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Sarrazins Degradierung ist konsequent

13.10.2009 | 18:26 Uhr

Thilo Sarrazin hat seine Entmachtung selbst zu verantworten. Wäre es ihm wirklich um die Sache – eine bessere Integration von Migranten – gegangen, hätte er nicht von „Kopftuchmädchen”, die von Muslimen „produziert” werden, schwafeln dürfen.

Wer so dumm-dreist daher redet, erreicht zweierlei: eine Verhärtung der Fronten und Beifall von rechts außen. Das Argument, mit provokanten Worten eine Debatte anstoßen zu wollen, zielt ins Leere. Die Debatte über größere Integrations-Anstrengungen von Zuwanderern läuft längst. Sarrazin ist nicht irgendwer. Er hat dem Ansehen der Institution Bundesbank und damit dem Land geschadet. Seine Degradierung ist konsequent.

Walter Bau

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Kommentare
14.10.2009
21:31
Sarrazins Degradierung ist konsequent
von Holz-Auge | #13

Ja so ist es nun mal, Deutschland hat den Krieg angefangen, Deutschland hat den Krieg verlohren.

Man hat sich an gewisse Strömungen anzupassen.

Nur der Sieger schreibt die Geschichte.

14.10.2009
19:55
Sarrazins Degradierung ist konsequent
von Advocatus Diaboli | #12

Herr Sarrazin, lassen sie sich nicht unterkriegen.

Klar, sie haben einen scharfen Ton angeschlagen und damit Leute verletzt. Weniger scharfe Töne hätten aber niemanden betroffen - leider.

Mein Fazit lautet deshalb: sie haben nicht nur das Richtige gesagt, sondern auch den richtigen Ton getroffen, denn getroffener Hund bellt.

14.10.2009
16:47
Sarrazins Degradierung ist konsequent
von memax | #11

@ 7:

Sie schreiben: Er spricht aus, was er denkt - und er denkt äußerst fremdenfeindlich!

ich konfrontiere Sie dann hier einmal mit ein paar Statements seines im LI abgegebenen Interviews:

Auch der immense jüdische Aderlaß konnte nie kompensiert werden. Dreißig Prozent aller Ärzte und Anwälte, achtzig Prozent aller Theaterdirektoren in Berlin waren 1933 jüdischer Herkunft. Auch Einzelhandel und Banken waren großenteils in jüdischem Besitz. Das alles gab es nicht mehr, und das war gleichbedeutend mit einem gewaltigen geistigen Aderlaß.

So sieht also Fremdenfeindlichkeit aus. Ihr pauschaliertes Todschlagargument fremdenfeindlich ist damit widerlegt. Hingegen greift er verbal und dezidiert eine nicht mehr tolerierbare Geisteshaltung eingewanderter Unterschichten an.
Und wenn Sie sich jemals in einem dieser Ghettos bewegt hätten, würden Sie ihn verstehen.

14.10.2009
15:03
Sarrazins Degradierung ist konsequent
von derTom | #10

Eine Frage nur: Muss man heutzutage wirklich so sein (oder werden) wie der Herr Prof. Dr. Weber um zu Macht, Ruhm, Ehre, Pöstchen und völlig überzogene Gehälter und Boni zu kommen??

Denn mit Verlaub, Herr Professor, SIE sind einer der übelsten Intriganten und Feiglinge, die mir bisher in meinem über 50 jährigen Leben untergekommen sind.
Armes Deutschland, denn das wahre Problem in diesem Land sind Leute wie sie!

Daher werter Herr Dr. Sarrazin, halten sie durch, bleiben sie stark, ich bin mir sicher, grosse Teile der deutschen Bevölkerung stehen hinter ihnen.

14.10.2009
14:46
Sarrazins Degradierung ist konsequent
von GMB | #9

Er spricht aus, was er denkt - und er denkt äußerst fremdenfeindlich! Zudem beleidigt er Leute, die ein Kopftuch tragen. Das er überhaupt noch in einem solchen Amt tätig sein darf, ist für ihn äußerst glücklich! Für mich gehörte er aus allen Ämtern entbunden!

14.10.2009
11:42
Blockierter Kommentar.
von udo.michel | #8

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

14.10.2009
11:23
Blockierter Kommentar.
von udo.michel | #7

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

14.10.2009
07:49
Sarrazins Degradierung ist konsequent
von EricCartman | #6

THILO BLEIB STARK!!!
er spricht nur aus, was tatsache ist... wer damit nicht umgehen kann sehen wir ja selbst.

13.10.2009
22:27
Sarrazins Degradierung ist konsequent
von Kretin | #5

So geht man also heute in Deutschland mit mißliebigen Vor- und Querdenkern um. Aufschlußreich. Wobei das Interview in Lettre International von Herrn Prof. Dr. Weber nur als willkommener Vorwand benutzt wurde, den unbequemen Vorstandkollegen Herrn Dr. Sarrazin zu entmachten. Hochwillkommen, weil man selber noch Dreck im Wert von 10 Steuermilliarden am Stecken hat, die bei Lehman versenkt wurden. Die ganze geheuchelte Aufregung muß in dem Moment verfliegen, wo man sich das Interview in der gesamten Länge zu Gemüte führt. Eingebettet in den originalen Kontext lesen sich die Zitate dann schon ganz anders. Man muß dem Text allerdings schon intellektuell gewachsen sein, und das kann man bei heutigen Qualitätsjournalisten offenbar nicht mehr voraussetzen.

13.10.2009
21:29
Sarrazins Degradierung ist konsequent
von pasquale_paoli | #4

ok, ist ein Kommentar aus der Rubrik pro und contra, aber dennoch auch an Sie, Herr Bau, die Vorhaltung meinerseits: konsequent? Nein, verdammt noch eins, völlig, komplett, total und überhaupt richtig!

Auch Sie reduzieren das Gespräch in der Li nur auf diesen sattsam zitierten Teilaspekt:- vollständig gelesen, wird da einer elitären Klassengesellschaft das Wort geredet, und das findet keine Erwähnung? Sind dem qualitätsjournalistischem Vorzeigeprodukt WAZ die (unrabattierten) knappen 18 Euro für die Li schon zu viel?
Müssen Sie aus fremden Pressemeldungen abschreiben?

Also, meine email- addi ist echt: wenn Bedarf besteht, kurze Anfrage und ich kopiere Ihnen den kompletten Text ... und dann ... neu schreiben?

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