Windungen und Wendungen
04.06.2007 | 12:31 Uhr 2007-06-04T12:31:15+0200KOMMENTAR So langsam geht die Auseinandersetzung um die Steinkohle in die Endrunde - und es ist auch höchste Zeit: Die Windungen und Wendungen in dem Geschacher um die Besetzung der Kohlestiftung sind für Außenstehende kaum mehr nachzuvollziehen. Der Ei
Dass es für die Handeln-den gute Gründe gibt, aufs Kleingedruckte zu schauen, erschließt sich nur auf den zweiten Blick: Die Abwicklung des Kohlebergbaus muss die Interessen der Gewerkschaft und der Beschäftigten berücksichtigen; das Sammeln und Verwalten des Geldes muss die Interessen der Landesregierungen und Berlins berücksichtigen - geht es doch um viele Milliarden Euro Steuergeld und das, was mit diesen Summen bewegt oder besser nicht bewegt werden soll. Eine machtvolle industriepolitische Instanz, wie sie es einst unter der WestLB Friedel Neubers gab, konnte nicht im Interesse der Landesregierung sein. Die Satzung gibt das nun nicht mehr her.
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