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Jäger der verlorenen Ruhe

12.11.2009 | 17:03 Uhr

Früher, ganz früher, das waren noch Zeiten. Da ging der Mensch in aller Herrgottsfrühe an die frische Luft und schuftete im Schweiße seine Angesichts. Stress? Das war ein Fremdwort.

Abends dann, da war man erschlagen, sank erschöpft in sich zusammen. Lange her, die Zeit, in der es vornehmlich die körperliche Belastung war, die dem Menschen zu schaffen machte. Heute werden die Menschen hauptsächlich geistig-psychisch belastet. Und das ist tückisch, denn man merkt das nicht so leicht. Dabei gibt es ein paar ganz fundamentale Ratschläge, wie man ihn vielleicht nicht ganz verdrängen, zumindest aber bewältigen kann, diesen alltäglichen Stress:

Jeder Mensch hat das Recht, sich auch um sich selbst zu kümmern. Deshalb sollte er Zeiten für die Erholung festlegen – notfalls per Stundenplan.

Erholungsphasen, die man passiv verbringt, etwa mit Fernsehen, bringen nicht so viel wie solche, die man aktiv mit Sport oder Gartenarbeit füllt.

Jeder Mensch sollte seine individuellen Stressoren herausfinden – und diese möglichst minimieren. Falls Termindruck oft der Stressor ist: Einen Rhythmus finden, der einem erlaubt, die gewählte Aufgaben locker zu bewältigen, sonst droht Überforderung.

Positive soziale Kontakte pflegen, denn sie verstärken die eigene emotionale Einstellung. Und wer sich gut fühlt, dem geht die Arbeit leichter von der Hand.

Georg Howahl

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