Kommentar
Bürger wollen Sicherheit
15.11.2009 | 16:30 Uhr 2009-11-15T16:30:00+0100Das ist ja mal ein klares Wort: „Wir wollen, dass NRW das Land mit der niedrigsten Kriminalitätsrate und der höchsten Aufklärungsquote wird."
Mit dieser schneidigen Forderung ist der CDU die Zustimmung großer Teile der Bevölkerung sicher. Denn den Bürgern, egal ob Grünen-, SPD-, FDP- oder Linken-Wählern, geht es gehörig auf den Wecker, dass sich Rockerbanden in aller Öffentlichkeit beschießen, Jugendgangs ganze Stadtteile terrorisieren und Drogendealer ihre Geschäfte ungeniert in aller Öffentlichkeit machen. Dass Fußballfans Straßenbahnen zerlegen, ist schon kaum mehr eine Nachricht wert.
Die Staatsgewalt muss den Bürgern mehr Sicherheit durch stärkere Polizeipräsenz vermitteln. Dabei könnten die von der CDU geforderten Hilfspolizisten als Fußstreifen ein wichtiger Beitrag sein. Ausgestattet mit der gleichen Autorität wie Polizeibeamte, würden sie diese entlasten, die sich dann stärker um die harte Kriminalität kümmern könnten.
Natürlich wird nun das große Lamento über „Law and Order" und Polizeistaat einsetzen. Aber alle Parteistrategen sollten sich gut überlegen, ob sie damit noch wirklich nah am Puls der Bürger und Wähler wären.

20:18
Herr Klümper, einmal wieder voll daneben!!!!!!!!!!!!!!!!!
17:16
@Hamal, wo schreibt denn Herr Klümper was von Islamisten?
01:03
Ich will keine Sicherheit ala Stasi 2.0
Ich will das Schaäuble und die anderenantidemokratischen und bürgerfeindlichen Vverbrecher in den Knast gehen wo sie hingehören.
erst dann fühle Ich mich sicher und frei.
und von dem Terrorgesülz lasse Ich mich nicht ängstigen.
Das soll nur vom Umbau der Demokratie in ein totaltäre regime ablenken.
Nicht die Islamisten sind Bedrohung und Gefahr sonder vorrangig unsere eigene Regierung.
18:07
Das letzte in Sachen Bürgerrechte ist der Kommentar von Herrn Klümper auf der Titelseite der WAZ.
Hier sollen mit unreflektierten Stammtischparolen und Horrorszenarien Ängste geschürt und die Illussion von absoluter Sicherheit durch 100% Kontrolle genährt werden.
Was befähigt Hilfspolizisten das Gewltmonopol des Staates auszuüben außer die Uniform.
Im Zusammenhang mit dem Artikel CDU will Hilfspolzisten erhält der Kommentar Der Bürger will Sichererheit in Wahlkampfzeiten darüber hinaus ein übles Partei Gescmäckle.
Von einer Zeitung mit Anspruch kann man auch in Wahlkampfzeiten einen ausgewogeneren Kommentar erwarten. Schade um die WAZ.
14:29
Offensichtlich eigene Ängste hier auf die Leserschaft projezieren zu wollen und dabei zu implizieren, dass jeder, der nicht so denkt auch nicht am Puls der Bürger hängt - das ist schon starker Tobak.
Unkritisch obendrein, aber darauf hat ja schon der Vorredner aufmerksam gemacht. Zumal der ganze Überwachungswahn uns jetzt schon bedrohlich nahe an die Mechanismen eines Polizeistaates heranträgt.
US-Zustände, wo jeder kleine Hosenpupser in Fantasie-Uniformen mit mir umspringen kann wie ihm beliebt (ansonsten droht eine Widerstands-Anzeige!), die möchte ich hier nicht erleben.
Gibt schließlich auch hier genug 1Euro-Jobber, denen man nur eine Uniform überstreifen muss - und die fühlen sich sofort wie Graf Koks: übermächtig. So tumbsie auch sein mögen...
TOTALE Sicherheit gibt es nicht, eine solche vorzutäuschen ist unverantwortlich - wenn es auf der anderen Seite am Geld für richtig ausgebildete Pozilisten mangelt.
Und das in einem Land, das noch niemals zuvor soviel Privat-Vermögen angehäuft hat. Doch die, welche auf den größten Haufen sitzen, haben für sich längst private, gutausgebildete Privat-Security-Menschen engagiert...
13:08
Es ist schade,daß Herr Klümper sich nicht kritisch mit der Materie beschäftigt.