Die Linke
Affäre zwischen Lafontaine und Wagenknecht?
16.11.2009 | 07:46 Uhr 2009-11-16T07:46:00+0100Essen. Pikante Enthüllung des Magazins Spiegel: Der Rückzug Oskar Lafontaines als Fraktionschef der Linken soll nicht nur schon vor der Wahl festgestanden haben. Als wahrer Grund der überraschenden Entscheidung gilt laut Spiegel ein Verhältnis Lafontaines mit Sahra Wagenknecht.
Die bekannteste Kommunistin der Republik, inzwischen Bundestagsabgeordnete, soll schon vor längerer Zeit ihrem Parteichef erotisch nähergekommen sein. Lafontaines Ehefrau Christa, die von den Gerüchten erfahren haben soll, habe ihren Mann gedrängt, zwecks Aufbaus von mehr räumlicher Distanz zu Wagenknecht den Fraktionsvorsitz aufzugeben.
Der „Spiegel” ist nun mal nicht die „Bunte”. Wohl deshalb sah sich das Nachrichtenmagazin in der Pflicht, weitschweifig zu erläutern, warum man das angebliche Verhältnis zwischen Oskar Lafontaines und Sahra Wagenknecht so ausführlich zum Thema machen muss. Nur deshalb nämlich „weil hier das Private höchst politische Folgen hat”, heißt es in der neuen Ausgabe.
Diese Folgen bestünden darin, dass Lafontaine seine Wähler und Anhänger gewiss nicht erfreute, ja womöglich ein wenig hinters Licht führte, als er am 9. Oktober, also erst kurz nach der Wahl, seinen teilweisen Rückzug ins heimatliche Saarbrücken ankündigte.
Angebliche Liebschaft heizt die Gerüchteküche an
Wirklich überraschend soll das für Insider nicht gewesen sein. „Schon Anfang des Jahres” habe es im Führungskreis der Linken Diskussionen darüber gegeben, dass Lafontaine „nach der Wahl nicht mehr die Fraktion führen wird”, so der „Spiegel”. Dass der Saarländer kein Kind von Traurigkeit ist, darf als bekannt gelten und auch seine angebliche Liebschaft mit Wagenknecht heizt in der Hauptstadt schon seit längerem die Gerüchteküche an.
Beobachter vermerkten nach Darstellung des Magazins aufmerksam, dass verschiedene Medien das Thema Affäre mehr oder weniger direkt aufgriffen, klare Dementi der Beteiligten aber nicht folgten. So blieb es im Grunde auch am Wochenende. Das Ehepaar Lafontaine schwieg, Sahra Wagenknecht widersprach eher halbherzig, es handele sich um Gerüchte, „die von politischen Gegnern gestreut wurden, um Lafontaine zu schaden”. Die Spitze der Linken schwieg auch, und nur Parteisprecher Thalheim sprach von Berichten, die „erstunken und erlogen” seien.
Abseits des Amourösen ist eines klar: Lafontaines Stern bei der Linkspartei sinkt. Den Pragmatikern in der Führung ist nicht entgangen, dass der Saarländer gezielt radikale Sektierer in der Partei wie zum Beispiel Wagenknecht fördert und so mögliche Regierungsbeteiligungen an der Seite der SPD erschwert. Sollte Gattin Christa ihren Oskar also wirklich wegen Fehltritten heim beordert haben, dann hält sich die Trauer bei den Linken jedenfalls in Grenzen.

19:34
also irgendwer meinte hier die politische karriere von frau wagenknecht wäre vorbei..... dem kann ich nicht zustimmen..... die linke ist keine erzkonservative csu, die mit sexuell aktiveren frauen nicht klarkommt (siehe frau pauli). sollte es stimmen wäre es eine ganz normale sache und kein grund für so ein riesiges theater..... ausserdem kann man den oskar ja wohl verstehen.... die sahre is ja schon ne geile sau ;-)... ...nein im ernst halte es eigentlich nur für versuche aus anderen politischen lagern hier gezielt personen zu schädigen...... ganz miese masche... aber nach der starken wahl bekommmt das land angst und muss sich was einfallen lassen......
03:04
KW:
Das würde Einsicht voraussetzen. Dieses gibt es leider nicht mehr bei der WAZ. Verantwortungsvolles publizistisches Handeln war mal in dem Hause. AndereKöpfe, andere journalistische Sitten -, oder muß man schon das Sdurch ein T austauschen ? Jedenfalls: Qualitätsjournalismus ist das allesnicht mehr. Vielmehr gilt das Motto: WAZ los- erst pöbeln, dann grunzen - fertiog ist der Hombachsche Schweinejournalismus!
15:18
Nachdem sich das ja alles wohl als ausgemachter Blödsinn dargestellt hat, warte ich gespannt darauf, wann die WAZ diesen Artikel einstampft oder umschreibt.
13:41
Mal eine Frage: Würde die WAZ auch darüber berichten, wenn Bodo Hombach oder Chefredakteur Reitz fremd gehen würden ?
Dieser journalistische Drang private Dinge in die Öffentlichkeit zu zuerren, ist unerträglichgeworden. Lieschen Müller und Michel Meier gehen weder Lafos angebliche Liebesschwüre genauso wenig etwas an, wie die WAZ-Leser, wenn Chefredakteur Reitz seine Ehefrau betrügen würde. Das ist reine Privatsache. Und gehört damit unter Verschluss. Oder andersbemerkt: Wie würdesich wohl LieschenMüller oder Michael Meier fühlen, wenn ihre Bettgeschichten breitgetrascht würden. Eben. Und was Lieschen nicht will, und Reitz auchnicht wirklich sollte man Lafo dann ebenfalls nicht antun. Merke: Schlüsselguickerei ist kein Journalismus sonder übelster Treppenhaus-Klatsch. Hat das die WAZ nötig ? Wenn ja, möchte ich sofort wissen: Hat Hombach eine geliebte ?Betrügt Reitz seine Ehefrau ? Mit wemist gerade Frau Borchert liiert ?
12:54
Oskar lafontaine soll doch am Donnerstag an Krebs operiert werden und daher der Rückzug ...von wegen Karriere
10:23
Wann entschuldigt sich Herr Stenglein öffentlich
liebe WAZ???
04:44
Wo und wann kommt die Entschuldigung vom WAZ-Medienkonzern??
22:54
um karriere zu machen, naja auch eine beliebte möglichkeit...
16:42
Und außerdem: für mich gehören diese beiden zur Hochintelligenz sowie zur geistig-moralischen Elite des Landes. Gleich und gleich gesellt sich eben gern. Merkel hats halt mehr mit Ackermann.
14:08
Oskar ist ein echter Geniesser!