Stauder setzt seine Brauer auf Kurzarbeit
11.08.2009 | 19:11 Uhr 2009-08-11T19:11:00+0200
Essen. Die Essener Stauder-Brauerei hat ihre 110 Mitarbeiter seit Anfang August auf Kurzarbeit gesetzt.
Kurzarbeit bei Stauder: „Zwischen zehn und 20 Prozent wurde reduziert”, erklärte Brauereichef Thomas Stauder der WAZ. Die Privatbrauerei Stauder leidet wie die gesamte Branche unter Umsatzrückgängen. Mit einem Minus von 4,9 Prozent lag das Familienunternehmen im ersten Halbjahr leicht über dem Bundesdurchschnitt von 4,5 Prozent, damit aber noch immer besser als die regionale Konkurrenz.
Zusammen mit dem Betriebsrat habe man sich zur Kurzarbeit entschlossen, weil „vorübergehende Sonderbelastungen” entstanden seien, sagte Stauder. Die Preise für Rohstoffe seien drastisch gestiegen, in der gehobenen Gastronomie sei der Absatz stärker als erwartet eingebrochen. Positive Tendenzen in den vergangenen Wochen stimmten ihn jedoch optimistisch, dass bald wieder auf die volle Arbeitszeit umgestellt werden könne.

18:16
Der Preis für Braugerste ist um 45% gesunken, der Preis für Hopfen um 30%. Sollen weniger heulen...
12:22
Ohne Sponsoring der lokalen Brauereien, insbesondere bei den örtlichen Sportvereinen, könnten diese wohl kaum noch überleben. Und die Premium-Brauereien geben mit Sicherheit auch mehr Geld für die Qualität der Rohstoffe aus -> Geiz ist nicht immer geil!
09:41
Die Bierpreise in Deutschland sind viel zu hoch.
Schon mehr als 20 Prozent vom Preis gehen in das
Sponsoring der Unternehmen. (Bsp. Fußball).
Es wundert mich also nicht, wenn der Bierabsatz zurückgeht.
08:37
Stauder hat über Jahre den Trend verpennt. Als alle Welt schon Bier-Mix-Getränke anbot, gab es von Stauder nur Bier. Die Fußball-WM hat auch zu keinem gestiegenen Bierabsatz beigetragen. Sorry, Eure Probleme sind hausgemacht.
21:35
Kurzarbeitergeld? So werden die Arbeitslosenkassen von den Unternehmern geplündert. Die werden auf ihre Entlassung vorbereitet. Stellt man wenigstens keine hohen Sozialplan-Forderungen, Betriebsrat hat ja zugestimmt.