien, Initiativen auszubremsen. „Integration“ ist für Bildungsträger und Wohlfahrtsverbände ein gutes Geschäft, da es öffentliche Zuschüsse gibt. Aber wirklich wirksame Maßnahmen werden selten angeboten. Hauptsache man kann irgendwie nachher einen Verwendungsnachweis abgeben, der gut aus sieht. Und natürlich besteht hier eine große Konkurrenz zwischen den Anbieter, da würde Selbstinitiativen von Betroffene eher als zusätzliche Konkurrenten stören.
08:27
Wenn die Hochzeitsfeierlichkeiten in Deutschland bald so ablaufen wie Heute auf der ersten Seite der WAZ beschrieben lade ich alle Multikultifreunde herzlich dazu ein.
08:12
Man sollte die Bedingungen für die Einbürgerung stark herabsetzen, dafür aber die Staatsbürgerschaft für die ersten 20 Jahre zur nur Bewährung verleihen.
Dafür sollten sich aber alle Neudeutschen (samt Anhang) ohne Wenn und Aber bei ernsthaften Verstößen gegen deutsches Recht sofort in ihren Heimatländern wiederfinden!
08:06
Was ist flüssiger als flüssig?
ZWEIHUNDERTFÜNFZIG Integrationsexperten !
Die sind nämlich überflüssig und kosten den deutschen Steuerzahlen jährlich mehr als 20.000.000 Euro.
Euronen, die man auch zum Fenster rausschmeissen kann.
07:29
Man holt alles mögliche nach Deutschland rein. Bekommen alles in den hinten geschoben, ohne einen Cent dafür bezahlt zu haben. Auf kosten der Steuerzahler. Ein Paß reicht nicht aus, um eingebürgert zu werden. Sie sollten die deutsche Sprache perfekt beherrschen, sich anpassen und nicht meinen, sie können sich in Deutschland alles herausnehmen. Was ist das denn für ein Schwachsinn Einbürgerungsfeier??????
07:02
Jawoll....Einfach eins Land gelockt werden, vorher keinen Cent in irgendeine Sozialversicherung investiert haben und dann fröhlich abkassieren.
Und ob es sich da um Terroristen oder Kriminelle in deren Heimatland handelt, will wohl auch keiner wissen. Das geht dann dank dieser Einbürgerungsgeschichte auch nur in Deutschland.
06:49
#7 von Geschw, Sie Glaubt daran Lach
06:36
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04:24
„Wer gut Deutsch spricht und integriert ist, kann jetzt bereits nach sechs Jahren Aufenthalt statt acht Jahren in Deutschland eingebürgert werden.”
Richtig,Deutschland ist für alle da .....................,macht das Sinn ?