Von Schimanski und Schenker
25.02.2008 | 23:15 Uhr 2008-02-25T23:15:49+0100KOMMENTAR Auf den ersten Blick haben Hans-Jörg Hager und Horst Schimanski nichts gemein. ...
... Hager ist Chef des Logistik-Konzerns Schenker und will sich - so wird vermutet - nicht enger an die Konzern-Kette der Bahn legen lassen, was auch mit der Zusammenlegung der Schenker-Standorte Essen, Berlin und Kelsterbach in Hamburg zusammenhängen dürfte.
Schimanski ist ein Krimiheld, der seit einem Vierteljahrhundert mit Schmuddeljacke das Rau-aber-Herzlich-Image Duisburgs via öffentlich-rechtlicher Sendeanstalt prägt. Jetzt dreht der WDR einen neuen Schimanski-Streifen in Rheinhausen, das der Sender düster als "vom Niedergang" bedroht bezeichnete. Na prima, es lebe das Klischee.
In Duisburg boomt der größte Binnenhafen Europas, 1000 neue Jobs entstehen 2008, insgesamt sind es 36 000 - das ist ein Stück gelungener Strukturwandel. Leider dringt das nicht bis zu den Filmemachern durch. Wegen Schimanski hat es Duisburg schwerer als nötig, wenn es um Neu-Ansiedlungen geht. Siehe Schenker.
10:04
Lieber Herr Wels,
zum ersten, Schimanski ist Kult und wurde schon vor vielen vielen Jahren in Duisburg gedreht und hat bis heute eine sehr große Fangemeinde!
zum zweiten, Schenker ist innerhalb eines halben Jahres im Logport gewachsen!
09:37
Absolut richtig, der Kommentar !!
Duisburg boomt. ( z.B Logport )
Wenn den Artikelschreibern nix mehr einfällt dann kommt so ein Blödsinn dabei raus...und in die Zeitung.
Wenn der Tatort dann fertig ist, kann der Schreiber ja mal Zählen, wie oft Schimi wieder ******* gesagt hat. Das war vor vielen Jahren auch ein
Thema. Peinlich.
12:32
Das ist mit Abstand der dümmste Kommentar, den ich in der letzten Zeit gelesen habe. Zu sagen, dass es Duisburg wegen Schimanski schwerer habe ist doch völliger Unfug. Zöge man daraus den Umkehrschluss müssten sich ja in einigen Landstrichen die Investoren die Klinke in die Hand geben (siehe Musikantenstadel). Anzunehmen, ein Fernsehfilm erschwere die Ansiedlung von Unternehmen oder fördere deren Abwanderung ist wirklich hanebüchen. Oder ist etwa in letzter Zeit über Bochum schlecht berichtet worden, oder haben die Standorte von Siemens, an denen jetzt Massenentlassungen drohen eine schlechte Filmkulisse abgegeben?