Was Lehrer leisten
29.01.2009 | 19:12 Uhr 2009-01-29T19:12:00+0100Schulzeitverkürzung bei früherer Einschulung. Aufhebung der Schulgrenzbezirke, verbindliche Schullaufbahnempfehlungen. Lernstandserhebungen, Zentralabitur: Nachdem die schwarz-gelbe Landesregierung im Jahr 2005 die Verantwortung für die Schulpolitik übernommen hat, ging alles ganz schnell.
Moderner, effizienter, vergleichbarer sollten die Kinder die Schullaufbahn bewältigen.
Verkrustete Strukturen galt es aufzubrechen, ein frischer Wind sollte her. Was gut gemeint und wohl auch nötig war, verunsicherte und überforderte aber Schüler ebenso wie Lehrer. Letztere mussten von heute auf morgen ein Schulgesetz umsetzen, für das erprobte Konzepte und Lehrpläne zunächst fehlten. Eine Aufgabe, die trotz aller Schwierigkeiten eine Menge Lehrer hervorragend bewältigten. Für ein Schulkind ist es ein großes Glück, solch einen Lehrer zu bekommen.
Schulreformen sind dann gelungen, wenn dieses Glück zum System wird. Warme Worte seitens der Ministerin können Lehrer durchaus stärken. Eine systematische Unterstützung ist das noch lange nicht.
09:33
@#1
Gehören Sie etwa zu denen, die mit 18 Jahren aus dem 7. Schuljahr ausgeschult wurden? So jedenfalls ist der Eindruck, den Ihr dummes Gewäsch hinterlässt.
Es ist richtig: kein Lehrer hat eine 40-Stunden-Woche. In vierzig Stunden ist der normale Arbeitsaufwand einer Routinewoche mit Korrektur und Konferenzen nicht unterzubringen.
Unterrichtsausfall hat durch den Streik praktisch nicht gegeben, wie selbst das Ministerium lobt. Beamte dürfen ohnehin nicht streiken.
Dabei haben die Lehrer durchaus eine Anpassung an das normale Lohnniveau nötig, weil ihre Kaufkraft seit 1980 durch 18 Jahre ohne Anpassung und eine 20prozentige Gehaltskürzung 2003 massiv gesunken ist. Selbst das Arbeitszimmer kann nicht mehr von der Steuer abgesetzt werden, und angeordnete Dienstfahrten zu Fortbildungen o.ä. müssen Lehrer mittlerweile selbst finanzieren.
All das wurde von der Öffentlichkeit nicht wahrgenommen. Warum sollte es also von Leuten wie Ihnen wahrgenommen werden?
SIE SIND DOCH WIRKLICH DAS LETZTE!
08:00
Ja was leisten sie denn ???
Im Augenblick leisten sie sich einen Streik für 8 % mehr Gehalt !!! auf Kosten der Schüler (Unterrichtsausfall).
Es gibt keine wirkliche Leistungskontrolle für Lehrer und viele sind noch immer der Meinung, dass sie hinter der Klassentür machen können, was sie wollen.
Unterrichtsvorbereitung machen sie doch höchstens noch bis zum Ende der 2. Staatsprüfung...
Wenn Schüler den Erwartungen ihrer Lehrer nicht entsprechen, wird die eigene Verantwortung auf die Eltern oder die Gesellschaft abgeschoben...
und wenn sie könnten, würden sie unbequeme Schüler ausschulen...
Diese Damen und Herren entwickeln zunehmend Tendenzen, sich selbst zu belügen... auf Kosten der Gesellschaft und auf dem Rücken unserer Kinder !!!